De Dietrich Domoplus DPSM 3-15 LP Heizungspumpe ständig im Betrieb

Diskutiere De Dietrich Domoplus DPSM 3-15 LP Heizungspumpe ständig im Betrieb im DeDietrich/Remeha Forum im Bereich Heizungshersteller; Hallo zusammen, ich habe mich hier angemeldet, da mich unsere De Dietrich Heizung (Baujahr 2004) in den Wahnsinn treibt. Bevor das Gerät nun...

d_moeller

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Hallo zusammen,

ich habe mich hier angemeldet, da mich unsere De Dietrich Heizung (Baujahr 2004) in den Wahnsinn treibt. Bevor das Gerät nun rausgeschmissen wird, oder ich die Heizungspumpe mit einem separaten manuellen Schalter versehe wollte ich hier mal Fragen, ob jemand so ein Problem bei De Dietrich Heizungen kennt.

Wie gesagt das Gerät ist 8 Jahre alt und hat von Anfang an Probleme gemacht. Nach 2 Jahren wurde wegen ständiger Verpuffungsgeräusche (mal mehr mal weniger) die komplette Elektronik vom Werkskundendienst getauscht (war gerade noch Garantie! Glück gehabt!). Dann wurde es weniger und irgendwann hörten die Geräusche dann ganz auf. Ab dann wurde das Gerät alle 2 Jahre gewartet. So lief es dann auch einige Jahre mit einigen Kleinigkeiten bei der Wartung (Warmwasserspeicher-Pumpe defekt usw., neue WW-Speicherannode etc.).

Jetzt kommt aber auch der Heizungsmonteur nach Rücksprache mit dem Werkskundendienst nicht weiter! Dort wurde empfohlen den NTC-Kontaktfühler im Wärmetauscher auszutauschen. Das hat das Problem aber nicht gelöst und ich bin nun wieder wohl 150,- EUR ärmer. :cursing:

Die Anlage läuft ohne erkennbare Fehlermeldung. Dennoch läuft seit nunmehr 2 Wochen die Heizungspumpe permanent. Da wir im Badezimme die Thermostate auf 4 von max. 5 eingestellt haben, wird es damit sehr warm (nun bis zu 30 Grad). Bisher hatten wir dort nur ca. 22 Grad. Es wurde auch nichts an der Heizung verstellt. Alle 30 Minuten macht das Gerät nun Warmwasser mit einer Kesseltemperatur von 74 Grad, obwohl der Warmwasserspeicher auf nur 55 Grad eingestellt ist. Da die Heizungspumpe ständig läuft wird dann das 70 Grad heiße Wasser nach Aufwärmen des WW-Speicher in den Heizkreislauf gepumpt. Dadurch wird es dann natürlich viel zu warm.

Die Messwerte im Gerät zeigen ein Warmwasser Rücklauf von 60 Grad, wenn ich alle Heizkörper abdrehe. Wenn alle Heizkörper auf 1-2 eingestellt sind (sonst wird es einfach zu warm) gibt es ein Warmwasser-Rücklauf von 30 Grad. Die Raumtemperatur ist im Gerät auf 14 Grad eingestellt.

UND: Der Sommer-Zwangsbetrieb (in dem lt. Handbuch nur Warmwasser gemacht wird) führt auch nicht dazu das die Heizungspumpe abgeschaltet wird.

Über etwas googlen habe ich herausgefunden, dass wohl die Heizungspumpe über eine Regelsteuerung des Geräts mit Strom versorgt wird und wenn die Regelung meint die Heizungspumpe wird nicht benötigt, dann wird der Strom für die Heizungspumpe abgeschaltet. Das tut es aber nicht mehr. Muss da nun wieder die gesamte Regelsteuerung ausgetauscht werden (ca. 1000 EUR!)? ;( Dann würde ich eher ein neues Gerät kaufen als das noch zu investieren.

Zu mir, ich kenne mich eher mit Software als mit Hardware aus. Ich kann nur das sagen, was ich beobachten kann. So ein Mist. 8 Jahre sollte das Teil doch locker überstehen...oh man!

Viele Grüße

Daniel
 
Hausdoc

Hausdoc

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Du läßt die Anlage erst jahrelang gar nicht warten - und nun alle 2 Jahre, obwohl dein Gasversorger und der Hersteller eigentlich eine jährliche Wartung vorschreiben. Was verwundert mich gerade? ;)

Daß die Heizkreispumpe durchläuft ist kein neuer Fehler, sondern normal.



UND: Der Sommer-Zwangsbetrieb (in dem lt. Handbuch nur Warmwasser
gemacht wird) führt auch nicht dazu das die Heizungspumpe abgeschaltet
wird.
Ich nehm an , du hast eine witterungsgeführte Regelung. Hier läuft unter +3° außen die Heizkreispumpe immer durch ( Frostschutz) . Da hilft auch das Umschalten auf "Sommerbetrieb" nichts

Du hast mehrere Verständnisprobleme, dir dir dein Fachmann eigentlich vor Ort erklären könnte/sollte.

Es fängt augenscheinlich schon damit an, daß du nicht mal die Funktionsweise eines normalen Heizkörperventiles mit Thermostatkopf kennst. Das wär nicht mal eine Schnade - sehr viele Menschen wissen das nicht.
 

d_moeller

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Hallo Hausdoc,

vielen Dank für die Antwort. Ich lerne gerne dazu, nach Aussage des Werkskundendienst war die Anlage von Anfang an falsch eingestellt. D.h. dort war eine Raumtemperatur von 24 Grad eingestellt und alle Heizkörper hatten wir auf so 2-2,5 stehen, weil es sonst in unserem Neubau zu warm wurde. Der Brenner hat dann Fehlermeldungen mit 2 Minuten warten usw. produziert, da das Gerät die Wärme gar nicht los wurde (Steilheit seit Ausliefeurng 1,5 = 50 Grad Vorlauf bei 0 Grad außen). Richtig heizen mit dem Gerät wurde uns so erklärt (war für uns gut nachvollziehbar).

Einstellung der Heizkörper im wärmsten Raum auf 4 und dann an der Gastherme die gewünschte Raumtemperatur einstellen. Je nach Steilheit der Heizkurve kam das dann schon gut hin. Die Steilheit (momentan auf 0,7 (0,5 ist das minimum)) erzeugt das Gerät bei 0 Grad Aussentemparatur 30 Grad Vorlauf. Damit hatten wir so ca. 22-24 Grad im wärmsten Raum bei einer Heizkörpereinstellung von 4. So haben wir nur so viel Wärme produziert wie auch abgenommen wird. Alles war damit jahrelang gut bis vor 2 Wochen wir plötzlich gefühlte 30 Grad im Badezimmer hatten.

Was ich nicht verstehe ist warum es plötzlich wärmer wurde als sonst, wenn doch das Heizkörper-Thermostat bei 4=24 Grad abschalten sollte. Da ich ja keine Ahnung von der Materie habe kann ich mir das nur so erklären das durch den ständigen Heizpumpenbetrieb die Temperatur im Heizkreis deutlich wärmer ist und durch Trägheit der 8 Jahre alten Thermostatköpfe es nun deutlich wärmer ist als früher. Ich bin halt Laie...

Bzgl. Wartung: Ja korrekt, war mir zu teuer die jährliche Wartung und dachte das wird schon ausreichen ;)
 
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