Heizung für zwei Häuser. Bester Plan gesucht?

Diskutiere Heizung für zwei Häuser. Bester Plan gesucht? im Holz, Pellets, Biomasse Forum im Bereich Regelungstechnik / Erneuerbare Energien; Hi Leute, bin neu hier und freue mich schon drauf, mit euch eine Lösung für mein Problem zu finden. Zum Vorhaben: Ich plane nächstes Jahr ein...

HansHarpel

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Hi Leute, bin neu hier und freue mich schon drauf, mit euch eine Lösung für mein Problem zu finden.

Zum Vorhaben:
Ich plane nächstes Jahr ein neues Haus (2021) neben dem Haus meiner Mutter (1986) zu bauen. Luftlinie 30m.
Da im Haus meiner Mutter eine alte Ölheizung steckt, ist mir jetzt der tollkühne Plan gekommen, die Heizung gegen eine Pelletheizung zu tauschen und mein neues Haus per "Fernwärme" einfach draufzuhängen. Natürlich wegen der Bafa Förderung ;-)

Zu den Häusern:
Mutters Haus:
- Ziegel
- Einfamilienhaus 12m x 14m
- Keller, Vollgeschoss, 1. Stock (Kniestock ca. 0,5m)
- Heizkörper
- Kachelofen
- Bisherige Heizung Viessmann Vitola-uniferral-e 22-27kw
- Auf dem Dach befindet sich seit 10 Jahren eine 12kWp PV Anlage (speist also noch für 10 Jahre ein)

Mein Haus:
- Holzständer
- Bungalow 285qm
- Ein Geschoss, Garage integriert
- Fußbodenheizung
- Wahrscheinlich KFW40+
- Vermutlich kommt eine 30 kWp PV Anlage aufs Dach. Muss ich aber noch genau berechnen ;-)

Über nen Hersteller hab ich mir noch keine Gedanken gemacht, mich würde von euch interessieren, ob das ein guter oder semi bis schlechter Plan ist?
Und ziemlich cool wären natürlich auch Tipps und Empfehlungen wie und mit welchen Komponenten sowas aufgebaut werden kann? (Natürlich nur wenns für gut befunden wurde :)

Gibts dann für die Fernwärme auch Förderung?
Macht Solarthermie sinn?

Bedanke mich schonmal fürs Lesen und freu mich auf die ein oder andere Anregung.

Viele Grüße
 

HansHarpel

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Weiß keiner was?
Bin ich im richtigen Unterforum, oder wäre "Allgemeine Fragen" besser?
 

Heizer21

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Grundsätzlich kann sowas funktionieren... muss es aber nicht!
Zu erst sollte man wissen, wieviel Leistung dein Kessel braucht, um bei Auslegetemperatur alles grade noch auf wunschtemperatur zu halten.
Die Ökofen Condens Kessel haben den Vorteil, dass man diese nachträglich auf die gewünschte Leistung einstellen kann (Max aber bei 18kW). Wenn man sich das Berechnung der Leistung sparen will und man bereit ist die Einstellung der Anlage über 2 Winter zu optimieren, kommt man wahrscheinlich auch auch gut zu recht.
Jede Anbaute bekommt natürlich einen eigenen Heizkreis.
Pellet Kessel sollten mit einem Wärmepuffer kombiniert werden.
 

HansHarpel

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Danke für deine Antwort.
Könntest du mir sagen, was du mit "...muss es aber nicht!" meinst? Was kann passieren?
Macht es Sinn das Warmwasser im Sommer über eine Warmwasserwärmepumpe zu bereiten?

Die Heizlastberechnung macht der Energieberater sowieso, habe ich aber leider noch nicht.
 

Heizer21

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Danke für deine Antwort.
Könntest du mir sagen, was du mit "...muss es aber nicht!" meinst? Was kann passieren?
Macht es Sinn das Warmwasser im Sommer über eine Warmwasserwärmepumpe zu bereiten?

Die Heizlastberechnung macht der Energieberater sowieso, habe ich aber leider noch nicht.
ich meinte dich so verstanden zu haben, das du ohne weitere Beratumg dein Projekt umsetzen wolltest, deshalb hab ich meine Antwort relativiert...

Im Sommer würde ich eher mit thermischen Kollektoren arbeiten, die „fangen“ deutlich mehr Wärme ein, als eine Wärmepumpe.
 

HansHarpel

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Hauptziel der Frage ist es, ob es eine gute oder schlechte Idee ist, denn die Heizung bei meiner Mutter ist schon ziemlich safe (Aber noch nicht geplant)
Dann würde ich das gerne bewerten können, was mir der Heizungsbauer da dann erzählt.

Zu den thermischen Kollektoren habe ich mich im Freundeskreis mal umgehört und jeder sagt das Gleiche: Im Winter zu wenig und im Sommer viel zu viel. Mit der WWWP könnte ich die Sonnenenergie von der PV nutzen und (wenn Warmwasser aufgeheizt) die restliche Energie einspeisen.

@Heizer21: Schreibst du aus Erfahrung, oder Allgemeinwissen?
 

Heizer21

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Eine Heizung für 2 Hauser:
Macht Sinn, wenn wenn der Wärmebedarf beider Hauser in einer überschaubaren Bandbreite bleiben, in dem die zentrale Heizung “modulieren“ kann. Eine Energieberechung beider Hauser gibt hier die Antwort.
Als Beispiel wo es keinen Sinn macht wäre zB ein Ferienhaus, oder sonst wie länger unbenutztes Haus das bei nicht Benutzung runter gefahren wird, und ein ständig bewohntes Haus, an einer Heizung zu betreiben. Wenn das Ferienhaus runter gefahren ist, ist der Kessel für beide Hauser überdimensioniert und somit inefizient.

Bei zwei Hausern sollten sich vorher beide Parteien auch einig werden über die Zieltemperaturen in den jeweils bewohnten Raumen. Es ist dann blöde, wenn eine Parten versucht sehr sparsame zu leben und die anderen im Winter bei 24c Raumtemperatur leben will...

Die Thermischen Kollektoren:
Der Hauptvorteil ist, dass im Sommer nicht ständig der Kessel an springen muss, nur weil jemand duscht. Der Kessel ist im Sommer nämlich massiv überdimensioniert und nicht sehr effiziente, wenn nur WarmWasser produziert werden muss.
Hier wirken sich die Thermischen Kollektoren positiv aus.
Das zu viel an Wärme ist eigentlich kein Problem.
Als Bonus hast du an kalten sonnigen Wintertage etwas gratis Wärme für deine Heizung.
Die Alternative wäre PV.
Es kommt halt etwas auf die Umstände (Lage und Förderung) an
Eine Wärmepumpe über PV zu betreiben ist halt sehr viel (teure) Hardware
 

HansHarpel

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Mal ne Verständnisfrage:
Ich bin jetzt mal, als fachfremder Mensch, davon ausgegangen, dass dann bei meiner Mutter ein Puffer stehen würde und bei mir im Haus ein Puffer stehen würde. Dann kann sich jeder die für sich richtige Vorlauftemperatur mischen. Mutter hat ja Heizkörper und ich FBH. Der Speicher dann als Hygienespeicher ausgeführt um Warmwasser und Heizwasser zu bereiten und zusätzlich noch eine Wärmequelle zugeführt werden kann (WWWP oder Solarthermie).
Kann das so klappen der lieg ich daneben?

Ich schätze grob, dass mein Wärmeverbrauch etwa bei einem drittel vom Verbrauch meiner Mutter liegt. Warmwasser werden beide ca. gleich sein. Allerdings wird natürlich in den selben Perioden geheizt.

PV kommt sowieso aufs Dach
 

Heizer21

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Mal ne Verständnisfrage:
Ich bin jetzt mal, als fachfremder Mensch, davon ausgegangen, dass dann bei meiner Mutter ein Puffer stehen würde und bei mir im Haus ein Puffer stehen würde. Dann kann sich jeder die für sich richtige Vorlauftemperatur mischen. Mutter hat ja Heizkörper und ich FBH. Der Speicher dann als Hygienespeicher ausgeführt um Warmwasser und Heizwasser zu bereiten und zusätzlich noch eine Wärmequelle zugeführt werden kann (WWWP oder Solarthermie).
Kann das so klappen der lieg ich daneben?

Ich schätze grob, dass mein Wärmeverbrauch etwa bei einem drittel vom Verbrauch meiner Mutter liegt. Warmwasser werden beide ca. gleich sein. Allerdings wird natürlich in den selben Perioden geheizt.

PV kommt sowieso aufs Dach
Zwei speicher und Zubehör sind teurer als ein grosser und effizienter Speicher...
Wenn du zwei Speicher montierst, ist es auch kein so grosser Sprung mehr zu zwei Kessel. Dann teil ich euch nur nur noch den Pellet Tank, was auch eine Ersparnis ist.

Interessant könnte es sein zwei kleine Kessel zu montieren oder einen kleinen und einen Mittleren, und diese zusammen an einem Speicher zu betreiben.
Bei Gas macht man das manchmal so.
Ich meine aber, dass euer Gesamtbedarf dafür zu klein ist.
Die kleinsten Pellet Kessel liefern schon 18kW, auch wenn nur 12kW drauf steht (Siehe meine Anmerkung zu Ökofen)
 

HansHarpel

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Ok, danke für deine Einschätzung. Werden jetzt im neuen Jahr mal ein paar Heizungsbauer anfragen und mal sehen was die so sprechen.
 
Thema:

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