Buderus GB192-19i Meinung

Diskutiere Buderus GB192-19i Meinung im Buderus Forum im Bereich Buderus; Hallo zusammen, wir wollen die Öl durch eine Gasheizung ersetzen. Beheizt wird ein Reihenhaus BJ Anfang 70er mit ca. 120 m2 Wohnfläche. Unsere...
#1

Ringel

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Hallo zusammen, wir wollen die Öl durch eine Gasheizung ersetzen.
Beheizt wird ein Reihenhaus BJ Anfang 70er mit ca. 120 m2 Wohnfläche.
Unsere Heizungsbauer verbauen viele Buderus.
Daher wollte ich gerne mal eure Meinung nach der GB192-19i fragen, da die ja die einige der Serie ist, die im untersten Modulationsbereich knapp 1,9 KW liefert.
Aufgrund der automatischen Verbrennungsregelung hat dieser doch auch 3 Jahre Schornsteinfegerrythmus?

Läuft das Gerät zuverlässig und könnt Ihr es empfehlen?
Vielen Dank schon mal.
 
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#2
gesbb

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Hallo zusammen, wir wollen die Öl durch eine Gasheizung ersetzen.
Sehr positiv!:thumbsup:
Beheizt wird ein Reihenhaus BJ Anfang 70er mit ca. 120 m2 Wohnfläche.
Bei gleicher thermischer Qualität der Außenbauteile, ist die Heizlast bei Reihenzwischenhäusern, da die Nachbarn mitheizen, deutlich geringer, als bei Reihenendhäusern oder freistehenden EFH!
Wie hoch ist die Normheizlast?
Unsere Heizungsbauer verbauen viele Buderus.
Auch andere Väter haben hübsche Töchter!;)
Welchem Gerätehersteller sich ein Heizungsbauer bevorzugt zuwendet, hat viele Gründe (Provisionsstaffel, Handwerkerservice, Vorhaltung und Versorgung von Ersatzteilen, etc.).
Buderus gehört aufgekauft, neben anderen Herstellern, zu Bosch Thermotechnik.
Daher wollte ich gerne mal eure Meinung nach der GB192-19i fragen, da die ja die einige der Serie ist, die im untersten Modulationsbereich knapp 1,9 KW liefert.
Da gibt es vermutlich sinnvollere Möglichkeiten.
Differerieren Normheizlast des Gebäudes und Nennleistung des Wärmeerzeugers, unabhängig von der Modulationsfähigkeit, erheblich, sollte man einen Zwischenpuffer im Heizkreislauf vorsehen.
 
#3
socko

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Unsere Heizungsbauer verbauen viele Buderus.
Welche Hersteller werden vom ausgewählten HB denn noch unterstützt?
Und ist der HB beim Hersteller als Fachpartner gelistet?
Spielt der Preis eine erhebliche Rolle?
In welchen PLZ-Bereich steht denn das Objekt?
 
#4

Ringel

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Guten Morgen,
es handelt sich um ein Reihenendhaus.
Die genaue Heizlast wird noch von einem Energieberater berechnet.
Wir hatten auch 2 Heizungsbauerangebote mit Viessmann, aber die fallen raus da es dort nur 5 Jahre Garantie gibt, wenn die Anlage über Internet aufgeschaltet wird und auch dauerhaft aufgeschlatet bleibt! Internet ist aber noch nicht vorhanden und würde wenn auch nur sporadisch genutzt werden.

Die anderen 2 haben nur Buderus und sind Fachpartner - hier gibt es 5 Jahre Garantie ohne "Internetzwang". Einer davon ist unser "Stammheizungsbauer", der die bestehende Anlage betreut und beim Angebot sogar um einiges günstiger ist als der andere.
Angeboten hatten beide je 2 Alternativen - aber beide auch den GB192i-15, der aber unterste Modulation nur 2,7 KW hat.
Daher meine Nachfrage wegen dem GB192i-19, da er fast um 1 KW weiter runter geht. Außerdem, wie denn so die bisherigen Erfahrungen zum Gerät sind, da es ja erst ca. 1 Jahr am Markt und auch scheinbar das erste von Buderus mit automatischer Verbrennungsregelung ist?
Vielen Dank schon mal.
 
#7

KarlZei

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Aber nur unter Laborbedingungen.

In der Praxis liegt die Untergrenze bei 3-4 KW
Das würde bedeuten, dass die Hersteller gezielt falsche Angaben machen und im Betrieb dann auch noch falsche Leistungswerte vorgaukeln - obwohl man das über den Gasverbrauch doch recht genau überprüfen könnte und es Garantie/Gewährleistung gibt, die die versprochenen Leistungsdaten umfasst. Und bitte keine Autovergleich an dieser Stelle ;-)
Es widerspricht auch Erfahrungen von diversen Betreibern mit Häusern mit geringem Wärmebedarf, die kein dauerhaftes Takten sehen, was ja zwangsläufig die Folge sein müsste.

Wo liegen konkret die Unterschiede zwischen Labor- und realen Bedingungen?
 
#8
gesbb

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...Und bitte keine Autovergleich an dieser Stelle ;-)
:unsure:
Wo liegen konkret die Unterschiede zwischen Labor- und realen Bedingungen?
Laborbedingungen sind idealisierte, definierte, besonders günstige Bedingungen nur für das Gerät.
In der Praxis arbeitet das Gerät jedoch zusammen in Verknüpfung mit einer gesamten Anlage. Gerät und Anlage müssen gemeinsam zu den jeweiligen Notwendigekeiten/ Bedürfnissen passen (Gebäude, Klimastandort, Nutzerverhalten) Die korrekte Heizlastberechnung ist hierfür nur eine Voraussetzung.
 
#9

KarlZei

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Laborbedingungen sind idealisierte, definierte, besonders günstige Bedingungen nur für das Gerät.
In der Praxis arbeitet das Gerät jedoch zusammen in Verknüpfung mit einer gesamten Anlage. Gerät und Anlage müssen gemeinsam zu den jeweiligen Notwendigekeiten/ Bedürfnissen passen (Gebäude, Klimastandort, Nutzerverhalten) Die korrekte Heizlastberechnung ist hierfür nur eine Voraussetzung.
Ja, das verstehe ich. Aber grundsätzlich sollte das doch so sein, oder?
Die Heizungshersteller machen nicht ohne Grund mehr oder weniger konkrete Vorgaben für den Einsatz des Geräts (z.B. in Planungsanleitungen), sind Heizlastberechnungen heutzutage de facto Pflicht und hat man nicht ohne Grund die Möglichkeit, das Gerät zu konfigurieren.

Wenn das dann alles passt, dann herrschen zwar nicht Laborbedingungen, aber doch so gute Bedingungen, dass das Gerät den Modulationsbereich voll auszunutzen können sollte. Technisch ist eine Modulation bis runter auf 10% kein Hexenwerk. Das scheint heute vielmehr technischer Standard zu sein. Ich gehe daher davon aus, dass es nicht am Gerät liegt, wenn es bei vermeintlichen "3-4 KW" (= 16-21%) und nicht erst bei 1,9kW (= 10%) aussteigt.

Für Kunde ist es sicherlich toll, wenn er mal wieder in der Luft hängt, weil Heizungsbauer ihm erzählt (ohne es zu belegen), dass der Gerätehersteller zu viel verspricht (implizit also betrügt), und der Hersteller Planungs-, Montage- und/oder Einstellungsfehler dafür verantwortlich macht.
 
#10
gesbb

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Die Heizungshersteller machen nicht ohne Grund mehr oder weniger konkrete Vorgaben für den Einsatz des Geräts (z.B. in Planungsanleitungen), sind Heizlastberechnungen heutzutage de facto Pflicht...
Theoretisch ja, praktisch jedoch nie bzw. sehr selten!;) Selbst bei Neubauten, insbesondere bei GU/GÜ Bauvorhaben, sind nicht einmal diese Minimalanforderungen vorhanden.
Wenn das dann alles passt, ...
Was?
Technisch ist eine Modulation bis runter auf 10% kein Hexenwerk.
Unter Laborbedingungen sicherlich nicht.;) Praktisch, uner realen Bedingungen, sieht das deutlich anders aus. Bei stärkerem Wind oder gar Sturm steigen die "Modulationsweltmeister" häufig aus und quittieren das mit Fehlermeldungen. Bei Abwesenheit bei solchen Bedingungen und tiefen AT kann das durchaus problematisch werden.
Für Kunde ist es sicherlich toll, wenn er mal wieder in der Luft hängt, weil Heizungsbauer ihm erzählt (ohne es zu belegen), dass der Gerätehersteller zu viel verspricht (implizit also betrügt), und der Hersteller Planungs-, Montage- und/oder Einstellungsfehler dafür verantwortlich macht.
Heizungsbauer sind heute vorwiegend Verkäufer und weniger Dimensionierer einer Gesamtanlage. Das ist der allgemeinen Marktentwicklung geschuldet, an der Endverbraucher (AG) nicht ganz unschuldig sind!;)
Die Energieeffizienz ihrer Anlage können Anlagenbetreiber mittels geeichter WMZ leicht selbst überprüfen (Anlagenaufwandszahl):


 
#11

KarlZei

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Theoretisch ja, praktisch jedoch nie bzw. sehr selten!;) Selbst bei Neubauten, insbesondere bei GU/GÜ Bauvorhaben, sind nicht einmal diese Minimalanforderungen vorhanden.
Ja, sehe auch in meinem Fall. Bei Hausbau vor 25 Jahren wurde wohl nur geschätzt (ca. 13kW?), eine Berechnung gab es nicht. Bei Tausch der Therme vor 0,5 Jahren hat die Heizlastberechnung auch keinen wirklih interessiert. 19kW waren verbaut, also kommt wieder ein 19kW-Gerät rein. War mir aber wegen des hohen Modulationsbereichs ziemlich egal. Und wie sieht es aus? Sehr gut, das Teil fängt erst ab ca. 14+°C AT an, sanft zu takten, und ich komme trotz WW, Spielerei mit Absenkung u.ä. auf gut 6 Std / Start. Das ist sicherlich auch der Tatsache geschuldet, dass das Teil mit 11% Leistung, also ca. 2kW laufen kann ;-)

Gerät, Haus, Hydraulik, Einstellungen etc. passen zusammen.
Unter Laborbedingungen sicherlich nicht.;) Praktisch, uner realen Bedingungen, sieht das deutlich anders aus. Bei stärkerem Wind oder gar Sturm steigen die "Modulationsweltmeister" häufig aus und quittieren das mit Fehlermeldungen. Bei Abwesenheit bei solchen Bedingungen und tiefen AT kann das durchaus problematisch werden.
Verstehe ich nicht.
Bei niedrigen AT wird mehr Leistung benötigt und die Geräte laufen nicht im untersten Modulationsbereich. Und diese Sturmgeschichte ist nicht der Normalfall. Man kann zudem etwas dagegen machen, indem man sie bei der Gestaltung des LAS berücksichtigt. Dann kann die Therme auch weiter im untersten Modulationsbereich laufen. Aber das macht ja kaum einer, weil es deutlich mehr Geld kostet als das 'drangeklatschte' 08/15-LAS. Also muss die Therme helfend eingreifen und, z.B. nachdem ein Auspusten der Flamme erkannt wurde, die Start- und/oder die Minimalleistung für einige Zeit erhöhen. Hatte ich hier auch schon einmal bei sehr starkem Sturm; war ganz schön laut im 'Schornstein'. Ich war der Therme dankbar, dass sie trotz schlechter bauseitiger Voraussetzungen geheizt hat ;-)


PS: irgendwie sind meine Texte in den Quotes als welche von diesem Spammer markiert?!?
 
#12
gesbb

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Sehr gut, das Teil fängt erst ab ca. 14+°C AT an, sanft zu takten, ...
Das ist grundsätzlich gut.
Aber das macht ja kaum einer, weil es deutlich mehr Geld kostet als das 'drangeklatschte' 08/15-LAS.
Korrekt, denn das gehört nicht zum Standardprogramm der Anbieter/Verkäufer.
PS: irgendwie sind meine Texte in den Quotes als welche von diesem Spammer markiert?!?
Korrekt, hier ist wohl der Admin des Forums deutlich gefragt, um solche unerwünschten Einflußnahmen zu verhindern!
 
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