Einstellungsfragen zu Brötje SOB 26 C

Diskutiere Einstellungsfragen zu Brötje SOB 26 C im Brötje Forum im Bereich Heizungshersteller; Hallo Zusammen, ich bin vergangenes Jahr in ein Haus BJ 1960 gezogen, wo eine Brötje SOB 26 C fröhlich ihren Dienst verrichtet. Nachdem ich die...

itler

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Hallo Zusammen,

ich bin vergangenes Jahr in ein Haus BJ 1960 gezogen, wo eine Brötje SOB 26 C fröhlich ihren Dienst verrichtet.

Nachdem ich die Heizung in letzter Zeit immer mal wieder beim Heizen erwischt habe, obwohl derzeit eigentlich "nur" das Wasser erwärmt wird, habe ich begonnen mich etwas mit der Steuerung zu befassen, wobei einige Fragen aufgekommen sind:

- Die maximale Kesseltemperatur steht aktuell bei 80 Grad. Ist dieser Wert Standard oder etwas hoch gegriffen? Das Trinkwasser soll lediglich auf 55 Grad erwärmt werden.
- Die Trinkwasserpumpe bekommt die Wärme nicht schnell genug abgeführt, weshalb der Brenner bei 80 Grad abschält (Wächter angesprochen), auf 70 Grad abkühlt und dann wieder loslegt. Kann man diesen Wert nach unten korrigieren? Ich vermute einfach mal dass der zweite Start unnötig wäre, was ich gerne mal austesten würde.
- Die minimale Kesseltemperatur steht derzeit bei 35 Grad. Wird diese Grundtemperatur benötigt? (reines Interesse)

Im Voraus schon mal vielen Dank.

Viele Grüße,
itler
 
tricotrac

tricotrac

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Ich kenne diesen Brötje-Kessel nicht, aber das sollte noch ein Hochtemperaturkessel der immer wieder seine eingestellte Kesselwassertemperatur anfährt. Der Betrieb dieses Heizdinosauriers ist seit dem 01.01.2015 nach der neuen ENEV nicht mehr gestattet. Ich zitiere mal : "Bei einem Eigentümerwechsel (Haus vergangenes Jahr gekauft) gilt eine zweijährige Übergangsfrist, in der der alte Heizkessel ausgetauscht werden muss."

Um das Trinkwasser ausreichend schnell auf die eingestellten 55°C ist eine überhöhte Kesselwassertemperatur notwendig. ( diese zu senken würde zu schlechterem Komfort führen).
Die Heizwendel im WW-Speicher kann nur eine bestimmte Wärmemenge in einer bestimmten Zeit übertragen. Es ist normal, das der Brenner taktet. Die Minimaltemperatur (35°C ? ) ist der Kesselkonstruktion geschuldet. Das wird ein Stahlheizkessel sein welcher eine Stütztemperatur von 55°C haben sollte
 

Crownhunter

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Hallo tricotrac,

so eine kurze und bündige Antwort hätte ich mir vor einigen Wochen auf genau diese Frage gewünscht (Die Heizwendel im WW-Speicher kann nur eine bestimmte Wärmemenge in einer bestimmten Zeit übertragen. Es ist normal, dass der Brenner taktet.). Leider ist da niemand so drauf eingegangen, man hat nur die Erklärung meines Heizungsfachmanns von Junkers unkommentiert stehen lassen, die Meinung von euch wäre mir da schon wichtig gewesen. Hier tummeln sich so viele Fachleute, und das ist ernst gemeint, da hat der ein oder andere bestimmt schon etwas ähnliches in der Praxis erlebt oder kann etwas dazu beisteuern.
In Zukunft würde ich mich darüber freuen, wenn man etwas dazu beisteuert, auch wenn ich vielleicht manches davon nicht umsetzen kann (es muss auch finanzierbar sein, ich bin nicht mehr berufstätig), eure Meinung wäre mir aber schon wichtig, danke.

Gruß

Dirk
 

itler

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Hallo Tricotrac,

vielen Dank für deine Antwort. Dass mein Kessel nicht mehr zulässig sein soll schockt mich jetzt ein wenig, zumal weder der Schornsteinfeger noch der Heizer der den Kessel im Frühjahr gewartet hat was davon erwähnt hat.

Dass der Kessel taktet habe ich verstanden. Die Frage ist ob diese für meine Begriffe hohe Temperatur von 80 Grad technisch nötig ist (ähnlich wie die Sockeltemperatur). Einen Komfort-Verlust habe ich so gesehen ja nicht da ich den Speicher ohnehin nur morgens für 4 Stunden lade und die restliche Zeit davon "zehre". Und ob er dafür jetzt ein paar Minuten länger braucht wäre mir so gesehen egal wenn ich dadurch Öl sparen kann.

Das mit der Stütz/Sockeltemperatur habe ich auch verstanden, vielen Dank für den Begriff!

Bleibt noch die offene Frage ob sich jemand mit der Steuerung (ISR) auskennt. Würde gerne zumindest mal zum Test den Wieder-Einschalt-Wert etwas senken.
 

joho38

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Hier sollte alles nachzulesen sein:http://www.mikrocontroller.net/attachment/118129/systemhandbuch_isr.pdf

Das mit dem Kesseltausch würde ich nicht überbewerten. Ich denke da wird überhaupt nichts passieren. Wir hatten schon einmal so ein Gesetz, bei dem alles, was älter als Oktober 78 war, ausgetauscht werden musste und passiert ist überhaupt nichts. So wird es auch diesmal sein. Der Schornsteinfeger gibt zwar alles ans Landratsamt weiter, aber da sitzen nur Beamte, die noch mehr Arbeit auch nicht gebrauchen können. Solang da nichts vom Amt kommt, würde ich meinen Hintern auch nicht bewegen, solang ich mit den Heizkosten leben kann. Ansonsten werd ich schon selbst aktiv werden.
 

Harry7

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tricotrac schrieb:
Ich kenne diesen Brötje-Kessel nicht, aber das sollte noch ein Hochtemperaturkessel der immer wieder seine eingestellte Kesselwassertemperatur anfährt. Der Betrieb dieses Heizdinosauriers ist seit dem 01.01.2015 nach der neuen ENEV nicht mehr gestattet. Ich zitiere mal : "Bei einem Eigentümerwechsel (Haus vergangenes Jahr gekauft) gilt eine zweijährige Übergangsfrist, in der der alte Heizkessel ausgetauscht werden muss."
So spricht der Heizungsbauer/HSK-Mann, der den Leuten gerne neue Anlagen verkaufen möchte...
Nicht mal 1 Min. nachgeschaut, aber gleich "neuer Kessel" tönen... Genau so kenne ich meine Pappenheimer...

Eigentlich fehlt nur noch der Kommentar: "Du darfst als Nicht-Fachmann nicht über Deine Heizungsanlage nachdenken. Da mußt Du den (teuren) HSK-Fachmann beauftragen. Alles andere ist eine Straftat !!!einself!!"

Soweit ich weiß, ist der Brötje SOB 26 C ein Öl-Brennwertkessel und auch keine 30 Jahre alt.
Daher gilt diese Verordnung (EnEV, Änderungen 2014) natürlich nicht für den Fragesteller.


Gruß, Harald

P.S.
Heizungsfachmann (wenn Meister) = Volksschüler nach ein paar Jahren als billige Arbeitskraft (Azubi/Geselle) gelaufen, mit größerem Schein von Handwerkskammer-"Prüfern"
Handwerkskammer-"Prüfer" = Handwerker, der so schlecht ist, daß er kaum Umsatz macht, und daher Zeit hat, bei der HWK "Prüfungen" abzunehmen; das ist seine einzige Quelle für Anerkennung (Kunden hat er nur noch diejenigen, die sich völlig ahnungslos rasieren lassen)

Nix für ungut: Gibt auch gute HSK-Fachleute. (Zumindest glaube ich daran - gesehen habe ich noch keinen.)
 
tricotrac

tricotrac

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Schaut her , er ist wieder aufgewacht ! Schon wieder Nachtschicht ?
 
tricotrac

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In der Tat hat Harry7 hier recht. Der Brötje SOB 26C ist ein Ölbrennwertkessel ! Asche auf mein Haupt ! Ich habe mich auf der HP von Brötje informiert. Das hätte ich eigentlich vor der Antwort machen sollen. Da stand die Hilfe mal wieder im Vordergrund und die Finger waren schneller wie der Kopf. Der Passus mit dem Hochtemperaturkessel und dem damit verbundenen Austausch gilt nicht für den Fragensteller ! Dafür möchte ich mich hier bei unseren Lesern entschuldigen !

Unabhängig meines Fehlers gehen Harry aber die Ideen aus. Die üblichen Beleidigungen wie "SHK-Betrüger"! " bla bla bla "Pappenheimer" bla bla bla "Heizungsfachmann-wenn Meister" bla bla bla ! "Handwerkskammer-Prüfer" bla bla bla Es wird langweilig ! Für dich wird es keinen guten SHK-Fachmann geben können ! Das liegt an der Verbohrtheit !
 
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itler

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Oh je, ich wollte hier keinen Streit auslösen. Erst einmal bin ich froh dass meine Heizung nicht von dieser Regelung betroffen ist. Das würde gerade finanziell überhaupt nicht passen.

@joho: vielen Dank für die Info. Du hast recht, hier ist wirklich alles beschrieben. Weißt du zufällig wie der Wert heisst der für das Wiedereinschalten zuständig ist, nachdem der Wächter angesprochen wurde?

@tricotrac: Kein Problem, man kann sich mal täuschen. Das heißt ich brauch die hohe Temperatur von 80 Grad nicht, und kann diese mal zum Test runterschalten auf sagen wir 60 oder 65? Oder meinst du das bringt nichts?
 
ThW

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Moin

Ich greife da mal die Unterlage von Joho bereitgestellten Link auf....
Unbenannt.PNG
Parameter 5020.
Wenn du demnach 60°C WarmwasserSollTemp eingestellt hast, arbeitet der Wärmeerzeuger mit 80°C (20K). Wenn du jetzt eine nidrigere Überdeckung wählst, wird sich die Ladezeit verlängern....probiere es aus. Das kommt vor allem im Winter zum tragen, da (wenn ohne Mischer) die Heizkörper für diesen Zeitraum nicht weiter versorgt werden. Generell (so halte ich es) sollte eine Überdeckung von 10K nicht unterschritten werden.

LG ThW
 
tricotrac

tricotrac

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#post102528']Oh je, ich wollte hier keinen Streit auslösen[/quote]

Na da mache dir mal keine Sorgen drum ! Dieser Troll versucht nur Aufmerksamkeit zu erregen ohne zu merken das er diese hier nicht bekommt ! Dessen Problem liegt zwischen seinen Ohren !

#post102528']@tricotrac: Kein Problem, man kann sich mal täuschen. Das heißt ich brauch die hohe Temperatur von 80 Grad nicht, und kann diese mal zum Test runterschalten auf sagen wir 60 oder 65? Oder meinst du das bringt nichts?[/quote]

Ja, das ist dumm gelaufen ! Entschuldige bitte. Es wird so eintreten wie es "ThW" beschrieben hat. Deshalb die Temperaturüberhöhung um das warme Wasser so schnell wie möglich aufzubereiten. Wie groß ist das Speichervolumen und wie viele Personen werden mit dem Warmwasser versorgt ?
 

itler

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Hallo Zusammen,

vielen Dank für die Antworten. Es scheint als ob ich hier echte Profis gefunden habe. Mein Heizungsbauer kennt sich leider mit der Steuerung gar nicht aus, und derjenige der sich wohl mal ausgekannt hat arbeitet jetzt da nicht mehr, alles sehr seltsam...

Ich werde heute Abend mal mit dem Wert spielen bzw. schauen was hier aktuell eingestellt ist.
Im aktuellen Setup dauert der Ladevorgang von 35 auf 55 Grad irgendwo zwischen 10 und 15 Minuten (und das obwohl die 2. Stufe nicht genutzt wird), also für den Heizkreis vermutlich kaum merklich. Mischer ist keiner verbaut. Wie sich das im Winter subjektiv verhält wenn die Anlage im Gesamten morgens aus der Absenkung kommt muss man mal schauen.

Das heißt aber der Kessel benötigt die 80 Grad aus technischen Gründen nicht, und es ist lediglich eine Einstellung zugunsten des Komforts!?!

Im Haushalt leben derzeit 2 Personen, verbaut ist ein Tiefspeicher, ich meine 150 l, bin mir aber nicht ganz sicher.
Ich lade derzeit morgens zwischen 5 und 9 Uhr und danach nicht mehr. Abends wenn ich heim komme hat der Speicher meistens immer noch 50 Grad, und das reicht sogar noch für ne heiße Wanne. Ich denke dass ich damit ganz gut fahre.

Viele Grüße,
itler
 
ThW

ThW

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Moin

itler schrieb:
Ich lade derzeit morgens zwischen 5 und 9 Uhr und danach nicht mehr
Das solltest du aus hygienischen Gründen ändern.....Stichwort: Legionellen!

LG ThW
 
GreenRabbit

GreenRabbit

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Hi!
Ggf. poste mal die Seriennummer des Kessels (unter der Regelungsklappe).......da ist das Baujahr raus ersichtlich!
Hier gibt es mehrere Punke die wichtig sind..........zum einen die Sommer/Winter Umschalttemperatur........hier wird geschaut, ab wann der Kessel für den Heizbetrieb im Sommer nicht mehr laufen darf!
Wichtig sind verbaute und funktionierende Schwerkraftsperren, damit die Energie im Sommer nicht auch in den Heizkreislauf gedrückt wird...........ist ein Mischer verbaut?
Prinzipiel legt die Regelung auf den WW Sollwert (55°C), 18 °C als Überhhöhung drauf..........dies kann ggf. reduziert werden..........
Auch ist es wichtig, dass der TWW Fühler korrekt positioniert ist und richtig in der Hülse steckt!

-GR-

​Heizungsfachmann (wenn Meister) = Volksschüler nach ein paar Jahren als billige Arbeitskraft (Azubi/Geselle) gelaufen, mit größerem Schein von Handwerkskammer-"Prüfern"Handwerkskammer-"Prüfer" = Handwerker, der so schlecht ist, daß er kaum Umsatz macht, und daher Zeit hat, bei der HWK "Prüfungen" abzunehmen; das ist seine einzige Quelle für Anerkennung (Kunden hat er nur noch diejenigen, die sich völlig ahnungslos rasieren lassen)Nix für ungut: Gibt auch gute HSK-Fachleute. (Zumindest glaube ich daran - gesehen habe ich noch keinen.)
Was bist denn du für ne Flachzange ? Also ehrlich?????? Lehrer? Oder Prof. Dr. ?
 

itler

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ThW schrieb:
Das solltest du aus hygienischen Gründen ändern.....Stichwort: Legionellen!

OK. Was wäre hier dann der richtige Weg?

GreenRabbit schrieb:
Wichtig sind verbaute und funktionierende Schwerkraftsperren, damit die Energie im Sommer nicht auch in den Heizkreislauf gedrückt wird...........ist ein Mischer verbaut?
Ein Mischer ist nicht verbaut. Dass bei der Trinkwasser-Erwärmung Energie in den Heizkreis gedrückt wird konnte ich nicht beobachten. Ich meine in der Pumpeneinheit mit dem schwarzen Styropor-Mantel ist auch eine Schwerkraftbremse verbaut.
Baujahr kann ich heute Abend nachliefern. Ob der Fühler richtig positioniert ist sehe ich nur wenn ich den Speicher zerlege. Geht das überhaupt solange der Kessel drauf steht? Die Sommer/Winter Umschaltung mach ich derzeit noch händisch, da wir in der Übergangszeit mit nem Kaminofen zuheizen
 
GreenRabbit

GreenRabbit

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Hi!
​ Die Sommer/Winter Umschaltung mach ich derzeit noch händisch, da wir in der Übergangszeit mit nem Kaminofen zuheizen
OK..........macht aber doch nicht wirklich komplett Sinn........wenn die Durchschnittstemperatur (bzw. die gedämpfte Außentemperatur) über die Sommer / Winterheizgrenze steigt, geht der Kessel in den Sommerbetrieb..........steht es dort auf 20°C, heißt dass, das dann auch nicht geheizt wird......ich denke nicht, dass du bei 30° AT mit dem Kaminofen zuheizt????
Demanch wissen wir schon mal, dass ein EAS T als Speicher verbaut ist......... ;)

-GR-
 

Stone

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GreenRabbit schrieb:
OK..........macht aber doch nicht wirklich komplett Sinn........wenn die Durchschnittstemperatur (bzw. die gedämpfte Außentemperatur) über die Sommer / Winterheizgrenze steigt, geht der Kessel in den Sommerbetrieb..........steht es dort auf 20°C, heißt dass, das dann auch nicht geheizt wird
Ja für mich macht das Sinn. Nach dem Sommer ist das Gebäude länger warm als nach dem Winter. Das heißt das nach dem Winter bei gleicher Temperatur geheizt werden muss, nach dem Sommer braucht Aufgrund des noch warmen Mauerwerk noch nicht geheizt werden. Von daher würde ich die Sommer/Winterheizgrenze nur vom Anfang der Heizperiode bis zum Ende der Heizperiode nutzen. Ich mache dies auch habe 12°C als grenze eingestellt.
Letztes Jahr habe ich nach dem Sommer auch länger unter 10°C gehabt und es war ohne Heizung noch warm genug. Jedoch nach dem Winter hat die Temperaturschwelle gerade so eben gereicht.
 
GreenRabbit

GreenRabbit

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​Ja für mich macht das Sinn. Nach dem Sommer ist das Gebäude länger warm als nach dem Winter. Das heißt das nach dem Winter bei gleicher Temperatur geheizt werden muss, nach dem Sommer braucht Aufgrund des noch warmen Mauerwerk noch nicht geheizt werden. Von daher würde ich die Sommer/Winterheizgrenze nur vom Anfang der Heizperiode bis zum Ende der Heizperiode nutzen. Ich mache dies auch habe 12°C als grenze eingestellt. Letztes Jahr habe ich nach dem Sommer auch länger unter 10°C gehabt und es war ohne Heizung noch warm genug. Jedoch nach dem Winter hat die Temperaturschwelle gerade so eben gereicht.
Ja.....es kann ja auch Sinn machen........keine Frage! So in etwa handhabe ich das auch........habe auch 120cm Bruchsteinmauerwerk............
 

Stone

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120cm dicke Wände? Wow das ist ein großer Wärmespeicher. Der Effekt der Wärmespeicherung in den Wänden geht ja mit zunehmender Dämmung kaputt. Deshalb ist oft eine Dämmung nicht so Wirkungsvoll wie gerechnet. :D
Aber das lenkt jetzt vom Thema ab.....
 

Harry7

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Hallo GreenRabbit!

GreenRabbit schrieb:
Was bist denn du für ne Flachzange ? Also ehrlich?????? Lehrer? Oder Prof. Dr. ?
Eigentlich möchte ich nicht zu OT werden, wüßte aber nicht, wo ich sonst passend öffentlich anworten könnte.
Gegen "Flachzange" muß ich mich verteidigen.

Ich kenne Dich ja nicht, aber bitte nicht von anderen auf Dich schließen. Vermutlich weißt Du gar nicht, was für Pfeiffen-Kollegen noch so rumlaufen. Und welche Massen davon.
(Wenn Du selbst ein guter Handwerker/Fachmann bist, müßtest Du das aber schon reichlich erlebt haben.)

Witzig finde ich das mit den Lehrern, scheinen ja typische Hass-Objekte der SHK-Leute zu sein. Ich ahne auch, warum das so ist:
Klar, einige Lehrer werden wohl zu viel theoretisieren, und das nervt. Aber oft sind Lehrer (ältere) ja klügere und gebildetere Leute, und denen kann man eben nicht so schnell ein X für ein U vormachen - wie es viele Handwerker gewohnt sind. Abzocke ist da eben nicht so leicht möglich. Es ärgert den SHK-Mitarbeiter natürlich, wenn er nur angemessen bescheiden verdienen kann (vergleichbar einer examinierten Altenpflegerin o.ä.), und wenn er auf diverse Nachfragen nicht antworten kann, weil seine Kompetenzen doch nicht so groß sind, wie er dachte (nach eben sparsamer Schulbildung und dem bißchen Berufsschulwissen).
Es läßt sich eben viel besser und unauffälliger pfuschen, unnötige Reparaturen oder Austausche machen und generell mit Wucher-Stundenverrechnungssätzen arbeiten, wenn der Kunde schön doof ist oder fachlich wenig kompetent. Das halten viele Handwerker offenbar schon für normal - und erregen sich, wenn sie bloßgestellt werden.

In Kürze kommt wieder so ein supertoller SHK-Fachmann zu mir, ich werde im anderen Thread berichten. Wir werden sehen, ob ich (leider) schon wieder richtig liege...


Grüße, Harald
 
Thema:

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