Gleicher Energieverbrauch nach Umstellung aug Gas-Brennwert?

Diskutiere Gleicher Energieverbrauch nach Umstellung aug Gas-Brennwert? im Wolf Forum im Bereich Heizungshersteller; Guten Tag Community, ich habe mich heute hier mal angemeldet, weil ich ein Verständnisproblem mit meiner neuen Gasbrennwertzentrale CGW20/120...

Freddie1207

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Guten Tag Community,

ich habe mich heute hier mal angemeldet, weil ich ein Verständnisproblem mit meiner neuen Gasbrennwertzentrale CGW20/120 habe.

Zur Vorgeschichte: nachdem meine Buderus Ölheizung in die Jahre gekommen war (18) und auch meine kellergeschweißten Stahltanks nach 50 Jahren nicht mehr den Eindruck machten, als würden sie noch lange halten, haben wir uns im letzten Frühjahr entschlossen, auf Gasbrennwert umzustellen. Gesagt, getan: Gasleitung ins Haus, Produkt ausgesucht, Händler gefunden und mit vielen Tricks und Kniffen das ganze im Juni 2015 eingebaut.

Der "Winter" kam, kalt war er ja nicht und lang sowieso nicht, die Heizung lief Störungsfrei (bis auf ein ausgefallenes BM2 welches auf Garantie erneuert wurde). Die Abrechnung des örtlichen Gasversorgers habe ich ignoriert, da es bis dahin ein halbes Heizjahr war. Aber nun, nach genau einem Jahr habe ich meinen Gaszähler befragt und war nicht schlecht erstaunt:

In einem Jahr inkl. Winter wurden 2500 m³ Gas verbraucht was der gleichen Menge an Öl entspricht, die wir sonst im Mittel in einem Jahr "durchgefeuert" haben. Ich orientiere mich an der Faustformel: 1 Liter Öl erzeugt die gleiche Menge an Energie wie ein m³ Gas - sonst hätte ich auch nicht so gestutzt.
Am Heizverhalten hat sich nichts geändert: es sind effektiv 5 von 11 Heizkörpern in Betrieb (Küche, Bad, Wohn- und Essbereich sowie Flur). Die Anlage ist m.E. so programmiert, dass die Heizung um 23:00 Uhr ausgehen soll. Sicher bin ich mir da nicht, denn als ich nachts mal raus musste war es immer noch kuschelig warm überall und als ich zum Test den Flur-Heizkörper aufdrehte war sofort ein Durchflussgeräusch zu hören. De Fakto lief also die Pumpe der Heizung, aber wozu, wenn sie doch aus ist...

Um die Räume auf angenehme 22 - 23° zu bekommen, muss das BM2 so eingestellt sein, dass wir einen +3 Wert für den Heizkreislauf eingeben. Die Heizkörper im Wohnzimmer sind dann bereits auf Stufe 4 (von 5) eingestellt.

Wo spart denn nun diese Brennwertheizung eigentlich? Ich wollte eigentlich noch erleben, dass sich die Ausgabe von knapp 10.000 EUR irgendwann amortisiert hat.

PS: fast vergessen, das Haus ist BJ 1960, Iso-verglast aber die Wände nicht gedämmt, das Dach ist mit 15cm Dämmmaterial ausgestattet (bis in die Spitze).

Sollte es zu den Werkseinstellungen (die noch im Auslieferungszustand sind) optimierbare Werte geben die tatsächlich zu einem Spareffekt ohne A.... abfrieren führen, dann freue ich mich über jeden Tipp

Gruß
Freddie

Wer Tippfehler findet, darf sie behalten - auch den aus der Titelzeile ;-)
 
Hausdoc

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Du hast eine neue Heizung - aber nicht ein neues Gebäude mit besserem Dämmzustand.

Von daher ist der Brenntoffverbrauch erst mal absolut identisch.

Es heisst ja bei Brennwertgeräten auch: Einsparung bis.......
Wenn die Heizflächen (Heizkörper ) gleich geblieben sind, ist auch kaum Ensparung zu erwarten.
Anders wär es bei Fußbodenheizung......


Freddie1207 schrieb:
. Die Heizkörper im Wohnzimmer sind dann bereits auf Stufe 4 (von 5) eingestellt.
Kennst du die Funktion von Thermostatventilen?
 

Stone

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Läuft das Gerät noch in den Grundeinstellungen?
 

Freddie1207

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Die Einstellungen wurden nach der Installation im Werkszustand belassen. Lediglich die Thermostate wurden erneuert da die alten Thermostate nicht hydraulisch abgleichbar waren. Nach diesem Abgleich (Formelrechnung per App durch den Installateur) blieb die Bude ohnehin zu kalt. Schlafzimmer wird nun aber sehr kuschelig warm, da war ich so frei und habe die Voreinstellung verringert. Was mit den "alten" (8 Jahre) Thermostaten auf Stufe 3 möglich war wird durch den Abgleich erst auf Stufe 4 möglich (Wohn- Esszimmer) und dort ist die Voreinstellung der Thermostate auf Stufe 5. Vielleicht ist die Info noch wichtig: verbaut wurden Danfoss Thermoste, da im Angebot aber Heimeier standen, wurden mir Heimeier Thermostatköpfe aufgeschraubt. Harmonieren die beiden ggf. nicht miteinander?

Die Funktion eines Thermostatventils ist wohl etwa so: ist der Bunker kalt, dann regelt der Thermostat den Durchfluss auf Maximum und verringert diesen mit zunehmender Raumtemperatur. Dann wird es wohl so sein, dass die Temperatur in etwa 20° (irgendwann werden wird) weil der Durchfluss eher begrenzt wird. Meist erlebe ich das aber nicht, da ich zu der Zeit dann schon im Bettchen liege.
Stelle ich das Ventil auf Stufe 4 bleibt der Thermostat länger auf max. Durchfluss was dazu führt, dass die 20° und später auch die 22° schneller erreicht werden. Dabei muss die Heizanlage im Keller natürlich auch mehr arbeiten. Ich stelle sie ja auch deshalb auf 4 weil ich mich in den Räumen maximal 2 Stunden am Abend aufhalte. Ansonsten sind sie auf Stufe 2,5 eingestellt. Es dauert einfach viel zu lange bis es im Raum warm wird.

Hätte ich so geheizt wie Anno Dazumal mit der Ölheizung, dann hätte die hochmoderne Brennwerttechnik überhaupt keinen Spareffekt sondern einen deutlichen Mehrverbrauch. Das ist aber immer noch kein Grund für mich, das Haus zu dämmen. Die Dämmung spart ja auch nur bis zu...... und das Geld wohne ich nämlich nicht mehr ab...

All das klärt aber immer noch nicht die Frage nach dem nächtlichen arbeiten der Heizung, obwohl sie eigentlich AUS ist. AUS ist ja nicht Nachtabsenkung sondern AUS - ist sie aber scheinbar nicht. Auch die Frage nach angepassten Leistungskurven scheint nicht so einfach zu beantworten zu sein.

Hat die Raumeskälte möglicherweise damit zu tun, dass die Anlage nicht nur von der Außen- sondern auch von der Raumtemperatur gesteuert wurde? Das wäre nun mein nächster Versuch gewesen wenn die ersten Flocken fallen...

Gruß
Freddie
 
tricotrac

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Freddie1207 schrieb:
Die Einstellungen wurden nach der Installation im Werkszustand belassen. Lediglich die Thermostate wurden erneuert da die alten Thermostate nicht hydraulisch abgleichbar waren. Nach diesem Abgleich (Formelrechnung per App durch den Installateur) blieb die Bude ohnehin zu kalt. Schlafzimmer wird nun aber sehr kuschelig warm, da war ich so frei und habe die Voreinstellung verringert. Was mit den "alten" (8 Jahre) Thermostaten auf Stufe 3 möglich war wird durch den Abgleich erst auf Stufe 4 möglich (Wohn- Esszimmer) und dort ist die Voreinstellung der Thermostate auf Stufe 5. Vielleicht ist die Info noch wichtig: verbaut wurden Danfoss Thermoste, da im Angebot aber Heimeier standen, wurden mir Heimeier Thermostatköpfe aufgeschraubt. Harmonieren die beiden ggf. nicht miteinander?

Wie sollen Danfoss-Ventilunterteile sich mit Heimeier Thermostatventil (THV) köpfen vertragen ? Haue dem Heizungsbauer mal anständig was an die Ohren, da wird das eingebaut, was im Angebot steht. Entweder Heimeier THV mit dem erforderlichen Kopf oder analog dazu die Danfoss-Technik.




Die Funktion eines Thermostatventils ist wohl etwa so: ist der Bunker kalt, dann regelt der Thermostat den Durchfluss auf Maximum und verringert diesen mit zunehmender Raumtemperatur. Dann wird es wohl so sein, dass die Temperatur in etwa 20° (irgendwann werden wird) weil der Durchfluss eher begrenzt wird. Meist erlebe ich das aber nicht, da ich zu der Zeit dann schon im Bettchen liege.
Stelle ich das Ventil auf Stufe 4 bleibt der Thermostat länger auf max. Durchfluss was dazu führt, dass die 20° und später auch die 22° schneller erreicht werden. Dabei muss die Heizanlage im Keller natürlich auch mehr arbeiten. Ich stelle sie ja auch deshalb auf 4 weil ich mich in den Räumen maximal 2 Stunden am Abend aufhalte. Ansonsten sind sie auf Stufe 2,5 eingestellt. Es dauert einfach viel zu lange bis es im Raum warm wird.


Eigentliche Aufgabe eines Thermostatventils ist das "wegregeln" von Fremdwärme ! Z. B. durch Kaminofen oder Sonneneinstrahlung durch die Fenster oder viele Personen im Raum. Ausgenommen der Schlafraum wird jedes THV in seinem Montageort einmal auf die Wohlfühltemperatur eingestellt. Die Anpassung daran erfolgt bei einer witterungsgeführten Anlage über die Einstellung der Heizkurve und dem Niveau (früher : Paralellverschiebung).

Hätte ich so geheizt wie Anno Dazumal mit der Ölheizung, dann hätte die hochmoderne Brennwerttechnik überhaupt keinen Spareffekt sondern einen deutlichen Mehrverbrauch. Das ist aber immer noch kein Grund für mich, das Haus zu dämmen. Die Dämmung spart ja auch nur bis zu...... und das Geld wohne ich nämlich nicht mehr ab...

All das klärt aber immer noch nicht die Frage nach dem nächtlichen arbeiten der Heizung, obwohl sie eigentlich AUS ist. AUS ist ja nicht Nachtabsenkung sondern AUS - ist sie aber scheinbar nicht. Auch die Frage nach angepassten Leistungskurven scheint nicht so einfach zu beantworten zu sein.

Hat die Raumeskälte möglicherweise damit zu tun, dass die Anlage nicht nur von der Außen- sondern auch von der Raumtemperatur gesteuert wurde? Das wäre nun mein nächster Versuch gewesen wenn die ersten Flocken fallen...

Nachtabsenkung heißt nicht Nachtabschaltung ! Wo ist die Frostschutztemperatur der Regelung eingestellt ?


Gruß
Freddie
 

Stone

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Versuche die Räume gleichmäßig zu heizen. Heißt Termostatventile auf Wunschtemperatur und das wars.
Sehe auch zu das die Räume einen nicht zu hohen Temperaturunterschied zu den anderen Wohnräumen hat.
Wenn das geklärt ist und auch die Sache mit den Termostaten, können wir in der nächsten Session mit dem einstellen der Heizkurve beginnen.
 

Freddie1207

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Hallo Tricotrac,

ich werde den Heizungsbauer nochmals darauf ansprechen. Spanisch kam mir das schon beim Einbau vor, allerdings: das geeeeeht... (Aussage des Monteurs).

Auch die Thermostatfunktion mittels Einwirkung von Fremdwärme, Durchzug etc. sind schon klar. Wäre ja auch schlimm, wenn sie darauf nicht reagieren würden.

Zur Abschaltung: 23:00 Heizkreis: AUS - so wird es im BM2 dann auch angezeigt. Wenn die Anlage im Tagbetrieb arbeitet steht dort: Heizkreis = Automatikbetrieb. Und so soll es ja auch sein, ich brauche nachts keinen Heizbetrieb. Trotzdem wird Wärme an die Heizkörper gepumpt wenn ich weit nach 23:00 Uhr " das Ventil weiter aufdrehe". Man merkt sofort den Pumpenbetrieb am Durchflussgeräusch. Das sollte eigentlich nicht so sein....

Gruß
Freddie

PS: mir fiel grad auf: es können auch OVENTROP Ventile sein, drauf sitzen aber definitiv Heimeier Köpfe.
 

Freddie1207

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Bin die ganze Zeit am Googlen. Offenbar geht es wohl doch, Ventilköpfe von Heimeier auf x-beliebige Ventile zu schrauben. Heimeier gibt sogar an, welcher Kopf auf welches Ventil passt. Dann wird der Kopf wohl auch die Regelung schaffen!?

Gruß
Freddie

PS von der Frostschutztemperatur ist mir nichts bekannt. Eingewiesen wurde ich auch lediglich auf das BM2 und dort kann man sie nicht auslesen.
 

Freddie1207

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Ich muss zur Korrektur anmerken:

es handelt sich um eine Wolf CGW-2 20/120
 

heizungsservice

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Hausdoc schrieb:
Du hast eine neue Heizung - aber nicht ein neues Gebäude mit besserem Dämmzustand.

Von daher ist der Brenntoffverbrauch erst mal absolut identisch.

Es heisst ja bei Brennwertgeräten auch: Einsparung bis.......
Wenn die Heizflächen (Heizkörper ) gleich geblieben sind, ist auch kaum Ensparung zu erwarten.
Anders wär es bei Fußbodenheizung......


Freddie1207 schrieb:
. Die Heizkörper im Wohnzimmer sind dann bereits auf Stufe 4 (von 5) eingestellt.
Kennst du die Funktion von Thermostatventilen?
Sorry, lieber hausdoc aber so einen Schwachsinn habe ich noch nie gehört, dass eine neue Brennwerttherme genauso viel Brennstoffverbrauch hat wie die alte Öl-Heizung. Dies ist physikalisch und technisch Gott sei Dank nicht machbar, schon bedingt durch die völlig unterschiedlichen Taupunkttemperaturen der beiden Brennstoffarten. Ich vermute mal, dass die Parameter der Neuanlage in keinster Weise an das Gebäude angepast wurden, kein hydraulischer Abgleich stattfand und das Gerät sich nun tot taktet.

Mich würden mal folgende Punkte interessieren:
  • qm der zu beheizten Wohnfläche
  • eingestellte Heizleistung am Gerät
  • Hydraulikschema der gesamten Anlage

Folgendes muss der Heizungsbauer auch vor der Inbetriebnahme zwingend vorgenommen haben:
  • hydraulischer Abgleich der gesamten Heizungsanlage (gesetzlich dazu verpflichtet)
  • Anpassung der Parameter im Gerät (das macht jeder gute Heizungsbauer)
  • ordentliche Kundeneinweisung in die Funktionsweise eines Brennwertgerätes (das gehört zur Berufsehre)
 
Hausdoc

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heizungsservice schrieb:
dass eine neue Brennwerttherme genauso viel Brennstoffverbrauch hat wie die alte Öl-Heizung
Nicht die Heizung verbraucht die Heizenergie, sondern das Gebäude. Hier besteht nach Anlagentausch erst mal kein Unterschied .
Logisch, daß durch Brennwertnutzung ein neues Gerät weniger braucht. Je nach Betriebsweise kann diese Einsparung aber auch nur ein paar ‰ sein. Genau dies vermute ich hier.
 
Wolfhaus

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Hausdoc schrieb:
Logisch, daß durch Brennwertnutzung ein neues Gerät weniger braucht.
Aber nur wenn auch im Brennwertbereich VL gefahren wird.
Wenn die Heizkörper für die geringere VL-T. zu klein sind und weiter mit VL 65-70 Grad gefahren wird, kann da keine Einsparung entstehen. Das gleiche bei Nachts aus und dann ab 6 Uhr 1,5 Stunden volle Leistung dann aus bis kurz vor Arbeitsende, dann volle Leistung und ab 22 Uhr wieder aus. Zwischenzeitlich wird dann noch zusätzlich an den Heizkörpern voll zugemacht. So muss es sein und ist doch die beste Sparvariante, fehlen noch die Fernsteuerung und die zeitgesteuerten Ventile für den optimalen Murks.
Kann ja jeder machen was er will, nur wundern sollte er sich dann nicht.
 

heizungsservice

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Hallo

10% Einsparung sollten zu 100% machbar sein, wenn das Gerät im Brennwert fährt, egal ob etwas an den Heizflächen verändert wurde. Fahre ich natürlich nicht in der Kondensation kommt es zu keiner Einsparung. Ein Brennwertgerät was " trocken " betrieben wird ist Geldvernichtung.

Also Rücklauf am Gerät kontrollieren, ab 56°C Rücklauf beginnt die Kondensation bei Erdgas H. Es sollten ca. 0,6 bis 1,0 Liter Kondenswasser pro Stunde anfallen.
 
Wolfhaus

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heizungsservice schrieb:
Fahre ich natürlich nicht in der Kondensation kommt es zu keiner Einsparung. Ein Brennwertgerät was " trocken " betrieben wird ist Geldvernichtung.
heizungsservice schrieb:
Also Rücklauf am Gerät kontrollieren, ab 56°C Rücklauf beginnt die Kondensation bei Erdgas H. Es sollten ca. 0,6 bis 1,0 Liter Kondenswasser pro Stunde anfallen
Keine andere Meinung.
 

Freddie1207

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@ Heizungsservice: ein hydraulischer Abgleich hat stattgefunden, allerdings nach irgendwelchen Oventrop Tabellen, aus denen mittels Heizkörpergröße, Fensterfläche im Raum und m² (nicht m³) des jeweiligen Raumes der Einstellwert abgelesen wurde. Dieser Wert wurde jeweils an den ventilen eingestellt. Ob das so korrekt war kann ich als Laie nicht nachvollziehen. Auch mein Hinweis auf die nicht beheizten Räume ( 2 Stück im Keller) in denen sich zwar Heizkörper befinden wurde ignoriert. So wurde z.B. in meinem PC Zimmerchen, welches nur eine Deckenhöhe von 1,85 bei 12m² Grundfläche ein ähnlicher Wert wie bei einem 2,45m hohen Raum im Haus eingestellt. Als ich dem Heizungsbauer im Herbst dann von ziemlich heftigen Strömungsgeräuschen berichtete habe kam der Hinweis: drehen Sie doch mal an den Voreinstellungen am Ventil bis die Geräusche weg sind." Wozu dann der rechnerische Abgleich?

die m² des Hausen belaufen sich auf insgesamt 115. Allerdings sind nicht alle Räume genutzt, so bleibt z.B. Schlaf- und Gästezimmer komplett "kalt". Wir sind nur zu zweit und beheizen die genutzten Räume wir Bad, Küche, Flur und Wohnzimmer.

Die eingestellte Heizleistung und das Hydraulikschema kenne ich nicht. Gehen wir einfach mal von den Werkswerten aus.

Und die Heizung kondensiert, mehrmals pro Stunde läuft meine Mini-Pumpe an und fördert Kondenswasser in den Abfluss. Da kommt schon einiges zusammen. Da die Heizung in meinem Hobbyraum hängt habe ich da eine relativ gute Beobachtungsmöglichkeit.

Auf Anraten meines Heizungsbauers habe ich jetzt erst einmal den Raumeinfluss abstellen sollen und die ECO Absenkung von 10 auf 5 herunter gedreht. Was das bewikt weiß ich allerdings nicht.

Und: ach ja: vermeidet bitte Fach-Abkürzungen, ich bin kein Heizungsbauer. Ein ausgeschriebenes Wort wäre da manchmal etwas hilfreicher.

Gruß
Freddie
 
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