Darrprobe Pellets

Diskutiere Darrprobe Pellets im Holz, Pellets, Biomasse Forum im Bereich Regelungstechnik / Erneuerbare Energien; Hallo hat jemand Erfahrung mit der Darrpobe mit Pellets? Ich wollte erst die Feuchtigkeit meiner eingelagerten Pellets bestimmen. Habe 1700g...

bayern89

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Hallo
hat jemand Erfahrung mit der Darrpobe mit Pellets?
Ich wollte erst die Feuchtigkeit meiner eingelagerten Pellets bestimmen.
Habe 1700g abgewogen.
Nach 3 Stunden im Herd (105 Grad, Heißluft) hatten diese nur noch 1596g gewogen. Das wären im Falle, falls sie bereits Darrtrocken wären: 6,52% Feuchtigkeit.

Weiß wie lange man die Pellets im Herd lassen muss, damit sie sicher Darrtrocken sind?
Ich konnte sie nicht mehr länger drin lassen, meine Frau hätte mir sonst mit der Scheidung gedroht ;-)


Grüße
 
casi-52074

casi-52074

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Weiß wie lange man die Pellets im Herd lassen muss, damit sie sicher Darrtrocken sind?
Ich konnte sie nicht mehr länger drin lassen, meine Frau hätte mir sonst mit der Scheidung gedroht ;-)

Grüße
Normal bis zur Massenkonstanz. Man bestimmt den Wassergehalt, dann gibt man sie wieder für 1h in den Ofen, dann wieder raus und den Wassergehalt erneut bestimmen. Ist die Differenz < 0,01 M.-% ist es trocken. Die Definition hängt aber vom Material und der dazugehörigen DIN ab. Mit deinen Bordmitteln, denke ich < 0,1 M.-% reicht.

Dirk
 

Nano

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Ich höre den Begriff jetzt zum 1.Mal....interessant.
@bayern89 Du hast aber auch eklatante Fehler bei dem Versuch gemacht ;)
Der Ofen darf nur 103 Grad haben und es müssen 24 Std sein, dafür sollte deine Frau doch Verständnis haben 😁
 

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JSchnell

JSchnell

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Ich meine, was bringt dieses Wissen für Vorteile?
Jepp, meine eigene Frage, und ...
Ich meine, wenn ich „Holzschlamm“ geliefert bekomme, reklamiere ich auch ohne Darrprobe, insofern ist die Antwort von @cephalopod nicht wirklich hilfreich.
Ich meine, dass Pellets trocken sind und sein müssen, ist ja ziemlich clear. Und wenn ich dahingehend meinem Lieferanten nicht vertraue, sollte ich besser anderswo bestellen. Deshalb ...
Statt den Lieferzustand zu protokollieren, wäre es für mich interessanter zu wissen, ob über die Lagerperiode (über ein Jahr gesehen) hier nicht nur der CO-Gahalt sondern auch die Feuchte kontrolliert werden sollte.
Man soll meines Wissens ja ständig für gute Durchlüftung im Pelletslagerraum sorgen, und mit einem Temp.-/Feuchtesensor aus dem Niedrigpreissektor, hab ich jetzt mal drei Tage beobachtet. Feuchte liegt bei 12 grad so 55% +/- 5 sag ich mal.
Ab wann sollte ich die Fenster besser schließen?

Denn ich denke, letztlich geht es genau um die Frage. Wie lange kann ich überhaupt meine Pellets lagern?

MfG
 

helmut m.

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Grundsätzlich ist "Lüften zum Entfeuchten" immer dann möglich, wenn die ABSOLUTE Feuchte (g/m3) draussen geringer ist als innen.
Das lässt sich - soferne man ein Thermometer und Hygrometer hat - leicht selbst bestimmen.
Von mir gibt es dazu einen kostenlosen online-Feuchterechner.
 
JSchnell

JSchnell

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Von mir gibt es dazu einen kostenlosen online-Feuchterechner.
Danke für den Link
Ich sage es mal uff plattdütsch:
Mir wurde ohne weitere Anmerkungen empfohlen, den Lagerraum gut zu durchlüften, und zwar ständig.
Aktuell ist da noch die Zwangsentlüftung des ehemaligen Heizöltanks ( ca 40-mm durch die Wand an außen) und am anderen Ende des Raumes ein kleines Fenster, das ich jetzt ständig auf "KIPP" habe. so hab ich immer ne zumindest kleine Durchlüftung
Was ich meine ist einfach folgendes, gute Pellets haben im Anlieferzustand weniger als 10% Restfeuchte. wenn ich jetzt im Raum 50%, muss ich da jetzt mit Luftentfeuchter anrücken?
MfG
 

helmut m.

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Das ist so eine Sache mit den "relativen" Daten. Die sind "relativ" und daher eben nicht "absolut" vergleichbar!
D.h. die 10% Restfeuchte beziehen sich auf das GEWICHT der PELLETS und die 50% auf den (maximal möglichen) WASSERGEHALT der LUFT im Lagerraum.
Zudem spielt bei der LUFT die Temperatur eine riesige Rolle! Denn 50% Feuchte bei 10°C Raumtemperatur bedeuten 3,8 g Wasser je m3 Luft hingegen sind bei 20°C mit 50% Feuchte bereits 7,2 g Wasser je m3 Luft enthalten.
Was ich damit sagen will: Lüften, wenn es draussen ABSOLUT trockener ist als im Lagerraum ist immer richtig.
Die gute alte Faustregel kommt dem ziemlich nahe: Wenn es draussen KÄLTER ist als im Lagerraum, ist Lüften kein Problem.
Mein Tipp: Nach der Faustregel gehen und dabei achten, dass es draussen wenigstens 2 Grad kälter ist als im Lagerraum.
So gesehen wäre ein einfaches "Zimmerthermometer" im Lagerraum kein Nachteil
Und dann und wann Temperatur und Feuchte innen und aussen messen und den Feuchterechner damit bemühen, dann bekommst du ein besseres Gefühl für die "Grenzen des Lüftens".
Dabei alles Gute!
PS: Diese Überlegungen sind natürlich ÜBERALL im Wohnbereich und Keller gültig.
 
JSchnell

JSchnell

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Hm...
Ich hab ja Temperaturmesser im WLan, die mir auch die Luftfeuchtigkeit anzeigen und sogar Feuchte ein %. da ausreichend Platzvorhandenist, haben wir auch eine schönen Zimmerbrunnen, und somit ist die luftfeuchte immer angenehm.

Was für den Menschen gilt, muss aber nicht für den Pellets gelten. Im Pelletlagerraum warten die Pellets brav auf Vollstreckung durch Verbrennung im Pelletkessel, und bis dahin soll es ihnen gut gehen ;)
Lange rede kurzer Sinn. ab wann sollte der Luftentfeuchter seine Qualitäten ausspielen? Oder wäre das übertireben.
bitte nicht wundern, aber die Frage nach einer Darrprobe , ...
mfG
 
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helmut m.

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Wenn zum richtigen Zeitpunkt gelüftet wird, kann den Pellets nichts passieren.
Ein Luftentfeuchter ist sicher nicht nötig!
 

Nano

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helmut m.

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Mache ich nicht und mein Keller in dem das Sacksilo steht, ist nicht besonders trocken.......bisher funktioniert das gut und man liest so, dass sie zumindest kurzzeitig auch hohe rel LF vertragen:
Das ist so eine Frage der Definition von "kurzzeitig"!
Eine Stunde ist kurz und wohl kein Problem, eine Woche mit sehr feuchter Luft kann schon was anstellen.
Wenn aus Pellets (feuchte) Sägespäne werden, ist es aus mit dem automatischen heizen.
Wie schon in meinem Thread #11 geschrieben, würde "messen" sicher besser besser sein als "Gefühl"; leider haben wir Menschen keine Sensorik für die Absolutfeuchte - und leider kommt es genau auf diese an.
Mein Tipp (noch immer): Absolutfeuchte innen und aussen ermitteln und danach handeln.
Online-Feuchterechner
 
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