Durchschnittliche Effizienz einer Zentralheizung 60 % normal??

Diskutiere Durchschnittliche Effizienz einer Zentralheizung 60 % normal?? im Allgemeine Fragen Forum im Bereich Heizungshersteller; Alle Jahre wieder… Kommt die Heizkosten Abrechnung. Grade die aktuelle HK Abrechnung 21 erhalten: Gesamtverbrauch Gas 102.735 kwh >>...

PhantomXY

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Alle Jahre wieder… Kommt die Heizkosten Abrechnung.

Grade die aktuelle HK Abrechnung 21 erhalten:



Gesamtverbrauch Gas 102.735 kwh >> gelieferte Wärme 62.546 kwh



Es handelt sich um Ein Mehrfamilienhaus mit 7 WE das vor ca. 6 Jahren eine Elco thision s plus Brennwert Therme als Zentralheizung erhalten hat. Alle Leitungen wurden erneuert und sind entsprechend nach damaliger Norm gedämmt.

Ich habe bisher immer angenommen das so eine Therme rund 98% wirkungsgerad erzielt. Dann verschwinden aber 38% auf dem Leitungsweg.

Ist das Normal??

Die Warmwasser Bereitstellung verbraucht 22% der gemessenen Kwh Wärme. Der Verbrauch wird unmittelbar an der Leitung mittels Wärmemengenmesser gemessen, die von Therme zu Tauscher geht. Hier dürften Nahezu 100% der Wärme erfasst werden

Die Heißkosten werden mittels Wärmemengenmesser in den WE´s erfasst. Es gibt 2 Strange mit je ca. 25 m Leitungslänge durch den Schornstein.

Können auf diesem Weg Tatsächlich 40.000 Kwh in den 6 Heiz Monaten verschwinden? Ist dieser Wert normal??

Wie hoch ist ca der Verlust normalerweise in einem MFH?

Habe leider keine Vergleichswerte da 2021 jetzt das erste Mal alle Verbraucher auch tatsächlich für das Gesamte Jahr erfasst wurden. In den Jahren davor wurde WE Geschätzt und WW gar nicht erfasst. Hab leider auch nichts im Netz gefunden was mir da einen Vergleichswert liefert. Aber vielleicht hat das ja einer hier.
 

corsa

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Ist da vielleicht ein Stück ungedämmte Leitung mit einem Überströmventil im Heizungskeller ? Im Keller offene Fenster / Belüftungsöffnungen ? Ist schon sehr viel Verlust, eine mögliche Erklärung wäre zB ineffiziente Einstellungen ( = kein Brennwert) gepaart mit dauerhaften Stillstandsverlusten durch zugedrehte Heizkörper und permanteem Kesselaufheizen. Sind die Rohre in den Wohnungen auch gedämmt ( oder laufen durch Aussenwände)? Gibts möglicherweise im Keller oder Dachboden alte Heizkörper oder Kurzschlusstrecken ?
 
cephalopod

cephalopod

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Die Warmwasser Bereitstellung verbraucht 22% der gemessenen Kwh Wärme. Der Verbrauch wird unmittelbar an der Leitung mittels Wärmemengenmesser gemessen, die von Therme zu Tauscher geht. Hier dürften Nahezu 100% der Wärme erfasst werden
Ist da auch die WW-Zirkulation mit berücksichtigt?
 

PhantomXY

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Vielen Dank für eure antworten!
Ist da auch die WW-Zirkulation mit berücksichtigt?
Ja die Zirkulation ist darin enthalten! WW wird mittels Wärmemengenzähler vor dem Speicher und der Zirkulation erfasst. Leitungslänge von der Therme zum Zähler ca. 50 cm gedämmt! Verlust dürfte hier bei 0 liegen!

Ist da vielleicht ein Stück ungedämmte Leitung mit einem Überströmventil im Heizungskeller ? Im Keller offene Fenster / Belüftungsöffnungen ? Ist schon sehr viel Verlust, eine mögliche Erklärung wäre zB ineffiziente Einstellungen ( = kein Brennwert) gepaart mit dauerhaften Stillstandsverlusten durch zugedrehte Heizkörper und permanteem Kesselaufheizen. Sind die Rohre in den Wohnungen auch gedämmt ( oder laufen durch Aussenwände)? Gibts möglicherweise im Keller oder Dachboden alte Heizkörper oder Kurzschlusstrecken ?
Keine ungedämmten Leitungen, Fenster sind in der Heizperiode geschlossen. Heizkreislauf ist im Sommer Ausgeschaltet. Wärmeverlust in den Wohnungen spielt keine Rolle denn Wärmezähler ist immer im Schornstein bei Wohnungszuleitung verbaut und somit einen Verlust als Verbrauch erfassen würde. . Anlage wird Jährlich direkt von Elco gewartet, daher gehe ich mal von richtigen Einstellung aus. Alle Leitungen Von Therme bis zu den Zählern sind gedämmt und neu!

Mich würden Vergleichswerte Interessieren.. Wieviel Wärme kommt normallerweise in einer Relativ Neuen Heizungsanlage an.. Lese immer was von 95 - 98 %

Verstehe ich das Richtig Normallerweise sollten aus 100.000 kwh Gas ca 95.000 -98.000 Kwh Wärme bei den Verbrauchern ankommen?
 
cephalopod

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Verstehe ich das Richtig Normallerweise sollten aus 100.000 kwh Gas ca 95.000 -98.000 Kwh Wärme bei den Verbrauchern ankommen?
Jein.
Bei Brennwertgeräten kommen sogar über 100.000 kWh Wärme raus.

Wer hat denn die Abrechnung erstellt?
Lass sie dir doch von ihm erklären.

Gesamtverbrauch Gas 102.735 kwh - ist das die Ablesung des Gaszählers?

gelieferte Wärme 62.546 kwh - ist das die Ablesung der Summe der Wärmemengenzähler?
 

PhantomXY

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Jein.
Bei Brennwertgeräten kommen sogar über 100.000 kWh Wärme raus.
SO wie ich mir angelesen habe, Ja Brennwert Thermen haben häufig über 100 % Effizienz. Das ist aber nur in der Theorie so da die Abgas (Abgaswärme wäre sonst eigentlich ein Verlust) Rückgewinnung zu der Effizienz addiert werden! Wirkungsgrad 98% Ist wohl eher realistisch (denke ich)

Wer hat denn die Abrechnung erstellt?
Lass sie dir doch von ihm erklären.
Der Ablese Dienst ISTA. Die interessiert es nicht, die nehmen einfach den Erfassten Verbrauch, und legen es auf die gesamten Brennstoffkosten um. Da brauch ich mir auch nix erklären lassen, die Daten sind ganz gut zu verstehen.

Gesamtverbrauch Gas 102.735 kwh - ist das die Ablesung des Gaszählers?

gelieferte Wärme 62.546 kwh - ist das die Ablesung der Summe der Wärmemengenzähler?
Korrekt der Gesamt Verbrauch an Gas beläuft sich auf rund 102000 kwh es Existiert nur noch die Zentralheizung als Verbraucher.
Alle Wärmemengenmesser zusammen Zählen die rund 62000 kwh

Mit anderen Worten die Therme Verbraucht 102.000 Kwh Gas um
12.000 kwh WW und
50.000 kwh Heizenergie
also zusammen 62.000 kwh Wärme Energie zu liefern.

Spich
1 kwh Gas = 0,6 kwh Erfasste wärme.
 
cephalopod

cephalopod

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Bei solchen Differenzen liegt es IMHO an den Wärmemengenzählern.
Normalerweise funktionieren die recht zuverlässig.
Irgendwas ist da falsch parametriert.
Entweder der Rohrdurchmesser falsch eingestellt oder der Durchfluss wird nicht korrekt erfasst oder der Temperaturfühler liegt AUF der Isolierung, oder, oder, oder....
Hast du alle Einzelwerte der Zähler, nicht dass nur einer Rausfällt?
 

Heizi54

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Bei unserem 6-Familienhaus für 2021:

Gasverbrauch in 2021: 49577 kWh

Warmwasser (erfasst über Wärmemengenzähler zwischen Kessel und Brauchwasserspeicher): 9042 kWh
Summe der 6 Wärmemengenzähler in den Wohnungen: 30764 kWh

Erfasste Wärmemengen über Wärmemengenzähler / verbrauchte Wärmemenge nach Gasverbrauch = (30764 + 9042) / 49577 = 80,3%
 
cephalopod

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Ernsthaft????
Sind die Teile eigentlich geeicht?
 

Heizi54

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Die Wärmemengenzähler (und Warmwasseruhren) müssen alle 5 Jahre ausgetauscht werden.
Es kommen nur neue Wärmemengenzähler von allmess zum Einsatz.

Ob die Teile vor Auslieferung vom Hersteller geeicht werden, entzieht sich meiner Kenntnis. Auf der Rechnung steht aber immer die Bemerkung "inkl. Beglaubigungsgebühr".
 
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tricotrac

tricotrac

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Die Wärmemengenzähler (und Warmwasseruhren) müssen alle 5 Jahre ausgetauscht werden.
Wurde geändert auf einheitliche 6 Jahre für Wärmemengen- Kalt- und Warmwasserzähler. Bitte um Beachtung.

Ob die Teile vor Auslieferung vom Hersteller geeicht werden, entzieht sich meiner Kenntnis. Auf der Rechnung steht aber immer die Bemerkung "inkl. Beglaubigungsgebühr".
Ja, die Eichung wird auch stichprobenartig durch die Eichämter überprüft.
 

Heizi54

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Na hoffentlich haben die eine Übergangsfrist für den Wechsel von 5 auf 6 Jahre eingeräumt. In der Übergangsfrist sollten die alten und neuen Fristen wahlweise ansetzbar sein.

Hast du da genauere Informationen?
 
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Dr Schorni

Dr Schorni

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immer ganz tief drin
Beträgt die Geräteleistung der wirklichen Heizlast Rechnung und liegt hier bei ca 40kW ? sicher NICHT!
Ist die Anlage hydraulisch abgeglichen ? sicher NICHT!
Ist der Tagessollwert 20? sicher NICHT!
Ist die Heizkurve optimiert? sicher NICHT!
Gibt es einen WIRKLICHEN "Nachtbetrieb" der Anlage? sicher NICHT!
Ist die automatische Sommer/Winter-Umschaltung auf 15 Grad Außentemperatur nach Norm? 100%ig NICHT!!
SICHER auch eine typische "mal-eben-reingemachte- und auf-Werkseinstellung-betriebene-Anlage" wie es zu tausenden gibt und der Heizer und der Schornsteinfeger immer achsooo-zufrieden sind. Zum Glück ist nun das Gas mal wirklich teuer und ich hoffe, dass das so bleibt damit man mal aufwacht. Schau mal was Du widerlegen kannst, ich hab extra viel aufgeschrieben um damit man viele Chancen hat...
Bitte noch Angaben zum Gebäude bzgl energetischem Stand und Anzahl der Bewohner. Echte 22% WW-Anteil ist ungewöhnlich wenig - oder das Gebäude, die Nutzung ist ungewöhnlich energetisch schlecht!
PS: der Versorger rechnet IMMER kWh nach dem BRENNWERT ab, wieviel davon real draußen genutzt wird ist ihm logischerweise egal.
 

PhantomXY

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Bei unserem 6-Familienhaus für 2021:

Erfasste Wärmemengen über Wärmemengenzähler / verbrauchte Wärmemenge nach Gasverbrauch = (30764 + 9042) / 49577 = 80,3%
Danke Für deine Vergleichswerte. 80 % ist ja schon mal besser! Ist In dem Haus denn auch Brennwert im Einsatz? Bzw. in den Letzten Jahren die Anlage Mal erneuert worden / Leitungen gedämmt?

Beträgt die Geräteleistung der wirklichen Heizlast Rechnung und liegt hier bei ca 40kW ? sicher NICHT!
es ist die S Plus 54, Mit Maximalleistung 54 KW / für ca. 650 m2 Wohnfläche, Altbau von 1908

Ist die Anlage hydraulisch abgeglichen ? sicher NICHT!
Nein Leider nicht, dies ist beim Einbau versäumt worden. Soll im Dez (vorher war keiner zu kriegen) nachgeholt werden. Können hieraus denn 45% Energie Verlust resultieren?

Ist der Tagessollwert 20? sicher NICHT!
Ist die Heizkurve optimiert? sicher NICHT!
Gibt es einen WIRKLICHEN "Nachtbetrieb" der Anlage? sicher NICHT!
Ist die automatische Sommer/Winter-Umschaltung auf 15 Grad Außentemperatur nach Norm? 100%ig NICHT!!
SICHER auch eine typische "mal-eben-reingemachte- und auf-Werkseinstellung-betriebene-Anlage" wie es zu tausenden gibt und der Heizer und der Schornsteinfeger immer achsooo-zufrieden sind.
Richtig es war eine mal so eben Anlage, so wurde die Anlage seiner Zeit mit dem Alten Wasser und normalen Leitungswasser betrieben! Das hat Die Anlage nur 1 Jahr mitgemacht und es Musste eine 2500€ Reparatur sowie das Gesamte Wasser gegen entsalztes ausgetauscht werden. Die Reparatur wurde direkt von Elco gemacht und seither auch von diesen gewartet. Daher gehe ich mal von fachlich richtigen Einstellungen aus. Werde aber trotzdem mal da anrufen und deine Ansetze in Zusammenhang der ineffizient Leistung bringen!
den Heizbetrieb stelle Ich mittlerweile in den Sommermonaten manuell ganz aus, da die Wohnungen alle immer auch in diesen Monaten einen geringen Verbrauch hatten.

Bitte noch Angaben zum Gebäude bzgl energetischem Stand und Anzahl der Bewohner. Echte 22% WW-Anteil ist ungewöhnlich wenig - oder das Gebäude, die Nutzung ist ungewöhnlich energetisch schlecht!
Mehrfamilien Haus von 1908, Nord u Ost Seite ist vor ca. 20 Jahren Gedämmt worden. Süd west ist noch im originalzustand (Stuck) 7 WE,
EG ca 200m2 Gewerbefläche als Büro genutzt. 3 WE 220m2 werden bewohnt (4 Bewohner) 3 Weitere WE nur als Büro genutzt. der geringe WW Verbrauch resultiert daraus das die Mehrheit Gewerblich genutzt wird und daher einfach kaum WW Bedarf vorhanden ist.

Danke für deine Hilfe
 
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Heizi54

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Danke Für deine Vergleichswerte. 80 % ist ja schon mal besser! Ist In dem Haus denn auch Brennwert im Einsatz? Bzw. in den Letzten Jahren die Anlage Mal erneuert worden / Leitungen gedämmt?
Seit dem Jahr 2000 ist das Brennwertgerät GB112-43 von Buderus im Einsatz. Alle Rohre sind gedämmt.
 
Dr Schorni

Dr Schorni

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Ist die Heizkurve optimiert? sicher NICHT!
Gibt es einen WIRKLICHEN "Nachtbetrieb" der Anlage? sicher NICHT!
Ist die automatische Sommer/Winter-Umschaltung auf 15 Grad Außentemperatur nach Norm? 100%ig NICHT!!

Diese Fragen sind noch offen. Also HIER läuft das so: WIR beantworten DEINE Fragen und DU beantwortest UNSERE Fragen - damit wir DEINE Probleme oder Aufgabenstellungen lösen können - auch wenn Du manche vielleicht noch nicht auf dem Schirm hattest. 😆 Eine Antwort "DAS weiß ich (noch) nicht, da muss ich nachsehen oder brauche ich Hilfe" geht selbstverständlich auch!
Eine händische Umschaltung in den Sommerbetrieb ist an sich gut, mache ich in den drei Kern-Sommermonaten auch um ein unnötiges aber denkbares automatisches Einschalten des Heizbetriebes bei morgigen Außentemperaturen unter dem So/Wi-Umschaltwert 15 zuverlässig zu unterbinden. Die restlichen neun Monate im Jahr muss die So/Wi-Umschaltung aktiv sein. Denn kein Mensch rennt in den zwei Übergangszeiten zweimal am Tag DANN in den Heizraum wenns außen 15 Grad hat und schaltet den Heizbetrieb um - DAZU hat man eine Regelung die das zuverlässig und vor allem nüchtern konsequent macht. Das ist vor allem ein extremer Einsparfaktor.
Die ganze Regelungeinstellung macht am besten der der vor Ort den besten Überblick hat................ene-mene-mu-und-DAS-BIST-DU!🎆:thumbup: Denn das ist im Grunde auch nichts anders als wenn man im Auto den Sitz und die Spiegel auf sich einstellt (ok, manchen haben noch Lenkradverstellung und Armlehne usw). Da fährste ja auch nicht in die Werkstatt. Da sind ja auch nur paar Grundeinstellungen einzuhalten mit Abstand zu Airbag, Übersicht usw, der Rest ist individuell und findet sich vom Groben "passt" auch erst IM LAUFE DER ZEIT zum "ist sehr angenehm und entspannt".
Wir helfen Dir bei allem, klären Dich auf wozu und wie und lassen Dich da nicht allein, brauchst Dir also keine Sorgen machen.
Mehrfamilien Haus von 1908, Nord u Ost Seite ist vor ca. 20 Jahren Gedämmt worden. Süd west ist noch im originalzustand (Stuck) 7 WE,
EG ca 200m2 Gewerbefläche als Büro genutzt. 3 WE 220m2 werden bewohnt (4 Bewohner) 3 Weitere WE nur als Büro genutzt. der geringe WW Verbrauch resultiert daraus das die Mehrheit Gewerblich genutzt wird und daher einfach kaum WW Bedarf vorhanden ist.
Prima, das ist mal eine zuverlässige Beschreibung. JETZT hat man ein Bild vom Objekt. Das ist halt sehr wichtig und vor allem ist SO auch der geringe WW-Anteil erklärt, perfekt!
Für DAS Objekt ist dann das Gasgerät nicht gar sooo extrem überdimensioniert wie es leider meist der Fall ist, aber so 40-45kW hättens auch getan.
Mit und FÜR die Büroeinheiten würde ich eine Ausstattung mit zeitprogrammierbaren Thermostatventilen vorschlagen, denn die haben idR andere Nutzungszeiten (vor allem am WE an sich ja unbenutzt) als der Rest des Hauses, an dem sich ja die allgemeine Heizungszeit-Programmierung orientiert. Ich danke das ließe sich dem Nutzer sicher schmackhaft machen, das sind ja SEINE Heizkosten die er DIREKT selbst und auf IHN abgestimmt spart.
Nehmen wir mal eine klassische 7-Tage-Einstellung der Geräteregelung Heizbetrieb 5 oder 6 bis 22 oder 23 Uhr, sind 100 - 126 Heizstunde/Woche. Das Büro wird aber an eine 40 Stunden-Woche, mit Gleitzeit und "Überstunden mit der Sekretärin" vielleicht 50-55 Stunden haben. Somit wäre immernoch die doppelte Zeit unnötiger Heizbetrieb und unnötige HeizKOSTEN. (Dass die Heizkostenersparnis NICHT im selben Verhältnis wie die Nutzungsstunden liegt ist physikalisch klar denke ich. Dennoch bleibt ein erheblicher Batzen übrig und dient irgendwo auch dem wirtschaftlichen Gewinn der Büros, Erhalt des Mietverhältnisses und somit auch dem Erhalt der Arbeitsplätze grad in schwierigen Zeiten. ICH könnte mir hier locker 20-30% weniger Herizkosten vorstellen, das ist heutzutage ECHTES Geld! Und das kann jedes Büro, sogar jeder Raum dort individuell für sich lösen. Totale win-win-Lösung für Alle.)
 

PhantomXY

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Moin, nach 2 Wochen Mallorca wieder im kälterem Deutschland zurück.

Mit und FÜR die Büroeinheiten würde ich eine Ausstattung mit zeitprogrammierbaren Thermostatventilen vorschlagen
Du wirst lachen, alle WE sind mit Smarten Thermostatventilen und Raumthermostate ausgestattet. Bei mir hat Funktioniert das Ganze auch mit einer Abwesenheit Schaltung die alle Heizkörper runter regelt und Stromverbraucher ausschaltet. das System (homematic) wurde in den Letzten Jahren immer weiter ergänzt und spart schon einiges an Energie ein.

Gibt es einen WIRKLICHEN "Nachtbetrieb" der Anlage? sicher NICHT!
Ich wurde mal behauten Ja, die Zeiteinstellung für den Heizbetrieb steht auf 6.30 Uhr bis 23.00 Uhr.

Ist die automatische Sommer/Winter-Umschaltung auf 15 Grad Außentemperatur nach Norm? 100%ig NICHT!
Da bin ich mir jetzt nicht so sicher. Ich weiß das es ein Außen Thermometer gibt die den Heizbetrieb ab einer gewissen Temperatur abschaltet. Wie die eingestellt ist hab ich im Menue nicht gefunden.. muss da morgen mal in der Bedienungsanleitung gucken wo ich das Finde.
Die soll dann auf 15 grad stehen??? prüf ich...

Ist die Heizkurve optimiert? sicher NICHT!
Da bin ich mir nicht sicher was genau gemeint ist! Laut google ist das von diversen Parametern abhängig. Vorlauftemperatur, Außentemperatur und und und.... wie weiß ich denn wie die optimalen werte sind?

Alles in allem sind das sicher auch wichtige Einstellungen damit die Anlage Effizienter Arbeitet.

Aber das wird sicher nichts den Verlust von 40 % Energie erklären. Die Fa die jetzt den Hydraulischen Abgleich machen soll, meinte bei solchen Anlagen dürfte der "Verteilungsverlust" bei 3-5 % liegen Max. 10%. Aber eine Idee wo die Energie verschwindet hatte er auch nicht!
 
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