Eine Heizungsanlage - zwei Warmwasserspeicher

Diskutiere Eine Heizungsanlage - zwei Warmwasserspeicher im Wolf Forum im Bereich Heizungshersteller; Der Vermieter muss nicht alle Komfortansprüche seiner Vermieter erfüllen es sei denn, diese sind vertraglich vereinbart worden. Eine gewöhnliche...

Hinnerk

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Der Vermieter muss nicht alle Komfortansprüche seiner Vermieter erfüllen es sei denn, diese sind vertraglich vereinbart worden. Eine gewöhnliche Dusche eines gewöhnlichen Bades in einem Mietobjekt dient der Körperreinigung, nicht mehr und nicht weniger. Will der Mieter mehr muss er ins Schwimmbad oder in eine Wohlfühloase gehen. Und wenn man den Empfehlungen von Hautärzten und Dermatologen folgt sollte das tägliche Duschen so um die vier bis fünf Minuten dauern. Wenn ich jetzt mal von 5 Minuten ausgehe (ich brauche für meinen 2 Meter Körper nicht so lange) verbrauche ich bei einem normalen Duschkopf 12 – 15 Liter Mischwasser pro Minute, also rund 80 Liter Mischwasser. Der Ww-Verbrauch aus dem Speicher ist natürlich viel geringer. Bei Verwendung eines Sparduschköpfes verringert sich der Ww-Verbrauch nochmals.

Trinkwasser ist zu einem knappen Gut geworden und wir sollten uns an einen sparsamen Umgang damit gewöhnen. In unserem Versorgungsgebiet hat der Versorger jetzt zum wiederholten Mal den Wasserdruck herabgesetzt mit der Folge, dass in einigen Wohngebieten zu „Stoßzeiten“ ein Duchen nur mit allergrößten Komforteinbußen möglich ist.
Wenn die Trockenperioden anhalten sollten oder gar noch zunehmen werden wir auch mit der Rationierung von Trinkwasser rechnen müssen. Wenn ich dann lese:

… Von dem kam dann die Aussage, dass keiner so heiß duscht und auch keine 10 Minuten. Hä? Will man mir etwa einen Waschzwang unterstellen!?
kann ich nur sagen: So etwas gibt es!
 
Dr Schorni

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Ja, das mit dem (WW)-Verbrauch sehe ich wie Du. Aber die STANDARD-Forderung eine STANDARD-Halb-Sitz-Hock-Badewanne mit STANDARD-Temperaturen zu füllen ist absoluter STANDARD, auch wenn es keine Standard-FRAU ist. Denn sonst braucht die Wanne auch nicht vorhanden sein, dann soll der Vermieter die rausreißen und nur ne Dusche setzen. Dieser WW-Verbraucher war aber bereits vorhanden und muss demnach einer WWS-Dimensionierung zugrundegelegt werden.
Ein WWS mit 120l Nenninhalt kann dies an sich auch bedienen, das ergibt real zapfbar ca 100 l mit 60Grad, dazu noch 100 l 20 Grad KW und wir haben 40 Grad Mischwassermenge. Auch ist das offensichtlich 24kW starke Gerät nominell in der Lage den durchgezapften WWS innerhalb von ca 10min wieder auf nutzbare Zapftemperatur 45-50Grad zu bringen - sofern diese Leistung im WWS ankommt! DAS versuchen wir ja aber grade zu eruieren.
Selbst wenn die Wannenarmatur 20l/min schüttet, dauerts ca 10min bis die Wanne voll ist. Je nach Lage des Temperaturfühlers im WWS beginnt dessen Nachheizung idR spätestens nach Entnahme der halben Füllmenge, also ca 50l WW bzw 5min zapfen. In den verbleibenden 5min bis Zapfende liefert das Gerät 2kWh, das genügt um das KW bis Zapfende nochmal um ca 23K zu erwärmen, das ist dann so-um-die 40 Grad warm. Und nach weiteren 5 min stehen im WWS bereits wieder 120 l mit 60 Grad an. Das heißt: selbst schon vor 5min nach Wannenfüllung ist ein Haarewaschen in der Wanne locker möglich, ebenso auch ein Nachzapfen um die Badewasser-Temperatur zu halten oder nochmals zu erhöhen bzw das Wasser in der Wanne teilweise auzutauschen. Es ist hier dann sinnvoll den WWS-Fühler sehr tief zu setzen um diese Nachladung extra früh auszulösen und den Komfort zu erhöhen.

Daher geht es hier um die Kern-Frage:

- wird jeder WWS unabhängig und vollwertig versorgt ?
 

Hinnerk

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Tja, wieder so ein Thema welches sich zu einer unendlichen Geschichte entwickeln kann und schlussendlich nichts fruchtbares dabei herauskommt. ich habs bereits woanders erwähnt. Wir (Vier Personen Haushalt mit zwei Bädern kommen mit einem 150 Liter Ww-Speicher (58 Grad Bereitstellungstemperatur) ohne Komforteinbußen gut zurecht. Aber vielleicht sind wir ja versiffte Öko-Fritzen, denen der Spinat aus der Tasche wächst...
 
Dr Schorni

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Das Problem ist doch einfach die Dreiecks-Beziehung Mieter-Eigentümer-Installateur. Der Installateur WILL keinen Fehler finden, also SUCHT er auch keinen bzw nicht richtig oder selbstkritisch. Der ist lediglich dem Eigentümer verpflichtet, da dieser Auftraggeber ist. DER will natürlich auch keinen Fehler finden oder suchen, weil er seine Ruhe haben will und nicht selbst betroffen ist. Also glaubt er eher dem "Fach"mann als der eigentlich betroffenen Nutzerin. Aber es ist nunmal KEINE Referenz wenn so Vollidioten-Halbhirn-Argumente vorgebracht werden wie "Haben alles RICHTIG gemacht", "Alle bisherigen Kunden sind zufrieden" , "Der Nachbar beschwert sich doch auch nicht". Solange die Nutzerin ein belegtes Problem HAT, solange IST da ein Problem, das zu beseitigen IST.
 

Hinnerk

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... Solange die Nutzerin ein belegtes Problem HAT, solange IST da ein Problem, das zu beseitigen IST.
Ich würde es so formulieren:
Solange die Nutzerin ein Problem mit ihrer Warmwasserversorgung hat welches nach allgemeinem Verständnis ein unzumutbares Problem darstellt ist es ein Problem welches beseigt werden muss. Kommt es da zu keiner gütlichen Einigung zwischen den Parteien muss sich damit eben ein vielbeschäftigter Amtsrichter mit rumschlagen oder aber die Mieterin sucht sich eine andere Bleibe. Als Vermieter würde ich diese Variante bevorzugen.
Es ist nicht Aufgabe des Vermieters außergewöhnlichen Komfortansprüchen eines Mieters zu entsprechen wenn diese nicht vertraglich zugesichert wurden.
 
Dr Schorni

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Ja, genau SO sehe ich das auch. Aber eine Mietsache oder Anlage muss die geschuldete Leistung erbringen. Daher erwarte ich dann auch von einem Eigentümer, dass er dies objektiv, selbstkritisch und neutral prüft und DANN wird zugeordnet ob angemessen oder nicht. Allein um die Leistung des Heizers zu klären. Kommt nämlich ein Nachfolgemieter, der dasselbe Problem hat wirds nämlich für den Vermieter schwer DAS dann so plötzlich beim Installateur zu reklamieren. Hier sieht das mMn mal wieder nach weggucken, Augen verschließen und opportunistischem Glauben aus.
Wie bereits dargestellt KANN genau DIESE Anlage THEORETISCH den gewünschten Komfort erbringen. Eine Badewannenfüllung IST einfach normaler Standard-Komfort, natürlich GRAD im Winter wenn man sich aufwärmen will oder dies gesundheitlich erforderlich ist.
 
mad-mike

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Hmm...

Also Hydraulik wäre soweit ok. Ja nach der weiche. Vor der weiche wäre vielleicht ein paar Prozent besser, aber lässt sich sehr schwer umsetzen.

Das ist die Notlösung einer Warmwassebereitung und eigentlich nur zum Händewaschen zu gebrauchen.
Ich denke, das hier der Fehler zu suchen ist...
 

Hinnerk

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Nein, 120 Liter für einen Ein Personen Haushalt ist mehr als üppig. Ein Planungs-bzw. Ausführungsfehler liegt ganz sicherlich vor keinesfalls aber eine Unterdimensionierung des Ww-Speichers. Wie würde denn deine Planung für einen 4-Personen Haushalt auissehen? 500, 600 Liter oder mehr?
 
Fischstäbchen

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Ja, das mit dem (WW)-Verbrauch sehe ich wie Du. Aber die STANDARD-Forderung eine STANDARD-Halb-Sitz-Hock-Badewanne mit STANDARD-Temperaturen zu füllen ist absoluter STANDARD, auch wenn es keine Standard-FRAU ist. Denn sonst braucht die Wanne auch nicht vorhanden sein, dann soll der Vermieter die rausreißen und nur ne Dusche setzen. Dieser WW-Verbraucher war aber bereits vorhanden und muss demnach einer WWS-Dimensionierung zugrundegelegt werden.
Ein WWS mit 120l Nenninhalt kann dies an sich auch bedienen, das ergibt real zapfbar ca 100 l mit 60Grad, dazu noch 100 l 20 Grad KW und wir haben 40 Grad Mischwassermenge. Auch ist das offensichtlich 24kW starke Gerät nominell in der Lage den durchgezapften WWS innerhalb von ca 10min wieder auf nutzbare Zapftemperatur 45-50Grad zu bringen - sofern diese Leistung im WWS ankommt! DAS versuchen wir ja aber grade zu eruieren.
Selbst wenn die Wannenarmatur 20l/min schüttet, dauerts ca 10min bis die Wanne voll ist. Je nach Lage des Temperaturfühlers im WWS beginnt dessen Nachheizung idR spätestens nach Entnahme der halben Füllmenge, also ca 50l WW bzw 5min zapfen. In den verbleibenden 5min bis Zapfende liefert das Gerät 2kWh, das genügt um das KW bis Zapfende nochmal um ca 23K zu erwärmen, das ist dann so-um-die 40 Grad warm. Und nach weiteren 5 min stehen im WWS bereits wieder 120 l mit 60 Grad an. Das heißt: selbst schon vor 5min nach Wannenfüllung ist ein Haarewaschen in der Wanne locker möglich, ebenso auch ein Nachzapfen um die Badewasser-Temperatur zu halten oder nochmals zu erhöhen bzw das Wasser in der Wanne teilweise auzutauschen. Es ist hier dann sinnvoll den WWS-Fühler sehr tief zu setzen um diese Nachladung extra früh auszulösen und den Komfort zu erhöhen.

Daher geht es hier um die Kern-Frage:

- wird jeder WWS unabhängig und vollwertig versorgt ?
Der Fühler wurde nach meiner Reklamation (angeblich!!!) etwas tiefer gesetzt. Falls das wirklich geschehen ist wohl nicht tief genug!? Warum ich bewusst "Angeblich" schreibe? Weil man die Solltemperatur angeblich auch von 65 Grad auf 68 Grad setzte. Ist aber immer noch bei 65 Grad Solltemperatur und die tatsächliche Temperatur schwankt zwischen 60 und 62 Grad. Ganz so doof, wie mein VM und die Installateure mich halten, bin ich nämlich nicht!!!

Lasse ich die Wanne soweit vollaufen, dass ich mit genug Wasserinhalt baden kann, ist sie in ca. 10-12 Minuten vollgelaufen. Allerdings am Ende nur mit der Wassertemperatur von 35 -36 Grad!!!

Dusche statt Badewanne... Schorni, willste lachen? In dem Bad sollte eine Dusche UND eine Badewanne eingebaut werden. Mitten in den Installationen fiel dem VM ein, es soll da doch nur eine Badewanne rein. Gefliest und die Armatur für die Badewanne gab es schon. Die damalige Firma meinte dann, man würde die Armatur halt entsprechend versetzen (hätte wohl zusätzliche Kosten verursacht!?) und der VM meinte: "Ne, das bleibt so!" Somit ist es an der linken Seite (Ecke vom Raum) der Badewanne, wo der Ablauf ist, höher gefliest als an der rechten Seite. Die Armatur befindet sich an der Seite der Wanne, wo man mit dem Rücken sitzt. Wenn man nicht aufpasst kann man sich da leicht den Kopf anstoßen bzw. beim Warm-Wasser-nachlaufen- lassen (wenn es denn funktioniert) kann man sich ebenso leicht am Arm verbrühen, wenn man dann nicht gleich wieder mischt!
 
Fischstäbchen

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Der Vermieter muss nicht alle Komfortansprüche seiner Vermieter erfüllen es sei denn, diese sind vertraglich vereinbart worden. Eine gewöhnliche Dusche eines gewöhnlichen Bades in einem Mietobjekt dient der Körperreinigung, nicht mehr und nicht weniger. Will der Mieter mehr muss er ins Schwimmbad oder in eine Wohlfühloase gehen. Und wenn man den Empfehlungen von Hautärzten und Dermatologen folgt sollte das tägliche Duschen so um die vier bis fünf Minuten dauern. Wenn ich jetzt mal von 5 Minuten ausgehe (ich brauche für meinen 2 Meter Körper nicht so lange) verbrauche ich bei einem normalen Duschkopf 12 – 15 Liter Mischwasser pro Minute, also rund 80 Liter Mischwasser. Der Ww-Verbrauch aus dem Speicher ist natürlich viel geringer. Bei Verwendung eines Sparduschköpfes verringert sich der Ww-Verbrauch nochmals.

Trinkwasser ist zu einem knappen Gut geworden und wir sollten uns an einen sparsamen Umgang damit gewöhnen. In unserem Versorgungsgebiet hat der Versorger jetzt zum wiederholten Mal den Wasserdruck herabgesetzt mit der Folge, dass in einigen Wohngebieten zu „Stoßzeiten“ ein Duchen nur mit allergrößten Komforteinbußen möglich ist.
Wenn die Trockenperioden anhalten sollten oder gar noch zunehmen werden wir auch mit der Rationierung von Trinkwasser rechnen müssen. Wenn ich dann lese:


kann ich nur sagen: So etwas gibt es!
och neeee.... Greta-Jünger? Friday-For-Future-Aktivist? Die-Grünen-Wähler?

Fakt ist, VORHER hatte jede DHH ihre eigene Therme zum WWS. Jeder Bewohner der jeweiligen DHH konnte am BC in der Abstellkammer alles für seine eigenen Bedürfnisse individuell einstellen: Nachtschaltung, Einmalaufbereitung, Urlaubszeiten, Vorlauftemperatur etc. Klar kamen die Heizungsanlagen irgendwann "in die Jahre" und es wurden öfter Reparaturen fällig. War eine andere Installationsfirma aus die jetzige. Aber, wenn die repariert haben, dann funktionierte es eine Zeitlang wieder tatellos. Da die Kesseltemperatur da auf 80 Grad eingestellt war, tatsächlich zwischen 72 - 76 Grad schwankte, hatte ich IMMER ausreichend warmes Wasser. Die Heizkörper waren, wenn die in die Jahre gekommene Anlage nicht gerade muckte, IMMER heiß.

Jetzt ist das Wasser oft nur hand- bzw. lauwarm und die Heizkörper waren auf Stufe 5 nur lauwarm. O-Ton Monteur: "Die 12 Grad Außentemperatur (die wir zum Zeitpunkt des Einbaus hatten) sind zu warm für den Außenfühler". Alles klar... Die Raumtemperatur war da tagsüber zwischen 15 und 16 Grad.

Aber wahrscheinlich ist das für dich auch völlig ausreichend und ich bin halt eine Memme...

Oder zurück zu Barock und Rokoko. Pudern und Parfumieren statt baden... **ironiemodus**
 
Fischstäbchen

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Aus der Ferne ist es tatsächlich schwierig eine Diagnose zu machen. Wie Schorni vermutet, scheinen die WWSpeicher an der Sekundärseite der hydraulischen Weich zu hängen. Das scheint mir auch nicht richtig. Warum da überhaupt eine hydraulische Weiche notwendig sein soll?:unsure:
Generell, bei Betrachtung der Bilder würde ich sagen: a bissle Verpfuscht. 😱Die Leitungen aus der Wand gehen erst nach links, dann wieder nach rechts. Hinten links gehen sie schräg irgendwo hin. Ja, ich gebe es zu, funktioniert wahrscheinlich auch, nur in unseren Breitengraden ist 90° fürs Auge gut. So schräge Verbindungen findet man eher am Mittelmeer oder weiter Südlich.
Auch die ganzen Apparaturen, freihängend über dem Speicher. Davon einer so hingestellt der andere gedreht . Für mich gehört da immer auch ein bisschen Ästhetik in so eine Anlage.:)
Ob der Monteur so richtig einen Plan hatte??? :unsure:
Sorry, dass ich mich erst jetzt wieder melde. hatte 14 Tage Besuch aus der Heimat und musste mich auf das Ende meines Homeoffice vorbereiten. Mein Büro liegt ja nicht wohnortnah im LKR Rendsburg-Eckernförde sondern in Sachsen, genauer in Leipzig. Mit 511 km nicht wirklich "nur mal um die Ecke". :)

Ja die merkwürdige Anordnung der WWS erstaunte auch mich als Laie. Meine Vermutung ist, dass es wegen der vorhandenen (war keine Erstinstallation sondern Austausch der Heizungsanlage) Verrohrung nach unten in meine DHH nicht anders ging!?
 
Fischstäbchen

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NACH einer hydraulischen Weiche ergibt sich idR eine niedrigere Mischwasser-Temperatur. Geht nun das Gerät wegen WW-Anforderung auf volle Leistung/maximale Temperatur, so erreicht den WWS nur eine niedrigere Mischwassertemperatur, diese verringert die Ladeleistung zum WWS.
So sagte ich das auch dem Monteur, der zuletzt vor Ort war. Er dementierte die Vermischung und somit niedrigere Temperatur.

ICH vermute ja, dass die Therme beiden WWS nicht gereicht wird. Denn ich kann zumindest 15 Minuten heiß duschen, wenn meine Nachbarn noch in den Federn liegen (also gleich kurz nach 6 Uhr morgens nach der Nachtschaltung) oder die nicht zuhause sind und ich definitiv der einzige Abnehmer bin!!!Evtl. wird es im Winter interessant, wenn auch noch geheizt wird... :)
 
Fischstäbchen

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Ich würde es so formulieren:
Solange die Nutzerin ein Problem mit ihrer Warmwasserversorgung hat welches nach allgemeinem Verständnis ein unzumutbares Problem darstellt ist es ein Problem welches beseigt werden muss. Kommt es da zu keiner gütlichen Einigung zwischen den Parteien muss sich damit eben ein vielbeschäftigter Amtsrichter mit rumschlagen oder aber die Mieterin sucht sich eine andere Bleibe. Als Vermieter würde ich diese Variante bevorzugen.
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Glaube mir, das ist nicht der einzige Grund, warum nach einem Auszug meinerseits (was ich nicht vor habe) da wohl keiner lange drin bleiben würde. Ein ständiger Mieterwechsel oder langer Leerstand wohl zu erwarten wäre. Aber warum schreibe ich das... ist ja wie "Perlen vor die Säue werfen"...
 
Fischstäbchen

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Ja, genau SO sehe ich das auch. Aber eine Mietsache oder Anlage muss die geschuldete Leistung erbringen. Daher erwarte ich dann auch von einem Eigentümer, dass er dies objektiv, selbstkritisch und neutral prüft und DANN wird zugeordnet ob angemessen oder nicht. Allein um die Leistung des Heizers zu klären. Kommt nämlich ein Nachfolgemieter, der dasselbe Problem hat wirds nämlich für den Vermieter schwer DAS dann so plötzlich beim Installateur zu reklamieren. Hier sieht das mMn mal wieder nach weggucken, Augen verschließen und opportunistischem Glauben aus.
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BINGOOOOOOOOO!!!

Schon alleine, dass die neue und einzige Therme der beiden DHH stromtechnisch erst mal ALLEINE auf meine Rechnung geht und ich ein ganzes Jahr in Vorkasse gehen muss!!! Womöglich würde man das einem potentiellen Nachmieter auch noch verschweigen um die Rechnerei (wie jetzt) bei der NK-Abrechnung zu haben!?!?

Und von einer Badewannenfüllung erwarte ich mindestens 38 Grad Temperatur, eher noch etwas drüber. Alles unter 37 Grad ist definitiv unterhalb der Körpertemperatur!

Hab mir ja schon überlegt einfach mal meine Stromrechnung unbezahlt zu lassen... 🙃
Dann hat der Nachbar zwar einen stromversorgten WWS (der geht zu seinem Zähler) aber eine Strom-unversorgte Therme. :)
 
Dr Schorni

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Kleiner Pumuckl-Merksatz :
"Gibts eine stromlose Therme, bekommt der WWS auch keine WÄRME" 😆

Ich seh schon, Hinnerk und ich müssen da mal vorbeikommen zum probebadenduschen als Wettstreit zweier WW-Minimalisten. :thumbup:
 
Fischstäbchen

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Kleiner Pumuckl-Merksatz :
"Gibts eine stromlose Therme, bekommt der WWS auch keine WÄRME" 😆

Ich seh schon, Hinnerk und ich müssen da mal vorbeikommen zum probebadenduschen als Wettstreit zweier WW-Minimalisten. :thumbup:
Wäre eine Möglichkeit, es sei denn, Hinnerk zieht Parfumieren und Pudern einem Bad oder einer Dusche vor. 😂
 
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Wie duscht ein sparsamer Schwabe? Er spuckt hoch in die Luft und läuft dann da drunter durch - oder er duscht bei der Nachbarin.
 

Techniker 2

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Das reicht gerade mal für so eine... Spar Badewanne (Eimer)


1624868304725.png


Und was dort alles so im Heizungsraum mit Installiert worden ist, nun es gibt Bessere Lösungen... In Miethäuser hat sich einmal eine Eigene Gas Brennwert Heizung mit ein Warmwasserteil bestens Bewährt. Aber bei einer (neue) Heizung gleich zwei Brauchwasserspeicher Anzuschließen (mit einer Vorrangschaltung) ist schon sehr Mutig vom Heizung (Planung) Fachbetrieb gewesen.

Es könnte (Vielleicht) sein, das die Zirkulationspumpe (die mit dem blauen Kunststoffgehäuse) hier die Temperatur Schichtung im Warmwasserspeicher Regelmäßig Zerstört. Zum Testen, einfach den Netzstercker (von der Zirkulationspumpe) heraus ziehen, und den Kugelschieber über der Zirkulations Pumpe zu dem (zum Überprüfen) mal Schließen.

Nun kommt der Finale Test, auch für den Mieter... einfach das (Alt Bekannte Bade- Thermometer) in die Badewanne legen, und dann den Warmwasser Hahn bei der Badewanne (nur Heiß) voll öffnen. Und dieses Heiße Wasser (wenn Sie Glück haben) mittels eines einfachen 10 Liter Eimer die 120 Liter vom Warmwasserspeicher mit in die Badewanne (da über) Füllen.

Sind die 120 Liter in der Badewanne Erreicht worden, so wird am Bade- Thermometer die Gemittelte Wasser Temperatur Abgelesen. Und diesen Temperatur Wert, geben Sie bitte erneut hier wieder (im Forum) Bekannt. Denn nach dem, werden sich die ganzen anderen Experten wieder (Garantiert) dazu Melden.

Und noch etwas, in diesen gesamten Fall... wäre ein Elektronischer Durchlauferhitzer (für eine Mietwohnung) die beste Lösung gewesen. Denn dann kann der Mieter die Warmwasser Temperatur für sich genau Einstellen, und der Energie Verbrauch zu dem, läuft dann eben mit über den Mieter sein Stromzähler..

Aber dieses, kann unter Gewissen Umständen, auch vom Strom Energieversorger bei der Planung Voranfrage... dort schon Zunichte gemacht worden sein. Wenn die geplante Elektrische Anschlußleistung nicht mehr vom Energieversorger Gewährleistet so werden kann.

So nun Überprüfen Sie erst mal die Warmwasser Schüttleistung (das mit der Badewanne) und die dabei Erreichte Temperatur zu dem hier bitte dann im Forum Bekannt geben, dann Sehen wir weiter.


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Anhang anzeigen 18723

Und was dort alles so im Heizungsraum mit Installiert worden ist, nun es gibt Bessere Lösungen... In Miethäuser hat sich einmal eine Eigene Gas Brennwert Heizung mit ein Warmwasserteil bestens Bewährt. Aber bei einer (neue) Heizung gleich zwei Brauchwasserspeicher Anzuschließen (mit einer Vorrangschaltung) ist schon sehr Mutig vom Heizung (Planung) Fachbetrieb gewesen.

Es könnte (Vielleicht) sein, das die Zirkulationspumpe (die mit dem blauen Kunststoffgehäuse) hier die Temperatur Schichtung im Warmwasserspeicher Regelmäßig Zerstört. Zum Testen, einfach den Netzstercker (von der Zirkulationspumpe) heraus ziehen, und den Kugelschieber über der Zirkulations Pumpe zu dem (zum Überprüfen) mal Schließen.

Nun kommt der Finale Test, auch für den Mieter... einfach das (Alt Bekannte Bade- Thermometer) in die Badewanne legen, und dann den Warmwasser Hahn bei der Badewanne (nur Heiß) voll öffnen. Und dieses Heiße Wasser (wenn Sie Glück haben) mittels eines einfachen 10 Liter Eimer die 120 Liter vom Warmwasserspeicher mit in die Badewanne (da über) Füllen.

Sind die 120 Liter in der Badewanne Erreicht worden, so wird am Bade- Thermometer die Gemittelte Wasser Temperatur Abgelesen. Und diesen Temperatur Wert, geben Sie bitte erneut hier wieder (im Forum) Bekannt. Denn nach dem, werden sich die ganzen anderen Experten wieder (Garantiert) dazu Melden.

Und noch etwas, in diesen gesamten Fall... wäre ein Elektronischer Durchlauferhitzer (für eine Mietwohnung) die beste Lösung gewesen. Denn dann kann der Mieter die Warmwasser Temperatur für sich genau Einstellen, und der Energie Verbrauch zu dem, läuft dann eben mit über den Mieter sein Stromzähler..

Aber dieses, kann unter Gewissen Umständen, auch vom Strom Energieversorger bei der Planung Voranfrage... dort schon Zunichte gemacht worden sein. Wenn die geplante Elektrische Anschlußleistung nicht mehr vom Energieversorger Gewährleistet so werden kann.

So nun Überprüfen Sie erst mal die Warmwasser Schüttleistung (das mit der Badewanne) und die dabei Erreichte Temperatur zu dem hier bitte dann im Forum Bekannt geben, dann Sehen wir weiter.


Anhang anzeigen 18725
Kann ich erst wieder machen, wenn ich wieder vor Ort bin. Hab ja mal versuchsweise eine Badewanne voll eingelassen und das Badethermometer mit reingelegt. Anfangs schlug die Anzeige von dem Badethermometer aus. Das geht bis 50 Grad. Aber je voller die Wanne wurde, desto kälter wurde das Wasser, bis es zuletzt bei 35 - 36 Grad war. Als sparsamer Mensch habe ich das Wasser aus der Wanne nicht einfach in die Kanalisation laufen lassen, sondern in 10-Liter-Eimern im Garten vergossen. Das waren 19 Eimer voll. Wenn man etwas dazugibt, was dameben ging (den Badvorleger konnte ich auswringen) und der Rest, der sich nimmer abschöpfen lies und doch der Kanalisation zugeführt wurde waren das (war selbst verwundert) so 200 Liter.

Der Monteur, der dann behaupte alles sei in Ordnung, lies immer 10-Liter-eimer vollaufen. Exakt 7 mal. Solange war die Temperatur bei ca. 55 Grad. Danach wurde das Wasser kühler. Bei 45 Grad Wassertemperatur hörte er auf. Das waren so 80 - 90 Liter. Wenn man das hochrechnet, dann deckt sich das mit meiner Erfahrung beim Vollaufen der Wanne. Denn klar, es kommt kaltes Wasser nach, das wohl nicht schnell genug nachgeheizt wird. Evtl. auch, weil mein Nachbar und ich gleichzeitig Warmwasser in größeren Mengen verbrauchen und die Therme nur da nachheizt, weil mehr verbraucht wurde und der andere WWS bekommt nur kaltes Wasser, nicht nachgeheizt zugeführt. DAS hat der Monteur sogar eingeräumt, dass dies möglich sein kann. Und er geizte nicht mit der Bemerkung, dass niemand so lange und so warm duscht wie ich!?

Aber...

1. Ich habe keine Lust mit meinem Nachbarn einen Duschplan zu erstellen wie in einer WG!!!
2. Wie ICH dusche darf man getrost MIR überlassen!!!
 
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Eine Heizungsanlage - zwei Warmwasserspeicher

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