Elektro Heizung

Diskutiere Elektro Heizung im Sonstiges / News Forum im Bereich Allgemein; Dazu braucht es keinen Tarif. Die Pkw Wallboxen lassen sich auch aus der Ferne bei Bedarf runterregeln.
Jay.Cee.808

Jay.Cee.808

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Ein normaler Haushaltstarif enthält keine Abschaltung.
Ich meine alle neu eingebauten WPs müssen eine Abschaltmöglichkeit bieten. Wenn du aber keine WP-Tarif hast dann wird bei dir nur im Notfall abgeschaltet und nicht plan-/ oder regelmäßig.
 

Georg Hendrich

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dazu wird wohl kaum kommen,
dafür gibts ÜBERLAST NOT ABSCHALTUNG
Natürlich sind Anlagen / Umspannwerke / Trafos der Netzbetreiber überwacht.

Aber !

1.) Die "Scherereien" durch einen Lastabwurf sind immer-noch ein Stromausfall und eine nachfolgende Utnersuchung durch den Netzbetreiber, spätestens wenn sich die "Überlas-Fälle" mehrfach wider-hohlen.

2.) Nicht alle Überlastfälle können und werden immer korrekt erkannt.

Zeitungsmeldung als BSP [1]:

"Stromausfall in zehn niederbayerischen Gemeinden: Durch einen Brand in einem Umspannwerk in Simbach am Inn ist für mehrere Stunden der Strom ausgefallen.
...
Grund für den Stromausfall war vermutlich Überlastung. Erste Vermutungen, dass ein Blitzeinschlag den Brand verursacht habe, stellten sich als falsch heraus. Der Schaden wird laut Polizei auf 100.000 Euro geschätzt."

[1] Niederbayern - Brand legt Stromversorgung lahm
 
kolobezka

kolobezka

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Natürlich sind Anlagen / Umspannwerke / Trafos der Netzbetreiber überwacht.

Aber !

1.) Die "Scherereien" durch einen Lastabwurf sind immer-noch ein Stromausfall und eine nachfolgende Utnersuchung durch den Netzbetreiber, spätestens wenn sich die "Überlas-Fälle" mehrfach wider-hohlen.

2.) Nicht alle Überlastfälle können und werden immer korrekt erkannt.

Zeitungsmeldung als BSP [1]:

"Stromausfall in zehn niederbayerischen Gemeinden: Durch einen Brand in einem Umspannwerk in Simbach am Inn ist für mehrere Stunden der Strom ausgefallen.
...
Grund für den Stromausfall war vermutlich Überlastung. Erste Vermutungen, dass ein Blitzeinschlag den Brand verursacht habe, stellten sich als falsch heraus. Der Schaden wird laut Polizei auf 100.000 Euro geschätzt."

[1] Niederbayern - Brand legt Stromversorgung lahm

Du meinst kurz zusammengefasst, unsere Netze sind nicht zum Heizen gedacht :coffee:
 

Georg Hendrich

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Auf Rückfrage an meinen Stromlieferanten bezügliche der Sperrzeiten hat der mir erklärt, dass sie keine Sperrfristen haben
Ich würde sagen: noch nicht haben -- mit steigender Zahl größerer Verbraucher steigt auch die Zahl der Netze die EVU-Sperren brauchen.
 

Georg Hendrich

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Du meinst kurz zusammengefasst, unsere Netze sind nicht zum Heizen gedacht
Unsere Netze sind größtenteils gedacht und geplant worden ohne die Annahme das alle mit Strom heizen.

Andererseits gibt es im Netz viel "Reserven"

a.) Ca. 66% aller Verbraucher sind Industrie und Gewerbe

b.) Meist wurde beim Ausbau sicher vernünftig "überdimensioniert".


Aber:

Ein Typischer Stromverbrauch liegt so bei 5-tausnd kWh pro Haushalt und Jahr.

Die Heizleistung liegt in "älteren" Eigenheimsiedlungen oft bei 15kWh pro Jahr und Haushalt=Haus.
--> Macht bei einer Wärmepumpe mit COP=3 ca 5-tausend KWh Strom mehr

--> Das Doppelte im Jahresmittel.

Das Problem -- 1 Woche -5 Grad im Winter sind nicht das Jahresmittel und wenn ein ganzes Wohngebiet eine Woche lang 2, 3 oder 4 mal mehr Strom braucht als "normal" ...
---> Das wird nicht überall gehen -- vor allem nicht ohne Lastmanagement mit Abschaltungen.


Ein Netzbetreibern muss wissen wo welche "größeren" Verbraucher sind um Engpässe zu erkennen.

Wen mal einer seine Ladestation nicht meldet ist das sicher egal -- wenn 25% aller Wärmepumpen und Ladestation-Besitzer nicht melden würde ich sicher mit Problemen rechnen.
 

seeigel

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Wer müsste mir das dann mitteilen?
Mein Vertragspartner, der mir den Strom beschafft, mit einem WP-Tarif?
Mein Gebietsversorger hat nämlich in seinem Haushaltstarif keinen EVU-Text für WP oder Auto
der ist nur in SEINEM WP Tarif enthalten
 

seeigel

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Aber:

Ein Typischer Stromverbrauch liegt so bei 5-tausnd kWh pro Haushalt und Jahr.

Die Heizleistung liegt in "älteren" Eigenheimsiedlungen oft bei 15kWh pro Jahr und Haushalt=Haus.
--> Macht bei einer Wärmepumpe mit COP=3 ca 5-tausend KWh Strom mehr

--> Das Doppelte im Jahresmittel.

Das Problem -- 1 Woche -5 Grad im Winter sind nicht das Jahresmittel und wenn ein ganzes Wohngebiet eine Woche lang 2, 3 oder 4 mal mehr Strom braucht als "normal" ...
---> Das wird nicht überall gehen -- vor allem nicht ohne Lastmanagement mit Abschaltungen.
womit wir beim uns bei 20.000kWh wären (4 Haushalte)
Ich brauche ca 2500
Lasse die anderen 3000 brauchen
Dann passt das mit den 20.000 immer noch
Hinzu kommt das ich früher einen Durchlauferhitzer mit 24 kW hatte.
Ob der inzwischen gelöscht ist?
 

Georg Hendrich

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Wer müsste mir das dann mitteilen?
In den allgemeinen Geschäftsbedingen der Netzbetreiber steht betrüblicherweise welche Anlagen melde und zulassungspflichtig sind.

Das ich weder Wallbox/LAdestaion noch Wärmepumpe habe bin ich mit den Details nicht vertraut -- sie betreffen mich ja nicht.

Vielleicht einfach mal den Netzbetreibern fragen:

BSP Infos bei EnBW [1]:

"Möchten Sie eine Wallbox für Ihr E-Auto zu Hause installieren, ist es notwendig, diese beim Netzbetreiber anzumelden. Wir erklären, was es dabei zu beachten gilt.
...
Laut Niederspannungsanschlussverordnung (NAV), die seit März 2019 gilt, müssen auch Privatpersonen ihre Wallbox anmelden. Grundsätzlich sind alle Wallboxen anmeldepflichtig. Die Anmeldung muss vor der Installation der Wallbox erfolgen.
...
Durch die Anmeldepflicht haben die Netzbetreiber einen guten Überblick darüber, wie viele Leute, wann und wie lange das Stromnetz nutzen, und können den Bedarf entsprechend steuern. So soll eine Überlastung der lokalen Stromnetze verhindert werden. Die Anmeldepflicht dient somit der Sicherheit und der Netzstabilität.
...
Wallboxen bis zu 11 kW müssen lediglich angemeldet werden. Der Netzbetreiber darf der Installation nicht widersprechen.
...
Eine Genehmigung benötigen Wallboxen ab einer Leistung von über 11 kW. Eine einfache Anmeldung ist dann nicht mehr ausreichend. Bei Wallboxen mit höherer Leistung prüft der Netzbetreiber, ob das Stromnetz bei Ihnen vor Ort für die benötigte Leistung ausgelegt ist und ob alle feuerpolizeilichen Vorschriften eingehalten werden.

Oder bei anderen Netzbetreibern [2]:

"Egal ob Sie einen Neubau, eine Heizungserneuerung oder ähnliches planen, jede Wärmepumpe ist eine Herausforderung für das öffentliche Stromnetz und muss dem Netzbetreiber angemeldet werden. Jede Anmeldung geschieht daher nur in Verbindung mit einem Elektrofachbetrieb und ist nicht alleine durch Zusendung des Formulars abgeschlossen; weitergehende Informationen folgen hier."


Quellen:

[1] Wallbox anmelden: Das gilt es zu beachten | EnBW - EnBW

[2] https://netze.stadtwerke-witten.de/...ge/anmeldeprozess-waermepumpen-und-ladepunkte
 

seeigel

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"Egal ob Sie einen Neubau, eine Heizungserneuerung oder ähnliches planen, jede Wärmepumpe ist eine Herausforderung für das öffentliche Stromnetz und muss dem Netzbetreiber angemeldet werden. Jede Anmeldung geschieht daher nur in Verbindung mit einem Elektrofachbetrieb und ist nicht alleine durch Zusendung des Formulars abgeschlossen; weitergehende Informationen folgen hier."
Den neuen Stromzähler hat min Heizungsbauer angeschlossen
die Stromleitung von der Panzersicherung hat mein Heizungsbauer hergestellt.
Also gehe ich davon aus das mein Heizungsbauer alles richtig gemacht hat
 

Georg Hendrich

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Also gehe ich davon aus das mein Heizungsbauer alles richtig gemacht hat ...
Ich haben keine Wärmepumpe und will derzeit auch keine -- daher bin ich überfragt wer wann von sich aus was meldet und wie das Dokumentiert wird.

Vor drei Jahren haben ich eine Gasheizung Type DeDietrich DTG-120-4 von L-Gas auf H-Gas umrüsten lassen.
Eigentlich hätte das mein Netzbetreiber machen müssen -- aber das ist jetzt ein anderes Thema.

Die Anpassung einer Gas-Anlage (Heizung) ist Melde und Genehmigungspflichtig -- die Kopie der Fertigmeldung an den Netzbetreiber EWE habe ich von meinem Heizungsbauer nach Erledigung der Arbeiten mit der Rechnung erhalten.
--> und vernünftig in meinen Unterlagen abgeheftet.



Wenn Sie sich unsicher sind -- fragen Sie sowohl Ihren Heizungsbauer als auch Ihren Energieversorger.

So wie ich das sehe sind "normale" Wärmepumpen unter 12kW Leistungsaufnahme nur Anmelde aber nicht Genehmigungspflichtig.

Sollte wirklich bisher keine Anmeldung erfolgt sein -- wäre die Anmeldung damit nachgeholt.

Das Sie irgendwelche "Sanktionen" zu beführen haben sehe ich nicht.

Das Risiko "Schadenersatz steht erst im Raum wenn es auch wirklich einen "Schaden" gab.
 
Jay.Cee.808

Jay.Cee.808

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Alle die von Gas auf WP umstellen können das eh nicht heimlich machen.
Entweder muss/wird der Zähler demontiert, was nur der Energieversorger darf oder man versucht den drin zu lassen und mit einem mal gibt es keinen Verbrauch mehr. Da wird der Versorger das natürlich auch nachprüfen.

Ich kann mir nicht vorstellen das es viele gibt die ihre WP nicht anmelden.
Und ganz ehrlich, wenn man schon so viel Geld da reinbuttert kann man die auch anmelden.
 
kolobezka

kolobezka

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Alle die von Gas auf WP umstellen können das eh nicht heimlich machen.
Entweder muss/wird der Zähler demontiert, was nur der Energieversorger darf oder man versucht den drin zu lassen und mit einem mal gibt es keinen Verbrauch mehr. Da wird der Versorger das natürlich auch nachprüfen.

Ich kann mir nicht vorstellen das es viele gibt die ihre WP nicht anmelden.
Und ganz ehrlich, wenn man schon so viel Geld da reinbuttert kann man die auch anmelden.

bei drinnenlassen der GASHEIZUNG / Hybridbetrieb

finde ich persönlich als eleganteste Lösung, wer also Platz dafür hat........
Damit spart man sich den 10kW Heizstab in der WP, schließlich will man nicht auf einem Bein stehen in diesen Zeiten.


1707727757450.jpeg
















" Frankreich beispielsweise will in den kommenden Jahren zusätzlich zu bereits geplanten sechs Atomkraftwerken acht weitere Meiler bauen – und damit weitaus mehr als bislang vorgesehen. Insgesamt ist dort der Bau von 14 Reaktoren im Gespräch. Im Gegensatz zu Deutschland setzt das Nachbarland massiv auf Atomenergie, um Kohlekraftwerke zu ersetzen und die CO2-Emissionen zu senken.
Er prognostizierte, dass für den fehlenden Strom nicht genug erneuerbare Energie produziert werden könne. „Ich dachte, sie würden am Ende fossile Kraftwerke dafür brauchen. Und genau das ist passiert“,"

 
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Georg Hendrich

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Frankreich beispielsweise will in den kommenden Jahren zusätzlich zu bereits geplanten sechs Atomkraftwerken acht weitere Meiler bauen – u
Ich rechne Ihnen mal kurz vor warum ich diesen Unsinn nicht mehr hören kann.

1 Modernes AKW mit 1,5 ... 1,6 GW Leistung kostet so 15 bis 18 Milliarden € [1] siehe auch Anmerkung (1).

Also so ca 10 Milliarden € pro 1GW installierter Leistung.
Zum Vergleich 1GW GUD-Gaskraft kostet im Bau ca 1 Millliarde €.

Rechnen wir mal nur die jährliche "Kapitalisierung" einer Risiko-Investition mit "nur" 5% Kapitaldienst !

Das macht 5/100 * 10€9€ = 500e6€ --> 500Millionen Euro pro Jahr Kapitalisierung (vereinfacht Zinsen).

Rechnen wir das auf den Strompreis um.

Annahme 100% Auslastung und 1GW = 1e6 kW

1 Jahr = 365Tage *24St -- approx 360 *100/4 = 9000St = 9e3 h (sprich 9-tausend Stunden)

Das macht eine "Jahresproduktion" von:

1e6 kW * 9e3 h = 9e9kWh (sprich 9 Milliarden kWh)

Kosten der Kapitalisierung pro kWh somit

500e6 € = 50e9 C€ (sprich 50 Milliarden EuroCent kurz C€)

50e9 C€ / 9e9 kWh = 5,5 C€/kWh -- sprich 5,5 Eurocent pro kWh NUR die Kapitalisierung der reinen Baukosten.

Ohne: Rücklagen für den Rückbau, und die Endlagerung.
Vor allem ohne jede Form von Betriebskosten wie Brennstoff und bei nicht erreichbaren 100% Auslastung
Alle 1 bis 2 Jahre ist Brennstoffwechsel --alle ca. 10 Jahre Überholung -- selbst 90% mittlere Auslastung wären optimistisch.


Hinkly-Point bekommt von englischen Staat 13 oder 14 Eurocent/kWh und 100% Einspeise-Abnahme zugesichert,
sonst rentiert sich das Projekt nicht.


Übrigens wird Frankreich auch die nächsten 10-15 Jahre keine 6 +8 = 14 neuen Reaktoren "bauen".
Ganz einfach weil die das Geld dafür nicht zusammenbekommen.
Denn das wären 14 AKW * 15 Milliarden "Stückpreis" = 210 Milliarden "Invest" (oder mehr) für den französischen (defacto) Staatskonzern EDF

Die EDF hätte dann nicht mehr wie heute 60 Millarden Schulden [3] sondern 270 Millarden Schulden bei bestenfalls kleinen 1 -Stelligen Euro operativem Gewinn [3].


Fazit:

Atomstrom ist Tot -- und nicht Ideologie war die Todesursache sondern die Kosten !

AKWs sind so teuer im Bau das jeder Versuch eines wirtschaftlichen Betriebs völlig aussichtslos ist.

14 Eurocent / kWh Strom-Gestehungskosten bei Voll-Auslastung und bei Lastfolge-Betrieb mit ca. 50% Auslastung schnell 20 Eurocent pro kWh.

Eine wirkliche Kombination von "Erneuerbaren" mit AKWs geht auch technisch nur schlecht und begrenzt (abgesehen davon das es zu teuer ist).
Den AKWs können nicht Dienstag 90% des Stromes liefertn aber dann Mittwoch wegen wegen viel Wind nur 10% und dann Donnerstag bei Dunkelflaute wider 90%.

Wird ein AKW unter seine "Mindest-Leistung" geregelt muss es für ein - zwei Tage komplett abgeschaltet werden und kann erst-mal nicht neu angefahren werden.
Schlagwort Xenonvergiftung [2] -- der unzulässige Betrieb unter der "Mindest-Leistung" und der Versuch des regelwidrigen Weiterbetreibs trotz Xenonvergiftung war übrigens die Haupursache der Tschernobyl-Katastrophe [2].



(1) Anmerkung zum britischen EPR in Hinkly-Point -- wo zwei EPR im Bau sind:

Zitat Wikipedia [1] :

"costs are now estimated to be between £31 and £35 billion (€36.3–41 billion), with the first unit estimated to start generating electricity around 2030."
(für zwei EPR somit für 3,2GW instalierte Leistung)

Quellenangaben:

[1] EPR (nuclear reactor) - Wikipedia

[2] Xenonvergiftung – Wikipedia

[3] Électricité de France – Wikipedia
 
kolobezka

kolobezka

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gebe Dir Recht,
man sollte KERNENERGIE aber nicht aus dem Auge verlieren, wie es D tut,.

GAS gibts nur günstig in RUSSLAND was tun?

" Am Golf von Mexiko stehen die LNG-Terminals, die das Gas für die Verschiffung nach Europa auf minus 162 Grad herunterkühlen. Dieser Prozess benötige soviel Energie, dass ein Viertel der Gesamtenergie des Gases schon hier verloren gehe, schätzen Experten. "


p.s
Strom ist in D zu teuer um damit zu heizen
strompreis.jpg


 
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seeigel

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Ich rechne Ihnen mal kurz vor warum ich diesen Unsinn nicht mehr hören kann.

1 Modernes AKW mit 1,5 ... 1,6 GW Leistung kostet so 15 bis 18 Milliarden € [1] siehe auch Anmerkung (1).

Also so ca 10 Milliarden € pro 1GW installierter Leistung.
Zum Vergleich 1GW GUD-Gaskraft kostet im Bau ca 1 Millliarde €.
......................

Fazit:

Atomstrom ist Tot -- und nicht Ideologie war die Todesursache sondern die Kosten !

AKWs sind so teuer im Bau das jeder Versuch eines wirtschaftlichen Betriebs völlig aussichtslos ist.

14 Eurocent / kWh Strom-Gestehungskosten bei Voll-Auslastung und bei Lastfolge-Betrieb mit ca. 50% Auslastung schnell 20 Eurocent pro kWh.
Und jetzt die gleiche Rechnung für die Gaskraftwerke
Laut deiner Rechnung 1/15 der AKW
der Treibstoff kostet auch was
also 1/10 der Kosten der AKW
1,4 bis 2 Eurocent pro kWh?
Weshalb ist unser Strom dann so teuer?
Das CO2 der Gaskraftwerke blenden wir mal aus.
Der verwenden wir dafür grünen Wasserstoff?
Wie sähe da die Rechnung aus, sofern es überhaupt genug davon gäbe?
Blenden wir weiterhin das CO2 aus
Weshalb sollen wir und andere unsere Kohlekraftwerke ersetzen?
Bestehende Kraftwerke erfordern kein Kapital zum Bau
noch mehr Geld gespart.

Weshalb sollen wir nicht weiterhin billige Verbrenner fahren und stattdessen teurere E-Auto kaufen?
Also nochmals Geld gespart.

In 50 oder 100 Jahren können wir uns dann die Heizung sparen.

Lassen wir das mit der Ukraine - Geld gespart
unterstützen wir sie, indem wir ihre Leute zurück schicken - Geld gespart

und überhaupt, der teurer ÖPNV - weg damit, Geld gespart

In südlichen Gefilden braucht man keine Heizung und stabile Häuser, zurück mit ihnen, Geld gespart

Geht es wirklich um Geld, das durch jedes Fenster und das kleinste Loch herausgeworfen wird.
Geht es nicht vielmehr immer, um Ideologie, ob man für etwas Geld auszugeben bereit ist?

Du kreidest die 15-20 Milliarden pro AKW an.
Die könnten wir aus der Portokasse bezahlen, wenn wir unsere Prioritäten umstellen würden
Invertieren anstelle von konsumieren
Geld nur für geleistete Arbeit.
Und sei es nur Zigarettenkippen am Straßenrand einsammeln
 

Georg Hendrich

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GAS gibts nur günstig in RUSSLAND was tun?
Und im Iran, Norwegen, Algerien, etc.

Wobei der Iran mit 17% der nachgewiesenen Reserven die 2. -größten Reserven hinter Russland mit 24% hat.

Kein Land der Welt sanktioniert seine eigene Energieversorgung !

1.) Österreich bezieht derzeit (Dez 2023) so ca. 98% seines Gases aus Russland via Pipelines [1].

2.) Frankreich und USA kaufen Uran und Atombrennstoffe aus Russland wie eh und je [2] [3]

3.) Japan trägt "formel" US-Sanktionen gegen russ. LNG-Projekte mit -- aber finanziert die russichen LNG-Projekte [4] und schließt Langfrist-Lieferverträge über LNG -Lieferungen mit Russland ab.
--> Japan setzt weiterhin auf russisches LNG.

Es gibt genau eine Ausnahme:
--> Das von Kinderbuchautorende und Trampolin-Springende regierte Deutschland.
--> Der Rest der Welt "lacht sich tot" und lädt die Deutschen Industrie herzlich ein aus Deutschland weg zu verlagern.


So und jetzt eine Anmerkung zu "Erpressbarkeit" und "Liefersicherheit":

Wie haben ca. 40 Jahre lang Gas aus Russland bezogen -- ohne eine einzige politische Behinderung der Lieferung oder direkte Erpressung !

=> Wir beziehen seit 2 Jahren Gas aus den USA --> und sind schon das erste mal "gelinkt" worden

Die Fakten:
Wir kaufen derzeit zu "Wucher-Konditionen" in den USA Gas auf dem "Spotmarkt".

Das ist auf Dauer unbezahlbar und "wir" (Deutschland/deutsche Unternehmen) haben daher in Gas-Terminal-Infrastrucktur verbunden mit günstigeren Langfrist -LNG-Lieferverträgen in den USA investiert.

Die Reaktion der USA:

Das Terminal-Projekt in dem "wir" investiert haben wird "rein zufällig" aus "Umweltschutzgünden" erst-mal gestoppt.
Was natürlich rein zufällig auch im Interesse der USA als Industriestandort ist.

Zitat Ökonom Berger bei den Nachdenkseiten [5]:

"US-Präsident Joe Biden ein Moratorium für die Zulassung von LNG-Exportterminals. Davon sind nicht nur künftige, sondern auch aktuelle Projekte betroffen, insbesondere das CP2-Projekt in Louisiana, das für Deutschlands Gasstrategie eine zentrale Rolle spielt.
...
Für die USA ist dies eine Win-Win-Situation. US-Industriekunden zahlen schon heute nur rund ein Viertel für Gas als Energieträger wie ihre deutsche Konkurrenz. Und daran wird sich nun erst mal auch nichts ändern. Bidens Dekret ist somit eine direkte wirtschaftliche Kriegserklärung gegen Deutschland, eine Wirtschafssanktion zur Stärkung der amerikanischen Industrie und zur Schwächung ihrer deutschen Konkurrenz.
...
Die USA befinden sich im Wirtschaftskrieg gegen Deutschland und Deutschland verliert diesen Krieg."


So viel zum Thema "Liefersicherheit" und zu "Erpressbarkeit" sei angemerkt das unser Bundes-Schlumpf Scholz nach jedem US-Treffen 1 zu 1 genau
das sagt und macht was Biden gerade gefällt --> wie ein gut abgerichteter Pudel.
--> Und ich sage das liegt ganz sicher auch daran das die USA bei solchen Treffen das Thema Gasversorgung "ansprechen".



Quellenangaben:

[1] Österreich zuletzt fast komplett von Gas aus Russland abhängig – Ministerin will das nun ändern

[2] Uran: Bei Uran florieren die US-Importe aus Russland wie nie - WELT

[3] Frankreich ist größter EU-Importeur von "russischen Nuklearprodukten"

[4] Japan-based Mitsui invests in large-scale Russian Arctic LNG 2 project

[5] Bidens LNG-Moratorium ist ein Wirtschaftskrieg gegen Deutschland
 
kolobezka

kolobezka

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Und im Iran, Norwegen, Algerien, etc.
wobei IRAN schonmal wegen Sanktionen wegfällt, bleibt Norwegen, die haben nicht genug
Algerien hat keine Pipeline

kannst vergessen


das ist alles von einer Abhängigkeit in die Andere.

Thorium gibts überall

Kenkraft ist das was die D können.
Mit den Autos gehts zu Ende, wenn D nicht aufpasst, wird es auch hier von CHINA abgehängt. :confused:

Heissenberg , Otto Hahn Lise Meitner etc etc etc würden sich im Grab rumdrehen ;)


" Ein Projekt, das Weinberg besonders am Herzen lag, war ab 1965 die Entwicklung eines Flüssigsalzreaktors, der als thermischer Thoriumbrüter arbeiten sollte. Er warnte seit 1972 vor Gefahren bei Leichtwasserreaktoren und schnellen Brutreaktoren sowie ausufernden Kosten bei der Entwicklung des "Schnellen Brüters". Nach Angaben in seinen Memoiren (1994) wurde ihm daraufhin der Rücktritt als ORNL-Direktor nahegelegt. Das Flüssigsalzreaktorprojekt wurde nach einer Evaluierung 1973 nicht weiter gefördert. "
 
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