Häufige Brennerstart/takten: Brötje WOB 20 mit SPZ 650, Solarthermie 10,2 m² und ein Kaminofen Olsbe

Diskutiere Häufige Brennerstart/takten: Brötje WOB 20 mit SPZ 650, Solarthermie 10,2 m² und ein Kaminofen Olsbe im Brötje Forum im Bereich Heizungshersteller; Hallo, ich bin neu hier, lese allerdings seit einiger Zeit mit. Seit 20.12.2012 wurde bei mir ein Brötje WOB 20 mit SPZ 650, Solarthermie 10,2...

odeon

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Hallo,

ich bin neu hier, lese allerdings seit einiger Zeit mit.

Seit 20.12.2012 wurde bei mir ein Brötje WOB 20 mit SPZ 650, Solarthermie
10,2 m² und ein Kaminofen Olsberg 10 kW in Betrieb genommen.

Bis jetzt hat das Gerät lt. Steuerung Fehler #133 und #128.

Die häufigen Brennerstarts machen mir Sorgen. Lt. Diagnose Erzeuger,
hat das Gerät bei 296 Betriebsstunden 1. Stufe, 847 Brennerstarts.

Nach den Infos hier aus dem Forum sind das viel zu viele Brennerstarts.

Welche Parameter kann ich ändern um diese Brennerstarts zu reduzieren?

Mittlerweile
komme ich mit der ISR Plus Regelung ganz gut klar. Mein Heizungsbauer
hat die Anlage eingestellt, eine Einweisung erfolgte auch.

Ich bitte die Spezialisten um Hilfe.

Danke und viele Grüße

odeon
 

De-Us74

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Welche Parameter hast du denn eingestellt? Heizkurve, Zeiten, Komfort- u Reduziertsollwert?

Wie groß ist deine Ölleitung und wie lang?

Welches Hydraulikschema wurde genommen?
 

odeon

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Danke für die Rückmeldung.

Unter Heizkreis 1:
- Konfortsollwert = 25
- Reduziertsollwert = 21
- Frostschutzsollwert = 10
- Kennlinie Steilheit = 1,1
- Kennlinie Verschiebung = 1
- Kennlinie Adaption = aus

Heizzeiten: Mo - Fr: 04:00 bis 23:00 Uhr; Sa - So: 05:30 bis 23:30 Uhr

Ölleitung = 8 mm, ca. 5 Meter lang.

Hydraulikschema - siehe Anhang; leider ist Größe begrenzt, hoffentlich kannst du noch was erkennen.

Beheizte Fläche 200 m² auf 2 Ebenen. EG vom Vorbesitzer gedämmt (keine Infos zur Dämmung), Fenster aus 2005, DG ist schlechter gedämmt. Alte Heizkörper aus Guß gemischt mit neuen von Brötje.

Viele Grüße
Odeon
 

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De-Us74

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Wer hart den diese Werte eingestellt? Die Heizung wird mit Sicherheit zu hohe Vorlauftemperaturen generieren die nicht benötigt werden.

Eigentlich ist die 8mm Leitung schon eine Nummer zu groß, dies sollte aber klappen wenn die Leitung wirklich Dicht ist.
 

odeon

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Die Werte wurden bei der Erstinstallation durvh den HB eingestellt.
Die Ölleitung ist neu und OK (dicht).

Kannst Du mir bitte einen Vorschlag zum ändern der Werte machen ?

Gruß und Danke
odeon
 

De-Us74

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Heizkreis 1:

- Konfortsollwert = 20

- Reduziertsollwert = 18

- Frostschutzsollwert = 10

- Kennlinie Steilheit = 1,1 (je nach Auslegung, probier es erstmal damit, die Einstellung entspricht ca. 50°C Vorlauftemperatur bei -10°C Außentemperatur)

- Kennlinie Verschiebung = 0

- Kennlinie Adaption = aus
 

De-Us74

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Zu den Fehlern...

Fehler 128 heisst das einen Flammausfall im Brennerbetrieb gegeben hat, der Fehler 133 sagt das während der Sicherheitszeit keine Flamme (keine ausreichend gute) entstanden ist. Beides deutet auf Luft im Ölsystem hin.

Nimm einfach eine Taschenlampe und halte diese einmal an den Einstrang Ölfilter, sind Luftblasen zu sehen dann sollte der Ersteller der Anlage die Ölleitung nochmal entlüften.
 

odeon

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Danke.
Ich werde die Enstellungen vornehmen und melde mich nochmals.
Den Ölfilter werde ich auch kontrollieren.

odeon
 

odeon

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Deus74 schrieb:
Heizkreis 1:

- Konfortsollwert = 20

- Reduziertsollwert = 18

- Frostschutzsollwert = 10

- Kennlinie Steilheit = 1,1 (je nach Auslegung, probier es erstmal damit, die Einstellung entspricht ca. 50°C Vorlauftemperatur bei -10°C Außentemperatur)

- Kennlinie Verschiebung = 0

- Kennlinie Adaption = aus
Hallo,

ich habe mit denen von Dir empfohlenen Einstellungen das Verhalten der Heizung beobachtet und festgestellt das
ich bei voll geöffneten Thermostatventilen nicht die angestrebte Raumtemperatur
(21,5° bis 22°) erreiche.

Nach meinen Beobachtungen bin ich jetzt bei folgenden
Einstellungen verblieben:

- Komfortsollwert = 22
- Reduziersollwert = 19
- Frostschutzsollwert = 10
- Kennlinie Steilheit = 1,04
- Kennlinie Verschiebung = 0,5
- Kennlinie Adaption = aus

Damit erreiche ich meine Wunschtemperaturen in allen Räumen.
Ich beobachte das Verhalten weiter insbesondere bei weiteren Minusgraden, bzw.
für die Übergangszeit.

Da ich Wärmemengenzähler verbaut habe kann ich auch VL/RL -
Temperaturen zu bestimmten Zeiten ablesen. Im Schnitt sind es für den Heizkreis VL = 52,02°, RL = 37,16°.

Nach Aussagen des HB handelt es sich um eine
Einrohrheizungsanlage.

Die VL/RL – Temperaturen vom Brennwertgerät zum SPZ sind bei VL = 60,85°, RL = 55,32°, also eine
Spreizung von 5k. Habe ich da überhaupt noch einen Brennwertvorteil oder
verstehe ich was völlig falsch?

Die Steuerung für das Umlenkventil „Vorlauf Brenner“ war
falsch angeschlossen. Der HB hat den Anschluss an der Platine geändert.

Die Brennerstarts sind auch weniger geworden. Im Schnitt für
die letzten 4 Tage habe ich 31 Starts pro Tag (vorher ca. 45), mit 15,34
Betriebsstunden pro Tag. Ist das wirklich so in Ordnung? Mein HB sagt ja, aber
ich hätte gerne noch eine zweite Meinung dazu.

Ist es möglich die Brennerstarts weiter zu reduzieren? Z.
Beispiel durch ändern der Schaltdiff. #2454 bis #2462 oder durch
Brennerpausenzeit Minimum #2243.

Der HB meint das die eingestellten Standartwerte passen.
Eine zweite Meinung wäre mir wichtig. Der SPZ sollte ja den Brennwertvorteil
erhöhen.

Meine Befürchtung ist ein erhöhter Verbrauch und das der
Brenner sich nach der Garantiezeit verabschiedet.

Der Ölverbrauch ist meiner Meinung nach im Vergleich zur
alten Heizung auch zu hoch. Lt. Ölzähler habe ich vom 07.12.2012 (Inbetriebnahme)
bis heute 555,44 Lt. Öl verbraucht. Ob es in Ordnung ist weis ich nicht da bei
der alten Heizung der Verbrauch durch messen des Ölstandes ermittelt wurde. Im
Schnitt hatte im Winter einen Verbrauch von 380 bis 520 Lt. pro Monat. Wenn ich
jetzt den Ölstand messe bin ich bei ca. 610 Lt. für den gleichen Zeitraum (ab 07.12.2012).

Die Fehler #133 und #128 sind nur in der Ebene Fehler
sichtbar. Der HB meint diese Fehler beziehen sich auf Gasbrennwertgeräte???? Im
Filter gibt es keine Luftblasen.

So, Fragen über Fragen und Auslegungen eines Laien der um
die Haltbarkeit des Brenners über die Garantiezeit hinaus besorgt ist.

Gruß
odeon
 

De-Us74

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Damit erreiche ich meine Wunschtemperaturen in allen Räumen.

Ich beobachte das Verhalten weiter insbesondere bei weiteren Minusgraden, bzw.

für die Übergangszeit.
Grundsätzlich hast du deine Wunschtemerpatur fast erreicht, aber mit einen komischen Weg... du reduzierst diese erst mit der Heizkurve um sie dann wieder mit der Verschiebung anzuheben.... Stell die Heizkurve zurück und auch die Verschiebung wieder auf 0. Dann pass die Heizkurve über das Benutzermenue an... denn du bist ein Menue zu tief und wenn dort etwas falsch läuft kostet das dein Geld...

aber du bist auf einen guten Weg.
Die VL/RL – Temperaturen vom Brennwertgerät zum SPZ sind bei VL = 60,85°, RL = 55,32°, also eine

Spreizung von 5k. Habe ich da überhaupt noch einen Brennwertvorteil oder

verstehe ich was völlig falsch?
Einen Vorteil hast du meist in der Übergangszeit oder wenn du dein Heizsystem dementsprechend angepasst hast. Einfach einen Brennwertkessel einbauen und auf den BW-Effekt zu hoffen geht meistens schief.... versuch die RLT am WOB unter 48°C zu bekommen und du bist immens glücklich.

Ist es möglich die Brennerstarts weiter zu reduzieren? Z.

Beispiel durch ändern der Schaltdiff. #2454 bis #2462 oder durch

Brennerpausenzeit Minimum #2243.
Lass die Spielerei in der F Ebene!!! Guck mal in das Installationshandbuch auf Seite 4, dort steht drin für wenn das Installationshandbuch ist. Im Betreiberhandbuch findest du diese Werte garnicht. Und da hier einiges an Hintergrundwissen fehlt solltest du meinen Rat befolgen, ich werde auch deshlab hier keine Tips geben - meist geht das nach hinten los.... plötzlich ist die Pausezeit zu hoch und die Heizkurve wird erhöht und schon ist es in der Übergangszeit zu warm und die Heizkörper drosseln alles ab.... nur als Beispiel.

Meine Befürchtung ist ein erhöhter Verbrauch und das der

Brenner sich nach der Garantiezeit verabschiedet.
Nö.... kannst die Nächte ruhig schlafen... gibt nur Probleme wenn idiotische Einstellungen in den Nicht Betreiberebenen eingestellt werden.

Der Ölverbrauch ist meiner Meinung nach im Vergleich zur

alten Heizung auch zu hoch. Lt. Ölzähler habe ich vom 07.12.2012 (Inbetriebnahme)

bis heute 555,44 Lt. Öl verbraucht. Ob es in Ordnung ist weis ich nicht da bei

der alten Heizung der Verbrauch durch messen des Ölstandes ermittelt wurde. Im

Schnitt hatte im Winter einen Verbrauch von 380 bis 520 Lt. pro Monat. Wenn ich

jetzt den Ölstand messe bin ich bei ca. 610 Lt. für den gleichen Zeitraum (ab 07.12.2012).
Der Ölverbauch hängt nicht mit dem Gerät zusammen, es sei denn du betreibst es auf eine höhere Temperaturstufe wie dein Altes. Der Wärmebedarf (=Ölverbrauch) hängt an dem Zusammenspiel zwischen Raum und Außentemperaturen gepaart mit dem Dämmstandard deines Hauses.

Die Fehler #133 und #128 sind nur in der Ebene Fehler

sichtbar. Der HB meint diese Fehler beziehen sich auf Gasbrennwertgeräte???? Im

Filter gibt es keine Luftblasen.
Wieviel WOB hat der Heizer eingebaut? Hat er die Technik verstanden? Frag ihn mal ob er ne Ionisationselektrode beim Ölkessel kennt - er wird nein sagen und du dich dann hoffentlich von einen Heizungsbauer beraten lassen der auch mal das Installationshandbuch liest, sich vom Werk schulen lässt und der notfalls bei Brötje anruft um offene Fragen zu klären. Diese Fehler und die Codes stehen sogar in der Beschreibung....
 

odeon

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Danke für deine ausführlichen Erläuterungen.

Grundsätzlich hast du deine Wunschtemerpatur fast erreicht, aber mit
einen komischen Weg... du reduzierst diese erst mit der Heizkurve um sie
dann wieder mit der Verschiebung anzuheben.... Stell die Heizkurve
zurück und auch die Verschiebung wieder auf 0. Dann pass die Heizkurve
über das Benutzermenue an... denn du bist ein Menue zu tief und wenn
dort etwas falsch läuft kostet das dein Geld...
aber du bist auf einen guten Weg.
Ich stelle die Heizkurve und die Verschiebung zurück. Die Verschiebung hatte der HB geändert weil bei wärmeren Temperaturen es in den Zimmern zu kalt war.

Einen Vorteil hast du meist in der Übergangszeit oder wenn du dein
Heizsystem dementsprechend angepasst hast. Einfach einen Brennwertkessel
einbauen und auf den BW-Effekt zu hoffen geht meistens schief....
versuch die RLT am WOB unter 48°C zu bekommen und du bist immens
glücklich.

Die Frage ist nur wie bekomme ich die RLT am WOB unter 48°. Welche Einstellung genau? Wie Du selber sagst möchte ich nicht mehr irgendwo rumfummeln um dann unerwünschtes hervorzurufen. Ist es die Progr-Nr. 2317 Temperaturhub Nenn? Steht auf 15°C.

Nö.... kannst die Nächte ruhig schlafen... gibt nur Probleme wenn
idiotische Einstellungen in den Nicht Betreiberebenen eingestellt
werden.
Wie viele Brennertarts pro Tag (bzw. pro Betriebsstunde) sind im Normbereich?
Wieviel WOB hat der Heizer eingebaut? Hat er die Technik verstanden?
Frag ihn mal ob er ne Ionisationselektrode beim Ölkessel kennt - er wird
nein sagen und du dich dann hoffentlich von einen Heizungsbauer beraten
lassen der auch mal das Installationshandbuch liest, sich vom Werk
schulen lässt und der notfalls bei Brötje anruft um offene Fragen zu
klären. Diese Fehler und die Codes stehen sogar in der Beschreibung....
Der HB hat schon einge WOB's eingebaut. Er arbeitet seit 10 Jahren mit Brötje zusammen. Vieleicht war es nur ein Misverständnis meinerseits. Ich werde Ihn nochmals dahingehend ansprechen.

Nur zu meiner Info; sind die Fehler schlimm? Müssen diese unbedingt behoben werden?

Gruß
odeon
 

De-Us74

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odeon schrieb:
Die Frage ist nur wie bekomme ich die RLT am WOB unter 48°. Welche Einstellung genau? Wie Du selber sagst möchte ich nicht mehr irgendwo rumfummeln um dann unerwünschtes hervorzurufen. Ist es die Progr-Nr. 2317 Temperaturhub Nenn? Steht auf 15°C.
Durch eine eingestelle Regelung und eine eigestellte Hydraulik.

Wie viele Brennertarts pro Tag (bzw. pro Betriebsstunde) sind im Normbereich?
Das ist abhänig von der benötigten Wärmemenge (Haus) und der gelieferten Wärmemenge (Einstellung des Heizgerätes). Ich denke wenn du pro Betriebstunde 5-6 Starts hast ist das für Öl ein gutes Verhältnis.... alles drunter ist natürlich besser... aber fang nicht an die Fenster aufzureissen nur damit das Gerät durchläuft.

Der HB hat schon einge WOB's eingebaut. Er arbeitet seit 10 Jahren mit
Brötje zusammen. Vieleicht war es nur ein Misverständnis meinerseits.
Ich werde Ihn nochmals dahingehend ansprechen.



Nur zu meiner Info; sind die Fehler schlimm? Müssen diese unbedingt behoben werden?
Naja, bei den einstellungen ist das aber nicht erste Sahne was dein Heizer abgeliefert hat. Und die 10 Jahre können meinetwegen auch 30 sein, den gibt es erst seit knapp 2 Jahren und ich denke er hat das System nicht verstanden....

Die Fehler sind weiter nicht schlimm wenn sie nur im Fehlerspeicher sind. Wenn du aber mal das Glockensymbol siehtst ....
 

odeon

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Danke für die Erläuterungen.

Seit 15.01.2013, 22,45 Uhr habe ich folgende Einstellungen:
- Heizkennlinie Steilheit=1,1
- Komfortsollwert=20
- Reduzierwert= 18
- Frostschutz=10
- Kennlinien Verschiebung=0
VL/RL lt. Wärmemengenzähler im Heizkreis = 46,19/30,75° (7,3 kW); beim Brennwertgerät = 59,46/57,26° (2,5 kW).

Bei aktuell -1,0°C lt. Thermometer, und lt. Info Steuerung AT= -0,7°, Minimum= -5,4°, Maximu=12,3°, gedämpft= -0,9° und gemischt= -0,7°, erreiche ich ca. 20,4° in den Räumen. Ich hätte gern 22,5° (vieleicht auch 23°). Wie soll ich vorgehen?
- Kennlienie Steiheit erhöhen? oder
- Komfortsollwert erhöhen?
Ich nehme an die Kennlinien Verschiebung soll ich nicht ändern.
Wenn es wieder wärmer wird (Übergangszeit) muss ich warscheinlich nochmanls korrigieren (Kennlinienverschiebung)?.
Durch eine eingestelle Regelung und eine eigestellte Hydraulik.
Bitte sei mir nicht böse, ich bin froh das Du mir überhaupt antwortest und mir weiter hilfst aber diese Antwort habe ich mir auch selber zusammengereimt.
Die Frage ist wie, bzw. was muss eingestellt werden?! Ich verstehe auch, das durch Ferndiagnose keine konkreten Empfehlungen abgegeben werden können, aber vieleicht doch ein bischen konkreter als Erfahrungswerte.
Ist es überhaupt möglich bei einer Einrohranlage hydraulisch noch was zu verbessern? Die Heizkörper, bzw. die Räume werden gleichmäßig warm. Der HB hat schon 2009 die Thermostatventille und auch beim Rücklauf die Teile getauscht und eingestellt. Mein Problem ist wie bekomme ich den RL Brennwert/SPZ auf deine empfohlenen 48°?

Ich bin auch bereit einen anderen Spezialisten einzubeziehen, nur welchen? Kannst Du (oder das Forum allgemein) jemanden im Raum Nürnberg/Fürth/Erlangen empfehlen?

Naja, bei den
einstellungen ist das aber nicht erste Sahne was dein Heizer abgeliefert
hat. Und die 10 Jahre können meinetwegen auch 30 sein, den gibt es erst
seit knapp 2 Jahren und ich denke er hat das System nicht
verstanden....



Die Fehler sind weiter nicht schlimm wenn sie nur im Fehlerspeicher sind. Wenn du aber mal das Glockensymbol siehtst ....

Ich bin zumidest was die Brennerstarts und die Fehler betrifft beruhigt. Ich habe festgestellt das die geposteten Einstellungen ganz am Anfang zum Teil von mir schon geändert waren (zur Entlastung des HB-ers).

Gruß
oden
 

De-Us74

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Probier es mit der Heizkurve, etwas höher stellen... und abwarten wie der Heizkreis reagiert.... und nochwas, ich merke immer das du in der F-Ebene fummelst... lass auch das gucken dort. Diese Ebene ist nur mit Fachwissen zu bedienen.
 

odeon

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De-Us74 schrieb:
Probier es mit der Heizkurve, etwas höher stellen... und abwarten wie der Heizkreis reagiert.... und nochwas, ich merke immer das du in der F-Ebene fummelst... lass auch das gucken dort. Diese Ebene ist nur mit Fachwissen zu bedienen.
Soll ich nun den Komfortsollwert (=20°) erhöhen oder Steilheit der Heizkennlinie (=1,1)?
 

De-Us74

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ich schrieb doch bereits: probier es mit der Heizkurve....
 

odeon

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ich schrieb doch bereits: probier es mit der Heizkurve....
ich habe ein Verständnisproblem. Verschiedene Begiffe für die gleiche Einstellung.Warscheinlich bin ich zu blöd dies unter einen Hut zu bringen.
Die Heizkurve kann ich über die Steilheit, Paralellverschiebung oder Komfortsollwert ändern. Was nun? Ich vermute die Steilheit.
 
GreenRabbit

GreenRabbit

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Hi

Hallo!
Also ICH würde ggf. den Komfortsollwert um 1-2 Grad anheben! Wenn dort mehr als 1-2 Grad verstellt werden müssten, würde ich wieder auf 20°C gehen und die Heizkurve etwas erhöhen!
Normal sind die Fehler 128 und 133 definitiv nicht! Im Fehlerspeicher kann man die Uhrzeiten sehen, wann die Fehler aufgetreten sind! Oftmals nach einer Absenkphase aufgrund von so genannten "Kaltstartproblemen"! Hier gibts mitlerweile Lösungsansetzte mit anderen Mischköpfen!

GRuß,
-GR-
 

odeon

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GreenRabbit schrieb:
Hallo!
Also ICH würde ggf. den Komfortsollwert um 1-2 Grad anheben! Wenn dort mehr als 1-2 Grad verstellt werden müssten, würde ich wieder auf 20°C gehen und die Heizkurve etwas erhöhen!
Normal sind die Fehler 128 und 133 definitiv nicht! Im Fehlerspeicher kann man die Uhrzeiten sehen, wann die Fehler aufgetreten sind! Oftmals nach einer Absenkphase aufgrund von so genannten "Kaltstartproblemen"! Hier gibts mitlerweile Lösungsansetzte mit anderen Mischköpfen!

GRuß,
-GR-
Danke.
Ich habe den Komfortsollwert (obwohl ich Steilheit geschrieben hatte), nach nochmaliger Überlegung und lesen..., lesen...., seit gestern Morgen auf 20,5°C erhöht. Lt. Thermometer und gefühlt liegen die Temperaturen bei ca. 22°C. Ich werde weiter beobachten und deinen Rat befolgen. Übrigens nach nochmaliger Rücksprache mit meinem HB habe ich eine 2-Rohranlage. Wie kann ich dies als Laie überhaupt feststellen?

Die Anlage WOB 20 B wurde am 07.12.2012 in Betrieb genommen; müssen die Mischköpfe evtl. getauscht werden? Ich werde meinen HB darauf ansprechen.

Gruß
odeon
 

De-Us74

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Im Regelfall brauchst du die Mischköpfe nicht tauschen lassen.
 
Thema:

Häufige Brennerstart/takten: Brötje WOB 20 mit SPZ 650, Solarthermie 10,2 m² und ein Kaminofen Olsbe

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