Elektrischen Heizstab für Logalux LT 160 ?

Diskutiere Elektrischen Heizstab für Logalux LT 160 ? im Buderus Forum im Bereich Heizungshersteller; Sieht super aus! Welchen Deckel hast du nun final eingebaut? Die Trinkwasserleitungen im Haus sind doch auch schon des öfteren aus Edelstahl...

Pfloutch

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Fehlt nur noch ein 1 1/2 zoll loch !!

Sieht super aus! Welchen Deckel hast du nun final eingebaut?
Die Trinkwasserleitungen im Haus sind doch auch schon des öfteren aus Edelstahl. Wieso sollte dann der Deckel nicht aus Edelstahl sein dürfen?
Welche Alulegierung hast du genommen?
Gibt es da eine spezielle für den Trinkwasserkontakt?
 
tricotrac

tricotrac

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Und ? Hat die Fa. Buderus schon seine Zulassung für den Speicher erweitert ?
 

jsp1

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Hallo zusammen,
danke für den Thread. Hat mich inspiriert weiter zu suchen, da ich einen LT135 mit elektr. Alternativheizung versehen wollte.

Und es gibt doch was zu kaufen! Für alle wie mich die kein Edelstahl verschweißen etc. können ;-)

Es gibt von Buderus einen passenden, innen emaillierten Handlochdeckel mit 1 1/2" Gewinde. Das Teil wird unter der Buderus Best.-Nr. 7747009545 im Netz von mehreren Anbietern ab ca. 90 € angeboten und kommt mit neuer Dichtung + Flanschschrauben (Ist von Buderus als Ersatzteil für einen anderen Speicher angeboten passt aber auf dem LT 1:1.) Das Gewinde ist schräg in dem Deckel eingebaut. So lässt sich z.B. ein Turk&Hillinger Heizstab mit ca. 50 cm Länge schräg nach unten einbauen, so das das Wasser im Behälter trotz der halbhohen Pos. des Handlochdeckels. ausreichend warm wird.
So hab ich´s bei einem LT135 realisiert und funktioniert einwandfrei. Es gibt innen auch keine Kollision mit der vorhandenen Heizschlange.

Der Ersatzdeckel mit 1 1/2" Gewinde hat aber keine Befestigungsschraube für den Anlegetemperaturfühler und keine Bohrung für die Opferanode des LT. Meine realisierte Lösung dafür:
Soll die Aufheizung durch die Zentralheizung weiter möglich bleiben muss der hierfür am Handlochdeckel vorhandene Anlegetemperaturfühler mit z.B. einem Metallbügel unter die Flanschschrauben geklemmt, neu positioniert werden -> lässt sich basteln.
Die Opferanode habe ich in die rückseitige, freie Öffnung für die Zirkulation eingebaut (Anleitung bei Bedarf gerne auf Nachfrage)

Vielleicht hilft das all denjenigen, die sich mit der Fragestellung auch noch befassen.
 

Koslowski

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DAS nenne ich endlich mal eine Diskussion nach meinem und sicher nicht nur nach meinem Geschmack! 95% konstruktive, nachvollziehbare Hilfestellung in Wort und Bild 👍
Es kann SO einfach sein ;)
 

rocky

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Hallo zusammen,
danke für den Thread. Hat mich inspiriert weiter zu suchen, da ich einen LT135 mit elektr. Alternativheizung versehen wollte.

Und es gibt doch was zu kaufen! Für alle wie mich die kein Edelstahl verschweißen etc. können ;-)

Es gibt von Buderus einen passenden, innen emaillierten Handlochdeckel mit 1 1/2" Gewinde. Das Teil wird unter der Buderus Best.-Nr. 7747009545 im Netz von mehreren Anbietern ab ca. 90 € angeboten und kommt mit neuer Dichtung + Flanschschrauben (Ist von Buderus als Ersatzteil für einen anderen Speicher angeboten passt aber auf dem LT 1:1.) Das Gewinde ist schräg in dem Deckel eingebaut. So lässt sich z.B. ein Turk&Hillinger Heizstab mit ca. 50 cm Länge schräg nach unten einbauen, so das das Wasser im Behälter trotz der halbhohen Pos. des Handlochdeckels. ausreichend warm wird.
So hab ich´s bei einem LT135 realisiert und funktioniert einwandfrei. Es gibt innen auch keine Kollision mit der vorhandenen Heizschlange.

Der Ersatzdeckel mit 1 1/2" Gewinde hat aber keine Befestigungsschraube für den Anlegetemperaturfühler und keine Bohrung für die Opferanode des LT. Meine realisierte Lösung dafür:
Soll die Aufheizung durch die Zentralheizung weiter möglich bleiben muss der hierfür am Handlochdeckel vorhandene Anlegetemperaturfühler mit z.B. einem Metallbügel unter die Flanschschrauben geklemmt, neu positioniert werden -> lässt sich basteln.
Die Opferanode habe ich in die rückseitige, freie Öffnung für die Zirkulation eingebaut (Anleitung bei Bedarf gerne auf Nachfrage)

Vielleicht hilft das all denjenigen, die sich mit der Fragestellung auch noch befassen.
Hey , das klingt sehr interesant....Habe hier einen Lt 160 mit LK180 stehen und würde gerne das gleich Projekt ausführen., vielleicht könntest Du mir ja mal dein Projekt zeigen inkl. wo du es gekauft hast.
 

jsp1

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Hallo Rocky und all,

ergänzende Info zu meinem obigen Beitrag:

Es scheint den LT tatsächlich in Varianten mit 2 unterschiedlich großen Handlochdeckeln zu geben. Dies hat mir auch ein weitere User rückgemeldet.
Variante 1: LK 160mm, aussen 180mm. Da passt der oben von mir benannte Handlochdeckel mit 1 1/2" IG Buderus Art.-Nr. 7747009545 (ab ca. 90,- €)
Variante 2: LK 180mm, aussen 210 mm. Da könnte der Handlochdeckel mit 1 1/2" IG Buderus Art.-Nr. 7747029313 (so ab 135,- €) passen. Dies aber meinerseits ohne Gewähr, da ich DIESEN nicht verbaut habe.

Die Teile lassen sich über Suchmaschine im Netz zum Kauf finden. Möchte hier keine Werbung für Online-Shops machen.
 

Tom38

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Hallo,
Ich bin neu hier.
Ich habe vor zwei Monaten im Ausland neues Buderus mit Speicher LT 160 günstig gekauft.
Mit dem Austausch möchte ich bis April warten.
Die Gedanken wie jsp1 hatte ich schon vor dem Kauf.
Das ist genial aber warum kommt das nicht vom Buderus selbst?
Handlochdeckel für Heizstabanschluss schon gekauft und passt genau.
Meine Fragen:
1.
Wie montiere ich die Anode an der Zirkulationanschluss?
Die orginale Anode ist ca. 35cm lang und 3.3cm Durchmesser.
Edelstahlstopfen kaufen und durchbohren?
2.
Welcher gute Heizstabe gibt es?
Das Wasser bei mir ist total hart.
Ich denke 2-2.5 kW reicht?
Pv-Anlage forhanden.
3.
Wie soll ich Steuerung einstellen?
Nach dem Zeit oder PV-Überschuss Werte?
 

dixi

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Hallo jsp1
ich bin auch neu hier


Ich habe die Variante 2: LK 180mm, aussen 210 mm mit 1 1/2" IG Buderus Art.-Nr. 7747029313 hat auch ein schräg aufgeschweißtes Gewinde dadurch
steht der Heizstab schräg nach innen und berührt vermutlich die Ladespirale .Hat jemand das schon ausprobiert.
 

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jsp1

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Hallo zusammen,

die Schrägstellung des 1 1/2" Gewindes und damit die Schrägstellung des einzubauenden Heizstabes hat bei mir keine Kollision mit der Ladespirale ergeben. Ein Heizstab mit Einbaulänge ca. 400mm sollte ja reichen. Am Besten schräg nach unten einbauen, damit das Wasser sich trotz der mittleren Höhe des Handlochdeckels besser erwärmt.

Zum Einbau der Opferanode am Zirkulationsanschluss habe ich die dort vorh. Kappe abgenommen und mittig durchbohrt, das Gewinde des Heizstabes mit einer Langmutter und einem passenden Stück Gewindestab verlängert. Überleg Dir, ob Du die Anode wieder isoliert einbauen möchtest und dann mit dem grüngelben Erddraht mit Masse verbinden möchtest. So kann der Anodenstrom jederzeit gemessen und kontrolliert werden. Dann muss das Loch in der Kappe vom durchgeführten Gewindestab elektr. isoliert werden. (z.B. mit einer Dichtungshülse aus Gummi) Und auch das Gewinde bis zur Anode isolieren (z.B. mit einem Stück Gummischlauch), damit es nicht den Behälter berührt.
Hinweis: die rückseitige Dichtung an der Anode dichtet in der Zirkulationsöffnung nicht ab, da die Innenseite des Behälters dort nicht ganz eben ist. Hier muss der Gewindestab dann an der Durchführung durch die Kappe abgedichtet werden.
Der Vollständigkeit genügend möchte ich darauf hinweisen, das dieser Einbau der Anode in der Zirkulationsöffnung eine reine Do-it-yourself-Lösung ist, für deren Ausführung jeder dann selbst die volle Verantwortung trägt.

Grüße
jsp1
 

Techniker 2

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An der Stelle der Verschleißbedingtem Magnesium Schutzanode,

1713608363236.jpeg


Das wäre eine (gute) Option,

1713607941587.jpeg


Denn diese (Elektrische Schutzanode) kann auch durch Ihren jetzt gebohrte Kappe recht problemlos eingebaut werden, und diese überlebt im Normalfall, wenn nichts Elektronisches defekt geht, den Warmwasserspeicher um ein Vielfaches länger....
 
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