Buderus WPT200.4 AS - Erfahrungsbericht

Diskutiere Buderus WPT200.4 AS - Erfahrungsbericht im Wärmepumpe, Gebäudekühlung Forum im Bereich Regelungstechnik / Erneuerbare Energien; Hallo liebes Forum, nach gut einem dreiviertel Jahr wollte ich mal einen Rückblick auf die bisherigen Betriebserfahrungen mit meiner Buderus...
Solarspatz

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Hallo liebes Forum,

nach gut einem dreiviertel Jahr wollte ich mal einen Rückblick auf die bisherigen Betriebserfahrungen mit meiner Buderus Brauchwasser-Wärmepumpe geben. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen Einsteiger, ein etwas runderes Bild von dem Gerät im Alltagsbetrieb zu erlangen. Weil ich damit die Höchstgrenze der Beitragslänge gesprengt habe, musste ich den Beitrag aufteilen.

Die Anschaffung der Wärmepumpe fand einzig und alleine aus dem Grund statt, um sich mit der Technologie beschäftigen zu können, bevor der Austausch der Gasheizung irgendwann mal auf dem Programm steht. Aus diesem Gedanken heraus standen auch keine Amortiesierungsrechnungen an.

Der bestehende Warmwasserspeicher mit 160 Liter wurde durch die Brauchwasser Wärmepumpe mit 200 Litern ersetzt. Die etwas größere Version mit 260 Litern hat von der Bauhöhe nicht in den Heizungsraum gepasst. Bei der Ermittlung der benötigten Warmwassermenge habe ich mich an den Lastprofil „L“ orientiert, dass unserem 2,5 Personen Haushalt am nächsten kommt.

Die Wärmepumpe wurde als Umluft Variante konzipiert. Der Grund dafür war schlicht, dass ich erstmal schauen wollte, ob das mit der Brauchwasserwärmepumpe überhaupt funktioniert, bevor ich weitere Löcher in meine Außenwand bohre.

Bezüglich des Aufstellungsortes liege ich am unteren Ende des vom Herstellers empfohlen Volumenbedarfs. Der Heizungsraum hat eine Raumtemperatur, die zwischen 18 und 22 Grad über das Jahr verteilt schwankt. Im Raum ist noch ein Kondenswassertrockner, die Waschmaschine und meine Viessmann Vitodens 200 Gastherme.

Eine 10kwp PV Anlage mit einer zusätzlichen 10 KWh Batterie liefert bis auf wenige Monate im Jahr ausreichend Strom, um die Wärmepumpe zu betreiben.

Bei der Wärmepumpe habe ich mich für das Modell 200.4 AS mit integriertem Wärmetauscher entschieden, der von meiner Gastherme befeuert wird. Der Grund für die hybride Auslegung war, dass ich hier die größte Unabhängigkeit von allen Energiequellen und vom Service habe. Fällt die Wärmepumpe aus, kann ich mit der Gastherme das Wasser erwärmen. Ist auch kein Gas vorhanden, kann ich mit dem Heizstab zumindest eine gewisse Zeit überbrücken.

Die Auslegung mit dem Wärmetauscher hat für mich noch zwei weitere Gründe:
• Herausfinden, ob eine intelligente Einsteuerung der jeweils günstigsten Energieform (Strom oder Gas) Geld sparen kann oder eher eine Spielerei ist
• Sicherheit, dass bei einem zu klein gewählten Lastprofil trotzdem immer schnell Wasser nacherwärmt werden kann.

Inbetriebnahme
Die Demontage des alten Wasserspeichers und die Montage der Wärmepumpe waren in 6 Stunden durch meinen Installateur erledigt.

Die Inbetriebnahme der Wärmepumpe hat keine 15 Minuten gedauert. Einstecken, Uhrzeit einstellen, Solltemperatur wählen und Betriebszeiten konfigurieren. Die Pumpe läuft hörbar, aber vom Geräusch unauffällig. Wenn ich die Türe zum Heizungsraum schließe, hört man außerhalb fast nichts mehr.

Programmierung
Die Konfiguration kann ausschließlich am Gerät selber erfolgen. Eine Netzwerkschnittstelle oder eine Bluetooth Anbindung für eine App gibt es nicht. Das hatte mich tatsächlich überrascht, denn das hätte ich als Standard erwartet. Mittlerweile sehe ich das aber nicht mehr als Nachteil. Es können alle Einstellungen vom Nutzer vorgenommen werden. Das Passwort für die Installateursebene ist Bestandteil der Dokumentation. Diese Ebene wird z.B. benötigt, um die PV Steuerung für die Wärmepumpe zu aktivieren.

Steuerung
Das Gerät unterstützt nur ein Zeitfenster für den Betrieb der Pumpe, das für alle Tage einheitlich abgearbeitet wird. Eine automatische Umschaltung der Uhr zwischen Sommer- und Winterzeit ist nicht vorhanden, da die eingebaute Uhr über kein Datum verfügt. In einem konfigurierbaren Intervall (z.B. alle 7 Tage) wird der Heizstab zugeschaltet, um das Wasser auf eine erhöhte (und auch einstellbare) Temperatur zu erwärmen, um Legionellen vorzubeugen. Eine separate Ansteuerung des Legionellen Programms - z.B. bei PV Überschuss - ist nicht vorgesehen. Das Legionellenprogramm orientiert sich mangels Datum somit am Einstecken des Netzsteckers in die Steckdose.

Der Zeitpunkt für das periodische hochheizen mit dem Heizstab zur Vermeidung möglicher Legionellen kann nur bezüglich der Uhrzeit und der Häufigkeit (z.B. eben diese 7 Tage), aber nicht bezogen auf den Wochentag konfiguriert werden. Der Timer läuft also ab dem Einstecken des Netzsteckers los. Möchte man also immer am Samstag Nachmittag das Wasser zum Kochen bringen, muss man als Intervall eben diese 7 Tage einstellen und an einem der Samstage davor einmal den Stecker raus und wieder reinstecken. Hat man mal einen Stromausfall, muss man das Verfahren eben wieder zum nächsten Samstag wiederholen. Immerhin bleibt die Uhrzeit und die konfigurierte Betriebszeit beim aus- und einstecken erhalten.

PV Überschuss Ansteuerung
Die Pumpe verfügt über einen „PV Kontakt“, der in zwei Varianten das Gerät steuern kann:

• Variante 1: Erwärmung des Wassers im definierten Zeitfenster. Erhöhung der Soll Temperatur auf z.B. 65 Grad innerhalb des konfigurierten Zeitfensters durch zusätzliches Schließen des PV Kontakts
• Variante 2: Erwärmung des Wassers im definierten Zeitfenster, sofern der PV Kontakt geschlossen ist. Die zu erreichende Wassertemperatur entspricht der eingestellten Soll Wassertemperatur. Eine zusätzliche Erhöhung der Wassertemperatur durch einen weiteren Kontakt oder ähnliches ist nicht vorgesehen.

Außerhalb des konfigurierten Zeitfensters kann die Pumpe scheinbar nicht zur Arbeit angespornt werden.

Der PV Kontakt befindet sich auf der elektrischen Steuerungsplatine und ist auf eine Lüsterklemme herausgeführt. Der PV Kontakt war bei mir im Auslieferungszustand mit einer Drahtbrücke geschlossen. Der PV Kontakt wird in meinem Fall über das SmartHome über ein Relais geschlossen.

Der elektrische Heizstab kann nicht von extern angesteuert werden. Zumindest habe ich nicht herausgefunden, wie das gehen könnte.

Mein Konzept

• Die Wärmepumpe ist die primäre Wärmequelle für das Brauchwasser im Sommer.
• Über den PV Kontakt fordere ich im Sommer bei PV Überschuss zusätzliches warmes Wasser an.

• Die Gastherme ist die primäre Wärmequelle für das Brauchwasser im Winter.
• Über den PV Kontakt aktiviere ich die Wärmepumpe, wenn ich in meinem dynamischen Stromtarif gerade besonders günstige Strompreise bekomme. Alternativ aktiviert der PV Kontakt ebenfalls die Wärmepumpe, sofern im Winter die Sonne doch mal für echten Überschuss sorgt. Nachdem hier auch noch die Batterie geladen werden muss, passiert das aber nicht häufig.

• Sinkt die Temperatur im Warmwasserspeicher unter einen bestimmten Schwellwert, springt die Gastherme an. Das sichert den Familienfrieden.

Leider muss man dazu zweimal im Jahr an der Wärmepumpe die Umschaltung des Registers 35 vornehmen. Ja nach Wert in diesem Register, wird auf das Schließen des PV-Kontakts unterschiedlich (siehe oben, Variante 1 bzw. 2) reagiert. Ich denke ich werde das in Zukunft in Verbindung mit der Umstellung der Sommer bzw. Winterzeit machen.

Wirkungsgrad
Die Wärmepumpe erreicht bei mir den herstellerseitig angegebenen COP. Allerdings habe ich etwas bessere Rahmenbedingungen, da der Heizungsraum nicht unter 18 Grad Raumtemperatur fällt. Da dürfte begünstigend hinzukommen, dass es ein Reihenmittelhaus ist. Um den Stromverbrauch und somit auch den COP zu ermitteln, habe ich eine Homematic IP HmIP-PSM-2 Schalt-Mess-Steckdose dazwischen geschaltet.

Über den CCU Historian (Programm zur Aufzeichnung von Messwerten) erfasse ich den Zugewinn bei der Wassertemperatur über die Zeit und gleichzeitig die dafür aufgewendete Energie. Mit einer einfachen thermodynamischen Rechnung kann ich dann beides in Relation setzen. Nachdem ich das etliche Male in den 9 Monaten Betrieb gemacht habe, sind die Ergebnisse daraus für mich hinreichend genau.

Erkenntnisse aus 9 Monaten Betrieb

Reichweite des Pufferspeichers
Die 200 Liter mit einer Solltemperatur von 55 Grad reichen bei uns zu 90% völlig problemlos über den Tag. Wo es tatsächlich knapp wird, ist am Wochenende. Da kommt schon mal am die mit 300 Litern zu füllende Whirlpool Badewanne zum Einsatz. Was früher mit der Gastherme nie ein Thema war, merkt man jetzt schon eher. Irgendwann wird das heiße Wasser nämlich lauwarm. Die nächste Herausforderung entsteht, wenn mehr Leute im Haushalt sind, z.B. bei Besuch. Nachdem das aber eher die Ausnahme als die Regel ist, löse ich das über zwei Varianten:

Gelöst haben wir die Herausforderung auf zwei Arten:
• Erhöhung der Soll-Temperatur bei der Gastherme. Damit beginnt diese bereits früher mit der Unterstützung, wenn die Temperatur im Pufferspeicher schneller sinkt
• Erhöhung der Wassertemperatur im Pufferspeicher über den (manuell zu schaltenden) Heizstab, z.B. auf 65 Grad. Das ist allerdings die unwirtschaftlichste Variante.

Ein größerer Pufferspeicher hätte zwar dieses Problem eliminiert, wäre aber die meiste Zeit vermutlich überdimensioniert.
 
Solarspatz

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Buderus WPT200.4 AS - Erfahrungsbericht - Fortsetzung


Erkenntnisse aus dem bisherigen Betrieb

Umluftbetrieb

Der Indoor Betrieb funktioniert. Die Temperatur im Heizungsraum sinkt dabei um 2-3 Grad ab. Das spürt man deutlich, wenn man den Raum betritt. Der Trockner und die Waschmaschine spielen von der Abwärme keine Rolle. Zumal wir auch nicht jeden Tag trocknen. Die fehlende Wärme im Raum muss natürlich ersetzt werden. In meinem Reihenhaus kommt die zumindest zu einem gewissen Teil von den Nachbarn links und rechts.

In den Sommermonaten blase ich die kalte Abluft über ein flexibles Rohr in die oberen Wohnräume. Quasi eine Klimaanlage für Arme. Funktioniert erstaunlich gut. In der Übergangszeit kann ich ein Kellerfenster öffnen, dass dank eines feinen Fliegengitters wirklich nur Luft durchlässt.

Die Abkühlung müsste man beim Umluftbetrieb in die Energiebilanz eigentlich mit einrechnen, da hier Energie (=Wärme) nachgeführt werden muss. Das würde den tatsächlichen COP an sich wieder schmälern. Nachdem im Sommer aber die Abkühlung ein eher angenehmer Effekt ist und im Winter die Gastherme primär feuert, ist das für mich nicht relevant.

Angezeigte Temperatur im Warmwasserspeicher
Die Wasser-Temperatur wird über das interne Display angezeigt. Nachdem die Temperaturmessung nahe des Zapfpunktes durchgeführt wird und das warme Wasser sich in der oberen Schicht tummelt, sehe ich hier zwar die abrufbare Höchsttemperatur, aber nicht die dahinter stehende Menge. Zumindest für mich ist es schwierig, daraus eine Ableitung über die noch verfügbare Wärmemenge im Speicher zu treffen. Es kann also sein, dass man gerade noch 50 Grad auf dem Display hatte und kurz danach nur noch lauwarmes Wasser aus der Leitung kommt, weil in den unteren Schichten die Temperatur schon deutlich abgesunken ist. Die Wärmepumpe nimmt jedoch die im Display angezeigte Temperatur als Referenz, ob sie nachheizen soll oder nicht.

Daraus haben sich in der Praxis zwei Probleme gezeigt:
• Wird an einem Tag zu wenig warmes Wasser entnommen, sinkt die obere Temperatur im Pufferspeicher nicht unter die eingestellte Hysterese und die Wärmepumpe heizt nicht nach. Über die Nacht kühlt das Wasser weiter ab. Damit hat man zwar einen Zyklus eingespart, aber am nächsten Tag deutlich weniger warmes Wasser, als man es erwarten würde.
• Die Temperaturanzeige der Wärmepumpe ist nicht geeignet, auf die restliche Wärmemenge im Pufferspeicher zu schließen.

Aus diesem Grund habe ich einen zusätzlichen Temperaturfühler in einem dafür vorgesehenen Messpunkt am Pufferspeicher im unteren Bereich angebracht. Dieser überträgt die Temperatur an mein SmartHome, damit ich darauf reagieren kann. An diesem Messpunkt steckt ebenfalls der Temperaturfühler der Gastherme mit drin.

Über ein Display vor dem Bad sieht man diese zusätzlich ermittelte Temperatur. Daraus kann auch der Rest der Familie gut ableiten, ob eine Stunde am Stück geduscht werden kann oder nicht.

Zusammenfassung
Das Konzept der Brauchwasser Wärmepumpe funktioniert für uns. Die Gastherme musste - bis auf einen Fall an dem wir Besuch hatten - über den ganzen Sommer nicht mehr aktiv werden. Trotzdem möchte ich im Moment noch nicht drauf verzichten. Die hybride Auslegung schafft ein Stück Unabhängigkeit, vor allem wenn man beim Ausfall einer Technologie länger auf ein Ersatzteil warten müsste.

Die Kombination mit der PV Anlage macht die Anlage in Hinblick auf ihre Betriebskosten für uns wirtschaftlich. Ohne die PV Anlage müsste man schon genauer rechnen, bei welchem Strompreis trotz des guten COP die Erwärmung des Wassers durch die Wärmepumpe günstiger wird, als mit Gas. Stichwort "Umluft".

Durch den dynamischen Stromtarif (den habe ich eigentlich wegen dem eAuto) habe ich auch im Winter die Möglichkeit, das Wasser wirtschaftlich attraktiv zu erwärmen. Das passiert dann eher Nachts, wo der Strom günstig ist. Trotzdem ist in der Praxis im Winter die Gastherme das führende System.

Die PV Steuerung ist für mich unbefriedigend gelöst. Die Wärmepumpe unterstützt zwei verschiedene Betriebsmodi, wobei man sich für einen entscheiden muss.

Den Heizstab kann ich nur manuell über das Display einschalten. Nachdem er bei mir eher nur für einen Notfall (Wärmepumpe und Gastherme ausgefallen) herhalten müsste, ist das in Ordnung. Aber an sich wäre eine Integration in die PV Überschusslogik wünschenswert.

Der Stromverbrauch der Wärmepumpe im Standby sind 1,9 Watt. Der Betriebsverbraucht startet irgendwo bei 450 Watt und steigt mit der zunehmenden Temperatur bis zur Datenblattobergrenze an. Das Betriebsgeräusch verändert sich nicht hörbar.

Ob die 200 Liter oder 260 Liter Variante die richtige für mich ist, weiß ich bis heute nicht hundertprozentig. Von der Menge her reichen die 200 Liter eigentlich zu 95% gut aus. Allerdings muss ich hier die Wassertemperatur eben auf 55 Grad fahren und habe damit auch höhere Wärmeverluste. Bei einem größeren Wasserspeicher würde sicher eine niedrigere Wassertemperatur ausreichen, wo ich dann mutmaßlich weniger Verluste hätte. Für mich hat sich die Frage aber am Ende nicht gestellt, weil ich von der Höhe her bauseits limitiert war.

Euer Solarspatz
 
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mad-mike

mad-mike

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Moin, habe dein Text ebend nur überflogen, werde es zeitnah noch Mal exakt durchlesen.

Nur kurz info, das System ist kein schichtlade system.

Meiner Meinung nach könnte man es eher als doppelmantel Speicher (system) betiteln.

Wie schon an anderer Stelle geschrieben, ich habe mit der 260 Liter (inkl zusätzlich wt) so meine Probleme. Plus der Verbrauch....

Eine nach Ladung von 12 Stunden? Ich weiß ja nicht.

Was ich bei mir jetzt noch Mal ins Augen fassen werde, ist die Anhebung der Raum Temperatur. Dieser raum ist derzeit unbeheizt.... Aktuelle sind derzeit 18.5 Grad, geht dann aber natürlich weit runter....

Screenshot_20231204-082427.png

Knappe 12 Stunden Ladezeit.


Das Problem ist halt, das ich nicht weiss ob ein Fehler oder defekt vorliegt, oder ob das an den hohen Verbrauch, mit niedriger Keller Temperatur liegt.

Diese Problematik hat mich dazu bewegt, die bwwp nun als vorwärmspeicher vor die Gasheizung zu installieren. (Hier habe ich ein Schicht lade system)...

Danke für dein ausführlichen Beitrag, werde ich nachher in Ruhe lesen.
 

Erzgeist

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Hallo,
ich befasse mich derzeit mit der Anschaffung, mich schreckt noch die Lautstärke von 56 db ab.
Welche Erfahrungen hast du damit ?
 
Solarspatz

Solarspatz

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Hallo Erzgeist,

ich glaube die Frage kann dir keiner beantworten. Geräusche sind in der Wahrnehmung sehr subjektiv. Zumal es nicht nur von der messbaren Lautstärke abhängt, sondern auch vom Geräusch selbst. Ich kann dir nur sagen, was ich oben schon geschrieben habe.
Bei uns steht die WP im kellerseitigen Heizungsraum, der durch eine Tür aus Metall abgetrennt ist. Läuft die Pumpe, höre ich das vor der Türe. Bin ich eine Etage weiter oben, höre ich es nicht mehr. Das Geräusch ist auch eher ein dumpfes Rauschen, geht also tagsüber komplett unter. Abends würde ich es vermutlich eher wahrnehmen, aber da läuft die Pumpe bei uns an sich nicht. Meine Familie hört gar nichts. Aber auch das wäre jetzt keine echte Referenz... :cool:
 

Erzgeist

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Danke, neben dem Heizungsraum schließt sich bei mir eine Ferienwohnung an (Schlafzimmer ) daher meine Sorge, aber wird schon gehen.
Gruß Erzgeist
 

autenrip

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Hallo, erstmal herzlichen Dank für den super und informativen Erfahrungsbericht.

Ich habe seit letzter Woche ebenfalls eine "Buderus WPT 200.4 AS", meine Erfahrungswerte
Wir sind zwar ein 4 Personen im Haushalt aber die größere Variante hat bautechnisch nicht in unserem alten EFH (1956,kernsaniert) aufgrund des niedrigen Kellers gepasst.
Letztes Jahr haben wir eine neue Gastherme verbaut Buderus GB182.i2. Den alten Wasserspeicher haben wir entsorgt und durch die BWWP ersetzt. Hintergrund war eben auch die vorhanden PV Anlage mit ~12 kwp.
Momentan alles im Umluftbetrieb. von 08:30-17:00 Uhr.
Keller ist Volumentechnisch groß genug weil auch keine Türen (8*8m*1,9m) aber schon eher kühl.
Lautstärke muss ich persönlich sagen, wer sehr empfindlich ist und wenn z.b. das Trocknergeräusch Zuhause hörbar ist und stört, der sollte es lieber lassen, so in etwa ist es m.e. vergleichbar, eben dann x Std. je Tag.
Ich experimentiere aktuell noch mit der sinnigsten Solltemperatur etc. Das oben geschriebene mit der Temperaturanzeige ist mir auch schon aufgefallen und finde ich auch wirklich schlecht. Eigentlich kann man sich nicht auf die Temp. Anzeige verlassen.

Wir haben den Fühleranschluss (19) der Anleitung, an unsere Therme angeschlossen, aber die unterscheidet sich u.U. massiv von den beiden andern Werten des Speichers (11/12).

Gestern hat meine Tochter Abends eine halb volle Badewanne genommen, Temperatur an BWWP stand danach noch bei 45grad, mir scheint da 1. ein ordentlicher zeitlicher Versatz ebenso da zu sein (Aktualisierung) und wegen Positionen der Fühler eben nicht aussagekräftig ob noch genügend Warmwasser da ist (oberer vs. unterer Fühler). Laut Kessel Anzeige Wasserspeicher ca. 30 Minuten später waren nur 14,5 grad vorhanden. Zirkulation lief in der Nacht/Morgen nur einmal 10 Minuten, heute morgen gab nur noch lauwarmes Wasser. (kein Wunder natürlich).

Mir geht es in solchen Fällen eig. darum, welche Solltemperatur sollte ich am Kessel einstellen, damit er rechtzeitig nachläd wenn Temp. unter Minimum fällt, da hab ich noch keinen richtigen Plan aufgrund der unterschiedlichen Fühlerpositionen/Werte

@Solarspatz: was ist mit zusätzlichen Temperaturfühler gemeint? Der Anschluss Mitte des Speichers oder nochmal was anderes?

Ansonsten finde ich es schade, dass es keine App/Modul für den BWWP gibt wie z.b. über das MX300 der Kessel, ist m.e. heute Stand der Dinge.

Generell ist die Anleitung/Dokumentation wirklich erschreckend armselig und schlecht.
Thema mit dem PV Schalter ist m.e. äußerst schlecht beschrieben.

Meine Erwartungshaltung war eig, dass ich mit dem PV Schalter, steuern kann, dass z.B Heizstab bei PV Überschuss angeschalten wird um schneller Solltemperatur zu erreichen. (Shelly Potentialfreies Relais in Verbindung mit SMA WR).
Ich werde aber nicht schlau aus Anleitung ob das jetzt eig. geht oder nicht.

@Solarspatz: könntest die beiden betriebsvarianten für den PV Schalter nochmal genauer beschreiben (register 35 etc), ich werde leider immer noch nicht richtig schlau daraus
ich wäre sehr dankbar.

Ich hoffe das Buderus irgendwie nachschärft und nachbesser, so dass die BWWP besser/effektiver mit PV Anlage/App Steuerung verwendet werden kann, vielleicht gibt es ja eine "Update" Möglichkeit
 
Solarspatz

Solarspatz

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Hallo autenrip,

wir sprechen bezüglich des zusätzlichen Temperaturfühlers von der gleichen Einbauposition.

Funktion des Photovoltaik Schalters (=PV Kontakt)

Der PV Kontakt hat zwei Betriebsmodi, abhängig von dem Wert im Register 35.

Temperaturerhöhung bei PV Überschussbetrieb (Register 35=1)
  • Sobald der Kontakt geschlossen wird und sich die Wärmepumpe in dem eingestellten Zeitfenster befindet, wird die Solltemperatur um einen festen Wert erhöht. Dieser ist ab Werk mit einer auf 65 Grad erhöhten Solltemperatur voreingestellt.
  • Wird der Kontakt wieder geöffnet, fällt die Solltemperatur auf die im Display ansonsten eingestellt Solltemperatur zurück. Während die Wärmepumpe läuft, wird die Isttemperatur (rechts im Display) des oberen Fühlers als auch die Solltemperatur (links im Display) angezeigt.

Befindet sich die Wärmepumpe außerhalb des konfigurierten Zeitfensters, wird lediglich die Solltemperatur auf dem Display angezeigt.

Ein-/Aus Betrieb der Wärmepumpe (Register 35=0)
  • Sobald der Kontakt geschlossen wird und sich die Wärmepumpe in dem eingestellten Zeitfenster befindet, wird die eingestellte Solltemperatur als Ziel für die Wassererwärmung verwendet.
  • Wird der Kontakt geöffnet und befindet sich die Wärmepumpe in dem eingestellten Zeitfenster, wird die Erwärmung des Wassers gestoppt.
Ist der Kontakt geöffnet, wird immer - unabhängig vom Zeitfenster - die blinkende Meldung "P7" angezeigt. Damit soll anscheinend darüber informiert werden, dass der Betrieb der Wärmepump durch den geöffneten Kontakt unterbrochen (bzw. verhindert) worden ist.

Befindet sich die Wärmepumpe außerhalb des konfigurierten Zeitfensters, wird die Pumpe gestoppt. Unabhängig von Zustand des PV Kontaktes.

Der Kontakt ermöglicht in keinem Fall eine Steuerung des Heizstabes. Der Heizstab wird also ausschließlich von der Steuerplatine nach den dort hinterlegten Kriterien aktiviert. Weiterhin ist mir auch keine andere Möglichkeit bekannt, den Heizstab manuell zur Mitarbeit zu motivieren. Einen separaten Steuereingang gibt dazu jedenfalls nicht auf der Steuerplatine.

Warmwasser Temperaturanzeige
Die angezeigt Wassertemperatur ist die Temperatur des oberen Temperaturfühlers.
  • Das hat den Vorteil, dass man die maximal zu beziehende Wassertemperatur dadurch kennt.
  • Das hat den Nachteil, dass man daraus nur bedingt ableiten kann, wieviel Wasser mit dieser Temperatur noch im Speicher ist.
Aus diesem Grund habe ich den zusätzlichen Temperaturfühler in der Mitte des Speichers angebracht. Der Fühler hat bei mir zwei Aufgaben:

  • Anforderung gegenüber der Gastherme starten, wenn die Wassertemperatur unter einen "familienpolitisch" kritischen Wert gesunken ist. Die Gastherme erwärmt dann den Speicher in geschätzt einer halben Stunde auf eine Temperatur, die bei mir 10 Grad unter der Solltemperatur der Wärmepumpe liegt. Das reicht bei uns aus, die Zeit bis zur nächsten Ladung durch die Wärmepumpe zu überbrücken. Wenn nicht, muss die Gastherme halt noch einmal ran.
  • Steuerung der Solltemperatur der Wärmepumpe. Ich betreibe meine Wärmepumpe mittlerweile ausschließlich im Register 35=0 Modus. Das bedeutet, dass ausschließlich der PV Kontakt entscheidet ob die Pumpe läuft oder nicht. Erreicht der mittlere Temperaturfühler die von meiner externen Logik vorgegebene Solltemperatur, wird der Kontakt geöffnet. An der Wärmepumpe ist die maximal erreichbare Solltemperatur eingestellt. Diese kann aber nur erreicht werden, wenn der PV Kontakt lange genug geschlossen ist.
Meine Steuerlogik

Ich beziehe meinen Strom zur Steuerung der Wärmepumpe aus drei Quellen:
  • Hausbatterie
  • PV Anlage (10kWp)
  • Dynamischer Stromtarif

Das Warmwasser kann bei mir aus zwei Energiequellen erzeugt werden:
  • Strom
  • Gas

Die Entscheidung, welche Energieform ich gerade nutzen möchte, wird von meiner Steuerlogik errechnet. Dazu habe ich eine Kombination aus Homematic mit NodeRed im Einsatz. Die Programme und ausführlichere Erläuterungen dazu habe ich im Photovoltaikforum allen Interessierten zur Verfügung gestellt.

Vereinfacht funktioniert es in etwa so:
  • Ist PV Überschuss vorhanden, läuft die Wärmepumpe bis zur an der Wärmepumpe eingestellten maximalen Solltemperatur
  • Ist kein PV Überschuss vorhanden, läuft die Wärmepumpe bis zu einer extern konfigurierten Solltemperatur, die ich mit dem mittleren Fühler abgleiche. Ab dem Zeitpunkt öffnet der Kontakt und die Wärmepumpe stoppt.
  • Ist kein PV Überschuss vorhanden und ist der Strompreis (kWh) unter dem Gaspreis (kWh), startet die Wärmepumpe.
  • Ist kein PV Überschuss vorhanden und der Strompreis ist über dem Gaspreis, startet die Gastherme.
  • Ist kein PV Überschuss vorhanden, der Strom- und Gaspreis über dem Einstandspreis der Kilowattstunde der Hausbatterie, dann wird die Hausbatterie aktiviert.
Wie gehen wir mit dem Warmwasservorrat in der Familie um?

  • Ladezeit an Verbrauch ausrichten. An sich weiß ich, wann wir in etwa welchen Verbrauch haben werden. Somit versuche ich das Erreichen der Solltemperatur möglichst nahe an die Verbrauchszeiten zu legen. Das ist typischerweise am Abend und in der Früh. Nachdem die Laufzeit der Wärmepumpe schon immer sehr ähnlich ist, lässt sich das gut machen.
  • Hohen Verbrauch planbar machen. Bei uns wird am Wochenende meistens mehr warmes Wasser benötigt, als unter der Woche. Die Großverbraucher (wie z.B. Badewanne oder Tochter) sind eher am Abend aktiv. Somit erhöhe ich am Wochenende die Solltemperatur über den Tag auf 65 Grad, was eine deutliche "Reichweitenerhöhung" gegenüber den sonst eingestellten 50 oder 55 Grad ausmacht.

Wenn die Planung dann doch versagt und die Badewanne außer der Reihe gefüllt werden soll, muss halt mal die Gastherme ran. Das ist aber eher ein Thema für den Winter. Im Sommer ist die Gastherme abgeschaltet und da produziere ich soviel PV Energie, dass ich zur Not den Heizstab manuell noch zuschalten kann. Passiert aber so gut wie nie.

Die Steuerung der Wärmepumpe ist tatsächlich rudimentär und ich hatte mir da ehrlich gesagt auch mehr erwartet. Aber mir ist es so am Ende doch lieber, da ich mit einer externen Steuerlogik viel flexibler reagieren kann. Das muss man aber auch mögen.

So, dass war viel Text. Ich hoffe, dass ich damit zumindest etwas mehr Klarheit schaffen konnte.

Solarspatz
 
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autenrip

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Herzlichen Dank @Solarspatz ,

jetzt ist es wirklich klar. Wahnsinn, dass der Sachverhalt nicht entsprechend in Anleitung hinterlegt wurde. Es rätseln ja wirklich viele über das Thema.
So einen riesen Aufwand bzgl. Steuerung mache ich nicht, auch wenn es sich super interessant anhört. Strom ist i.d.R. da, daher interessiert mich der Strom/Gaspreis auch nicht wirklich.

Schade dennoch mit dem Heizstab, andererseits, grade auch in Bezug auf Desinfektion, ggf. ja gut, wenn der Heizstab gar nicht zur Anwendung kommt.
Bin selbst hin und her gerissen. Wir sind zu 4, Wasser wird i.d.R. regelmäßig entnommen (außer Urlaub), manche schreiben, lass Desinfektion ganz bleiben bzw. lass Heizstab aus, andere sehen es anderes. Ich will das neue Gerät natürlich auch maßgeblich schonen.
Evtl. mach ich es auch so, lieber einmal die Woche die Gastherme einsetzen um das Wasser einmal hochzuheizen anstatt die WP.

Bin da sowieso skeptisch, obwohl ich Desinfektionszeit (Parameter 13) auf 13 uhr gestellt hatte letzte Woche, war Heizstab gestern um 23 uhr an, was ich zufällig gesehen habe (Parameter 13 steht aber auf 13) seltsam.

Wie ist deine Haltung zur Desinfektion
 

Staind

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Hallo Zusammen,

meine Buderus WPT 200.4 AS ist letzte Woche auch unversehrt angekommen und gestern habe ich es geschafft diese auf den Dachboden zu tragen.
Danach habe ich sie erst einmal genau begutachtet und leider muss ich sagen obwohl meine BWWP noch nicht im Betrieb ist, bin ich schon ein wenig von der Qualität enttäuscht.

Zum einen ist die Rohrdämmung zum Teil zerrissen...
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Zum anderen ist am Kompressor ein Schwingungsdämpfer nicht richtig verbaut und die Halterung davon verbogen.
Ich denke, der Kompressor hat unnormal laute Geräusche gemacht und daraufhin haben die bereits im Werk die Halterung verbogen um die Geräusche zu minimieren.

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Zudem platzt der Lack an den Halterungen von dem Schwingungsdämpfer ab und dort beginnt es zu rosten?! Könnte auch Kupferpaste oder ähnliches sein. Aber der Lack ist definitiv abgeplatzt.

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Eine Niete fehlt an der Halterung des Deckels. Vielleicht dient das auch zur Geräuschminimierung.

WhatsApp Image 2024-02-22 at 20.03.28 (2).jpeg

Aber der absolute Hammer kommt jetzt: Am Befüllventil für das Kältemittel ist ein Aufkleber vorhanden auf den R410A steht. Aber eigentlich sollte die BWWP das Kältemittel R513A beinhalten lt. Typenschild.

WhatsApp Image 2024-02-22 at 20.03.28 (1).jpeg
WhatsApp Image 2024-02-22 at 20.03.28.jpeg

Der Kompresser ist auch für das Kältemittel R513A ausgelegt. Dieses steht auch auf dem Typenschild.

WhatsApp Image 2024-02-22 at 20.03.29.jpeg

Nur was mache ich jetzt? Mich würde ja interessieren ob nur an meiner BWWP R410A am Befüllventil steht oder an euren auch.
Und welches Kältemittel ist jetzt wirklich in der BWWP?
Leider kenne ich mich nicht mit Kältemittel aus (bin Elektrotechniker).
Ich könnte mir schon vorstellen das die BWWP auch mit den Kältemittel R410A funktioniert allerdings wie lange?
Wie ist die Effizienz?

Aktuell wird das Warmwasser noch mit meiner Gas-Therme erzeugt. Ich wollte eigentlich die BWWP am Wochenende in Betrieb nehmen doch naja vielleicht warte ich doch noch damit und frage erst einmal bei Buderus nach wie das kann.

Weiß vielleicht einer in wie weit sich die beiden Kältemittel unterscheiden?

Viele Grüße André
 

autenrip

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Hallo André,

jetzt war ich neugierig und hab mir mein 1 Woche altes Gerät angeschaut.

Oben ist euch eine Niete nicht drin, sieht aber nach Absicht aus.
eine Isolierung nicht perfekt befestigt. mit kabelbinder gefixt.
Dämpfer sieht soweit ok aus
wegen kältemittel, steht auf kleinem
kupferrohr auch a410 drauf. aber schlecht zu erkennen.
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Staind

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Hallo autenrip,
vielen Dank das du nachgeschaut hast. Ich finde es ja sehr spannend das bei dir auch R410A drauf steht. Mich würde ja jetzt schon brennend interesieren was da wirklich drin ist. Wo hast du deine BWWP denn her? Ich habe sie Online bei heizung-badezimmer bestellt.
Hast du Sie direkt von einem Heizungsbauer oder auch in Eigenregie bestellt?

Kannst du denn etwas zu dem Stromverbrauch sagen? Kommt es denn hin mit dem was in der Dokumentation steht?
Eigentlich wäre es ja schon eine Frechheit wenn da wirklich R410A drin ist.
 

autenrip

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Kein Problem.
Ich habe Glück, mein Schwager hat einen jungen Sanitär Meisterbetrieb der die WP auch eingebaut hat. Die kam letzte Woche direkt von Buderus.

Würde sagen mit Strom das passt. Hatte erst ne einfach Messsteckdose dazwischen, verbrauch zw. 400-600 Watt je nachdem welche Temp. anliegt. jetzt eine intelligente Steckdose die mitmisst.
das passt für mich

~ 2,5kw/tag bei 4-6 std laufzeit. je nachdem

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IMG_0673.png
 
Solarspatz

Solarspatz

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München
Das mit der fehlenden Niete ist interessant. Bei mir fehlt diese nämlich auch. Ich habe dazu eine ziemliche Odysee bereits hinter mir. Von der Buderus Niederlassung in München (die eigentlich für mich zuständig ist) nun zur Auffangstelle für die schwer lösbaren Fälle beim Buderus Werkskundendienst in Wetzlar. Hier ist der Vorgang jetzt unter der Auftragsnummer 111 745 422 erfasst. Die Damen und Herren dort sind aber immer noch seit mehreren Monaten in "der Klärungsphase", was immer das auch bedeutet. Glücklicherweise ist das jetzt keine kritische Komponente. Ich möchte aber nicht wissen was los ist, wenn da mal wirklich was kaputt ist.

Das es Absicht ist, kann ich mir nicht vorstellen. Mir ist es rein akustisch aufgefallen, als die Wärmepumpe schon relativ am Anfang fröhlich das Scheppern begonnen hat. Klar könnte ich das einfach mit einer Schraube beheben. Aber für mich ist das schon eine Aufgabe des Herstellers, mit zumindest ein korrekt vernietetes Halteblech zuzusenden. Einbauen tue ich es dann auch gerne selbst.

Fehlende Niete.png
 

autenrip

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Verstehe, hat mich nicht weiter gestört, hab ein stück Moosgummi unters blech gelegt, jetzt kann auch nix scheppern (hat es bislang auch noch nicht).

Was mir aber jetzt aufgefallen ist, dass beim Kondensschlauch (also Schlauch von WP zur Kondensatpumpe) regelmäßiges Klopfen zu hören ist, wenn ich den aus meiner Kondensat Pumpe kurz rausziehe, reinpuste ist es weg, dann kommt es wieder. (Es ist nicht die Kondensatpumpe, die ist ausgesteckt! :) )Hört man richtig deutlich. Kommt von WP bzw. abhängig wieviel Kondenswasser sich im inneren der WP grade ansammelt. Irritiert mich jedenfalls. Habt ihr das auch?

Hier mal ein Link zum Video mit Ton

WP-Klopfen
 

neu_dabei

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Ich bin nun auch Besitzer einer WPT 200.4 AS und habe gleich mal eine Frage. Z. Zt. Läuft die WPT von 08:00 bis 19:00. Ich heize sie morgens auf 55 Grad auf und nachmittags ca. 15 Uhr erhöhe ich die Temperatur manuell auf 65 Grad. Diese Temperatur reicht, damit morgens ab 5 Uhr geduscht werden kann. ( Messe die Temperatur mit mx300 in der Heizung GB 172 i.2, also in der mittleren Hülse in der WPT. Die Anzeige an der WPT zeigt einen wesentlich höheren Wert an. Um 5 Uhr läuft auch die Zirkulationspumpe einmal für ca 3 min, danach fällt die Temperatur um ca 8 Grad, was ich schon als sehr viel empfinde.) Nun meine Frage: ich würde gern das manuelle aufheizen automatisieren. Meine Idee ist das shelly 1 plus mit potenzialfreien Kontakt, würde dieses dann zeitgesteuert über wlan ansteuern und das Relais schaltet den PV Kontakt. So stelle ich auch zu über 90 % sicher das die WPT über meine Solaranlage gespeist wird. Hat jemand sowas schon realisiert?
 
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