Gebäudedämmung und Vorrlauftemperaturen.

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Stone

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Hallo,
Ich habe da eine These die ich aber von euch gerne bestätigt haben würde.
Geplant habe ich zur Heizkostenreduzierung, im laufe der nächsten 10 Jahre meinem Haus einen Vollwärmeschutz zu verpassen.
Nächstes Jahr habe ich vor die Dachbodendämmung entsprechend aufzustocken.

Ist es richtig das wenn ich das Haus Dämme, die Heizlast sinkt und ich mit niedrigeren Vorlauftemperatur die Räume beheizen kann?
 
Hausdoc

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Richtig.
 

Stone

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Hehe dann habe ich wenn ich mit dem Haus fertig bin, Heizkörper aber Vorlauftemperaturen nahe Flächenheizung. :thumbsup:
Gefällt mir.
Dann fange ich an mir Gedanken zu machen wie stark die Dachbodendämmung werden soll. Mindestens so viel das Tauwasser auch bei -30°C keine Rolle mehr spielt. Da wäre ich mit den ersten Berechnungen bei alt + neue Dämmung bei 25cm Gesamtstärke. Hm zur Not werde ich wohl doch jemanden zu rate ziehen müssen.....
 
Wolfhaus

Wolfhaus

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Stone schrieb:
Hm zur Not werde ich wohl doch jemanden zu rate ziehen müssen.....
Unbedingt zu empfehlen, aber keinen Verkäufer von Dämmmaterial! Mit der Dachbodendämmung anzufangen ist richtig, da hier die meisten Verluste auftreten.
Beachten Sie aber unbedingt das mit einer falsch ausgeführten Dämmung erheblicher Schaden entstehen kann. Sie wären nicht der einzige der aus seinem Haus ein Abrissfall gemacht hat. Und unter Beratung verstehe ich nicht bla bla, sondern ein Projekt mit einer Ausführungsdokumentation. Viel Erfolg
 

Josh

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Stone schrieb:
Hm zur Not werde ich wohl doch jemanden zu rate ziehen müssen.
Google mal Konrad Fischer.
Der hat interessante Thesen was Wärmedämmung angeht.
 

Stone

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Ich kenn die Gegenmeinung. Ich habe da auch meine Meinung gebildet.

Deshalb werde ich bei der Berechnung der Dämmstärke sehr genau das Preisleistungsverhältnis unter die Lupe nehmen.

Für mich heißt das.
Wie stark muss die Dämmung sein damit eben keine Schäden am Gebäude entstehen? Gerade wichtig fürs Dach.
Vor allem bei den Wänden werde ich genau schauen ab welcher stärke die Wirkung nur minimal verbessert wird und wann die Dämmung nur unnötig teuer wird.
Deshalb muss in meinen Augen die Ausführung richtig gemacht werden. Denn alle gezeigten Fälle, sind falsch ausgeführte Dämmungen gewesen.

Gerade die kurve im Verhältnis zwischen Dämmstärke und Wirkung flacht mit zunehmender stärke stark ab. Heißt der Unterschied zwischen z.B.: 20 cm zu 40 cm ist gerade mal wenn es hoch kommt nur 1/4 mehr.

Für die Wände heißt dies für mich das ich eh da nochmal ganz genau hinschauen muss. Denn aufgrund der eh dicken Wänden will ich nur soviel draufpacken wie die Wirkung noch merkbar ist. Nicht mehr.

Außerdem werde ich die Ausführung soweit machen wie das Fachwissen im Freundeskreis reicht selber machen.
 
Wolfhaus

Wolfhaus

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Stone schrieb:
Denn alle gezeigten Fälle, sind falsch ausgeführte Dämmungen gewesen.
So ist es und Styropor ist für mich für eine Fassadendämmung NICHT der geeignete Baustoff, da stimme ich mit dem Herrn Fischer überein. Entweder Holz oder Ziegel hinterlüftet. Oder wollen Sie in einer Thermoskanne leben? Das können Sie selber leicht testen, stecken Sie ihren Körper in eine dichte Plastiktüte und machen einen 1000m Lauf.
 

Josh

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Brandgefahr mal ausgeschlossen...
 
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