Grundfos UPS 25-50 130 anstatt Stufe 2 auch auf Stufe 1 zu betreiben?

Diskutiere Grundfos UPS 25-50 130 anstatt Stufe 2 auch auf Stufe 1 zu betreiben? im Allgemeine Fragen Forum im Bereich Heizungshersteller; Unsere SIEGER BK11 hat eine Grundfos UPS 25-50 130 als Umwälzpumpe verbaut. Die Heizung wird mit ihren 24kW über das CRC51 (mit ATF) gesteuert...

Mifa

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Unsere SIEGER BK11 hat eine Grundfos UPS 25-50 130 als Umwälzpumpe verbaut.
Die Heizung wird mit ihren 24kW über das CRC51 (mit ATF) gesteuert. Sie scheint mir für das zwar uralte und völlig ungedämmte, aber sehr kleine Haus (knapp 70qm) ziemlich überdimensioniert. Die Pumpe läuft auf Stufe 2 und verbraucht dabei ziemlich genau 60Wh.

FRAGE: Kann ich die vielleicht auch auf Stufe 1 betreiben?

Hintergrund:

Die Pumpe hat 3 Leistungsstufen und ist auf der 2. eingestellt. Der Speicher hat 100l und ist sehr schnell aufgeheizt von ca. 30°C auf 60°C in ungefähr 15 Minuten. Das Haus hat einen sehr hohen Wärmeverlust, aber die Heizung schafft das angesichts der geringen Wohnfläche mit links. Ich stelle mir vor, dass 11kW da auch gereicht hätten. Ich heize nicht alle Räume durchgängig. Richtig warm mache ich meistens nur ca. 35 qm.

Jetzt überlege ich angesichts des Verbrauchs der Pumpe von ca. 60Wh, ob die vielleicht auch zu hoch eingestellt ist und ich durch runtersetzen auf Stufe 1 da etwas günstiger bei wegkomme. Die Pumpe sollte laut Einstellung am UBA nach 5 Minuten Nachlauf abschalten, tut sie aber nicht. Die Heizung läuft im Heizbetrieb bei den jetzigen Temperaturen 2 1/2 Minuten auf vermutlich kleinster Stufe, die Pumpe läuft durch und nach 7 1/2 Minuten springt die Heizung erneut an.

Bevor ich mir jetzt mit den Formeln bezüglich Förderhöhe und Pumpenkennlinie auseinandersetze und mir eine Excel Tabelle erstelle, um auszurechnen, ob das hinkommen kann, frage ich zuerst mal hier nach, ob die Überlegung vielleicht grundsätzlich unsinnig ist.
 
Hausdoc

Hausdoc

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FRAGE: Kann ich die vielleicht auch auf Stufe 1 betreiben?
Ja
. Ich heize nicht alle Räume durchgängig.
Da existiert ein Denkfehler.
Du musst alle Räume innerhalb der Gebäudehülle beheizen.
Die Innenwände haben ja keinerlei Dämmwert.

Jetzt überlege ich angesichts des Verbrauchs der Pumpe von ca. 60Wh
Diese Energie ist ja nicht verloren - diese 1,4 KWH ( = 40 Cent) pro Tag wenden als Heizenergie an Haus abgegeben.
BTW ist die Angabe der 60W kein statischer Wert. Das ist auch abhängig von der bewegten Wassermenge. Sind alle Heizkörperventile geschlossen sind es z.b. nur noch 35W
 

Mifa

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FRAGE: Kann ich die vielleicht auch auf Stufe 1 betreiben?
Ja
-----
Ok, dann versuche ich das mal, danke.

Ich heize nicht alle Räume durchgängig.
Da existiert ein Denkfehler.
Du musst alle Räume innerhalb der Gebäudehülle beheizen.
Die Innenwände haben ja keinerlei Dämmwert.
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Auch soweit verstanden, die Aussenwände (immerhin Baujahr in den 20ern des vorigen Jahrhunderts) in Verbindung mit den originalen Einscheibenfenstern vermutlich aber auch nicht. Allerdings gibt es im Treppenhaus durch die verzogene und undichte Haustür (wohl auch noch original) und durch die undichte Dachluke mit ungedämmten Dach einen Kamineffekt, und somit schon eine deutliche Einsparung, wenn ich das Treppenhaus nicht mitheize.

...ich wohne halt zur Miete, die ist relativ günstig, die Heizkosten sind's halt ganz und gar nicht, mein Rekord, als ich noch ziemlich großzügig geheizt habe, waren 16000kWh/Jahr für die knapp 70qm :) Dieses Jahr komme ich hochgerechnet mit 12000kWh hin.
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Jetzt überlege ich angesichts des Verbrauchs der Pumpe von ca. 60Wh
Diese Energie ist ja nicht verloren - diese 1,4 KWH ( = 40 Cent) pro Tag wenden als Heizenergie an Haus abgegeben.
BTW ist die Angabe der 60W kein statischer Wert. Das ist auch abhängig von der bewegten Wassermenge. Sind alle Heizkörperventile geschlossen sind es z.b. nur noch 35W
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Auch verstanden, die Pumpe sitzt ja auch im abgeschirmten Bereich der Heizung, das dürfte ein bißchen was bringen, die Wärmeverluste der Heizungsanlage über den Raum nehmen allerdings durch die notwendige Belüftung des Raumes, der ein wenig feucht ist, direkt den Weg über das Treppenhaus durchs Dach :)

Ich werde mal ausprobieren, um wieviel sich der Pumpenstromverbrauch ändert und habe jetzt mal testweise alle Heizkörper in Betrieb.
Dann probiere ich das mit Stufe 1.

Übrigens ist mir ein Rechenfehler unterlaufen, der aber nichts Grundsätzliches ändert. Die Heizung verbraucht im Standby 12 Wh, die müssen von den 60 Wh abgezogen werden, dann kommen wir auf 48Wh. Wenn da vielleicht noch ein angezogenes Relais mit 3 Watt die Pumpe einschaltet, dann käme das mit den Werksangaben von 45 Wh für die Pumpe auf Stufe 2 ziemlich genau hin.

Vielen Dank, ich werde berichten!
 
Hausdoc

Hausdoc

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und habe jetzt mal testweise alle Heizkörper in Betrieb.
Dann probiere ich das mit Stufe 1.



Du kennst auch die Funktion eines Thermostatventiles ?
Stufe 1 = 12°
Stufe 2 = 16°
Stufe 3 = 30°
Stufe 4 = 24°
Stufe 5 = 28°

Demnach feinfühlig(!!!!) und die gewünschte Temperatur einstellen . Wohnzimmer etwas über 3 .....Schlafzimmer knapp über 2 usw.
Ist überall die gewünschte Temperatur erreicht nie wieder diese Thermostatköpfe anfassen........ nicht zum Lüften und auch nicht im Sommer

Auf den Durchfluss des Heizwassers hast du keinen Einfluss
 
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Mifa

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Sorry, mit Stufe 1 meinte ich die Pumpe.

Da die CRC51 Steuerung im WZ ist, habe ich dort die beiden Ventile max. geöffnet. In den anderen Räumen zwischen 1 und 2. Die Thermostatventile sind aber auch schon entsprechend alt und sitzen teilweise nicht mehr ordentlich, so dass Deine Temperaturskala bei mir nicht immer zutrifft.

In der Küche regel ich zwischen knapp '1' bis knapp über '1', da wird's dann schon über 20°C warm. Im Boden der Küche befinden sich allerdings auch Heizschlangen einer 'provisorischen' Fußbodenheizung, die parallel zum Heizkörper mitläuft. Eine interessante Installation, wie ich meine, denn die VT ist ja auf die Plattenheizkörper ausgelegt.

Allerdings muß ich gestehen, dass ich vor einigen Jahren auch lernen musste, dass das Thermostatventil kein reiner Durchflussmengenregler ist. Das war mir also bekannt, dennoch:

Im Winter hatte ich das Thermostatventil im 'zwangsbelüfteten' Treppenhaus auf '1' in dem Glauben, dass dann ja nicht so viel Wärme da durchrauschen kann. So wie es aussieht, kommt der Thermostat aber nicht in die Abregeltemperatur, weil ja ständig kalte Luft durch die undichte Haustür nachströmt (Kamineffekt) und die voreingestellte Temperatur nicht erreicht wird.

Mein Vormieter hatte angesichts der Problematik im Winter wohl eine Decke vor die Haustür gehängt, wie die Schraubhaken in der Holzzarge andeuten.

Ich hatte Anfang des Jahres mal an zwei aufeinanderfolgenden etwa gleich frostkalten Tagen 24h das Thermostat auf '1' und dann 24h auf '0', also auch nicht auf 'Schneeflocke'. Der Unterschied betrug in etwa 2,50 EUR/24h nur für das Mitheizen des Treppenhauses.

Skala und Hinweise werde ich mir mal notieren.
 
gesbb

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...ich wohne halt zur Miete, die ist relativ günstig, die Heizkosten sind's halt ganz und gar nicht, ....
Das ist oft so. Murksanlage, schlecht gedämmte Gebäudehülle => hohe Verbrauchskosten bei vergleichbar relativ günstiger Miete;)
...mein Rekord, als ich noch ziemlich großzügig geheizt habe, waren 16000kWh/Jahr für die knapp 70qm Dieses Jahr komme ich hochgerechnet mit 12000kWh hin.
Dieses Jahr war ja auch extrem mild. Bei einem AT Verlauf entsprechend 2010 wäre das vermutlich deutlich anders.;)
 
Wolfhaus

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Das ist auch für ungenutzte Räume innerhalb des Hauses zu wenig um Schimmel zu vermeiden sollten es 14-15 Grad sein. Die Außenecken sind dann noch kühler, meist nur 10 Grad und dann bist du schon an der Grenze, abhängig von der Raumfeuchte. Es gibt elektronische Schimmelwarner in Form eines Tischthermometers für wenig Geld, so ein Teil solltest du im kühlsten Raum aufstellen. Diese ungenutzten Räume auch 1 x in der Woche stoßlüften.
 
gesbb

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Nicht durchgehend und auch nicht überall,
Korrekt. Regional bestehen da selbstverständlich mitunter deutliche Unterschiede.
Die hohen Sommertemperaturen bessern den Durchschnitt auf, bringen aber für die Heizperiode keinen Effekt.
Korrekt. Für den Heizbetrieb zählen nur Temperaturstunden bis zur Heizgrenze!;)



Allein der AT Verlauf kann schon deutliche Unterschiede beim Heizenergiebedarf verursachen.
Bei Verbrennungswärmeerzeugern, GW-WP, SWP ist der Energieinhalt der Quelle weitestgehen unabhängig von der AT.
Bei LWP sieht das völlig anders aus.
Nicht ganz zufällig werte ich daher bei meinen Aufträgen innerhalb der Grundlagenermittlung auch die standortspezifischen Klimabedingungen (AT-Verläufe) aus. ;)
 

Mifa

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Das ist oft so. Murksanlage, schlecht gedämmte Gebäudehülle => hohe Verbrauchskosten bei vergleichbar relativ günstiger Miete;)
Dieses Jahr war ja auch extrem mild. Bei einem AT Verlauf entsprechend 2010 wäre das vermutlich deutlich anders.;)
Tatsächlich, 2010 war die Jahres-Durchschnittstemperatur deutlich geringer.
Da kann man ja fast froh sein, dass wir steigende Temperaturen haben.

Bildschirmfoto 2018-12-11 um 06.50.06.png
Das ist auch für ungenutzte Räume innerhalb des Hauses zu wenig um Schimmel zu vermeiden sollten es 14-15 Grad sein. Die Außenecken sind dann noch kühler, meist nur 10 Grad und dann bist du schon an der Grenze, abhängig von der Raumfeuchte. Es gibt elektronische Schimmelwarner in Form eines Tischthermometers für wenig Geld, so ein Teil solltest du im kühlsten Raum aufstellen. Diese ungenutzten Räume auch 1 x in der Woche stoßlüften.
Ich habe einen einfachen Temperatur-Datenlogger, den werde ich mal nacheinander in die entsprechenden Räume legen und dann schauen, wie weit ich das jeweilige Thermostatventil öffnen muss. Der schreibt auch die Feuchtigkeitsdaten. Während die Temperatur einigermassen genau erfasst wird, traue ich dem Hygrometersensor nicht allzu sehr. Zum Liefern von Vergleichswerten zum Wohnzimmer sollte er aber reichen.

Das Lüften ist ein guter Punkt. Im Sommer habe ich die Fenster oft durchgängig gekippt. Im Winter natürlich nicht. Immerhin habe ich bislang nicht den Eindruck, dass es irgendwie feucht zu sein scheint.
 
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