Fachmännische Beratung gesucht: 4 Jahre alte Pelletheizung "loswerden" – was tun?

Diskutiere Fachmännische Beratung gesucht: 4 Jahre alte Pelletheizung "loswerden" – was tun? im Allgemeine Fragen Forum im Bereich Allgemeine Fragen; Hallo! Vorweg: Ich (w) kenne mich allgemein mit dem Thema Heizungen gar nicht aus und bin hier auf der Suche nach Fachkundigen, die evtl. einen...
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ts_78

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Hallo!

Vorweg: Ich (w) kenne mich allgemein mit dem Thema Heizungen gar nicht aus und bin hier auf der Suche nach Fachkundigen, die evtl. einen Tipp für uns haben.

Darum geht es:
Vor ca. 4 Jahren hat unsere alte Ölheizung (Zweifamilienhaus aus den 60ern/70ern, eine vermietete Partei) den Geist aufgegeben. In der Not (es war natürlich Winter) haben wir uns von einigen Unternehmen Angebote eingeholt, wollten aber keine neue Ölheizung, da die Öltanks mittlerweile auch recht alt waren wahrscheinlich hätten erneuert werden müssen. Wir haben uns dann recht schnell (und unüberlegt) entschlossen, auf eine Pelletheizung in Kombination mit Solar umzurüsten und den vorhandenen Platz der ehemaligen Öltanks für das Pelletlager zu nutzen. Die staatliche Förderung war verlockend, obwohl der Preis am Ende dann doch recht stattlich war.

Von Anfang an hatten wir mit der Pelletheizung SK-1P 23 öko der Firma IBC Heiztechnik nur Probleme. Ständig Ausfälle und Störungen (Pellets rutschten nicht nach, Schnecke ging kaputt, etc. pp ... Fehler, Fehler, Fehler, ...). Das Unternehmen, welches die Heizanlage bei uns eingebaut hat, war Dauergast. Die jeweiligen Probleme wurden jedoch immer nur kurzfristig behoben. Obwohl mein Mann mittlerweile fast immer weiß, woran es denn nun liegt, werden wir noch immer regelmäßig (ca. alle 2-3 Wochen) von der kalten Heizung "überrascht", haben dann erstmal stundenlang nur kaltes Wasser und ein kaltes Haus. Unsere Mieter sind logischerweise nicht begeistert.
Momentan muss mein Mann ständig in das Lager kriechen und nachschaufeln, heute morgen ging die Luke zu und er kam nicht mehr alleine raus. Ich habe die Faxen dicke!

Ich möchte eine Heizung, die einfach nur funktioniert. Die wartungsarm ist. Und die kein Vermögen kostet, schließlich haben wir die Pelletheizung gerade erst abgezahlt.

Wie würdet ihr in so einem Fall vorgehen? Bitte keine Lösungsansätze, die das vorhandenen Heizsystem betreffen ... wenn ich könnte, würde ich das Ding noch heute eigenhändig auf den Mond schießen.

Wahrscheinlich müssten wir nun auf Gas umrüsten. Wie teuer wäre so etwas und kann man mit der Pelletheizung noch irgendetwas sinnvolles machen? Gibt es Tüftler, die so eine Heizung haben wollen? Was würdet ihr in unserem Fall machen?

Mein Mann möchte noch ein paar Jahre damit leben, was für mich allerdings unvorstellbar ist. Wie gesagt ... ich habe die Nase gestrichen voll.

Freue mich auf Vorschläge.

VG,
T. S.
 
#2
Hausdoc

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Nenne ein paar Daten zum Gebäude.
Wohnfläche? Dämmzustand?
Anzahl der Personen?
Gasleitung in der Nähe?

Welche Pufferspecher gibt es?
Wieviel m² Kollektorfläche?
 
#3
Wolfhaus

Wolfhaus

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Von Anfang an hatten wir mit der Pelletheizung SK-1P 23 öko der Firma IBC Heiztechnik nur Probleme. Ständig Ausfälle und Störungen (Pellets rutschten nicht nach, Schnecke ging kaputt, etc. pp ... Fehler, Fehler, Fehler, ...). Das Unternehmen, welches die Heizanlage bei uns eingebaut hat, war Dauergast. Die jeweiligen Probleme wurden jedoch immer nur kurzfristig behoben. Obwohl mein Mann mittlerweile fast immer weiß, woran es denn nun liegt, werden wir noch immer regelmäßig (ca. alle 2-3 Wochen) von der kalten Heizung "überrascht", haben dann erstmal stundenlang nur kaltes Wasser und ein kaltes Haus. Unsere Mieter sind logischerweise nicht begeistert.
Momentan muss mein Mann ständig in das Lager kriechen und nachschaufeln, heute morgen ging die Luke zu und er kam nicht mehr alleine raus. Ich habe die Faxen dicke!
Eine Pelletheizung hat die hier aufgeführten Tücken! Autark sind die nicht.
ich habe die Nase gestrichen voll.
Kann ich mitfühlen und stell dir mal vor dein Mann ist für eine längere Zeit im Winter nicht zu Hause.
Wahrscheinlich müssten wir nun auf Gas umrüsten.
Einfach JA! Gas Brennwertgerät und für das Warmwasser sind dann über die Heizung Varianten möglich, würde dazu zum Speicher raten. Aber den von der Pelletheizung könnte man vermutlich weiter verwenden. Welchen Aufwand der Umbau erfordert ist ohne das vor Ort zu sein, schlecht zu sagen und schon sind wir beim Preiß.
Wenn es gut geht wird nur die Gasheizung benötigt. Mann kann auch beides kombinieren und wenn die Pelletheizung ausfällt kann die Gasheizung unterbrechungsfrei übernehmen. ABER, Pellet sind teurer als Gas, damit wäre das Unfug.
Zum Preiß ist es die beste Variante sich für das Vorhaben ein Angebot vom örtlichen Heizungsbauer erstellen zu lassen.
kann man mit der Pelletheizung noch irgendetwas sinnvolles machen
Einem schenken dem man nicht leiden kann.
Gibt es Tüftler, die so eine Heizung haben wollen?
Möglich die Dummen sterben nie aus und ein kleiner Obolus ist auch möglich.
 
#4

ts_78

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Nenne ein paar Daten zum Gebäude.
Wohnfläche? Dämmzustand?
Anzahl der Personen?
Gasleitung in der Nähe?

Welche Pufferspecher gibt es?
Wieviel m² Kollektorfläche?
Wohnfläche insgesamt ca. 200-230 qm, insgesamt 6 Personen (und 2 Haustiere) in 2 Parteien (Erdgeschoss, 1. Stock).
Gasleitung müsste in der Straße vorhanden sein. Gedämmt hat mein Mann selbst vor ca. 10 Jahren.
Pufferspeicher und Kollektorfläche weiß ich nicht, muss ich erfragen ...

@Wolfhaus: Danke für die Einschätzung!
"Jemandem schenken, den ich nicht leiden kann" ... mir fällt niemand ein, den ich so wenig leiden kann, dass ich ihm das Ding "gönnen" würde. Die Pelletheizung ist für mich mittlerweile ein dunkelrotes Tuch.
 
#7
Hausdoc

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Naja..... pro Meter kostet eine Gasleitung bei uns 110€ + Baustelleneinrichtung. . Bei 200 m also 25000€

Dann ist ein Erdgasanschluss ziemlich uninteressant und unwirtschaftlich.
Flüssiggas wär aber möglich.....
 
#8
gesbb

gesbb

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Hallo,
....Ich möchte eine Heizung, die einfach nur funktioniert. Die wartungsarm ist. Und die kein Vermögen kostet, schließlich haben wir die Pelletheizung gerade erst abgezahlt.
Ich bin aus verschiedenen Gründen kein Freund von Pelletsheizungen.
Die Umrüstung auf E-Gas dürfte sinnvoll sein.
Zunächst die Anschlußkosten beim Netzbetreiber erfragen. Bundesdurchschnitt hierfür ca. 2,5 T€ . In manchen Regionen wird die E-Gasabnahme (die Anschlußkosten) gesponsort.
Alternativ Flüssiggas.
Wesentliche Komponenten der vorhandenen Anlagen können sicherlich weiterverwendet werden (Heizflächen, Rohrhydraulik, indirekt beheizter WW-Speicher...)
Pellet-Wärmeerzeuger in der Bucht anbieten, ggf als Ersatzteilspender.
 
Thema:

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