Brötje WBC 22/24 LMU

Diskutiere Brötje WBC 22/24 LMU im Brötje Forum im Bereich Heizungshersteller; Hallo! Meine Brötje WBC 22/24 springt seid einer Woche ständig auf Störung 133 und geht wieder aus. Immer nach ca. 6 - 8 Stunden. Ansonsten...

mbraduldo

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Hallo!
Meine Brötje WBC 22/24 springt seid einer Woche ständig auf Störung 133 und geht wieder aus. Immer nach ca. 6 - 8 Stunden. Ansonsten einwandfreie Funktion. Heizungsmonteur hat alles gereinigt und kontrolliert. Fehler nicht feststellbar. Ionisation wird richtig angesprochen und pendelt sich bei 17 ein. Gaszufuhr ist auch in Ordnung. Morgen will er noch versuchen nach einem Hinweis von Brötje, die Brennerschrauben im Inneren auf Korrosion zu prüfen und zu reinigen weil hier wohl eine abweichende Spannung drüber entstehen kann (!?). Egal versuch macht klug.
Da ich mittlerweile darauf tippe, das alles auf das LMU hinaus läuft wollte ich fragen, wo der Unterschied zwischen einem LMU 54 und einem 64er besteht!? Ich habe die Therme vor zwei Jahren gebraucht, aber in sehr gutem Zustand gekauft und bis vor einer Woche hat das Gerät keine Mucken gemacht. Eingebaut ist aktuell eine LMU 64. Mir wurde jedoch eine LMU 54 mitgegeben, die vorher eingebaut war. Warum diese getauscht wurde, hat mich damals nicht interessiert. Heute gehe ich davon aus, das ein 3-Wege-Ventil nachgerüstet wurde und im Zuge dessen die 64er-LMU mit verbaut wurde. Somit gehe ich davon aus, das die 54er-LMU kein 3-Wege-Ventil ansteuern kann. Das wäre für mich im moment aber eh wurscht, da die Therme lediglich als Heiztherme für die Heizkörper im Durchlauferhitzungsverfahren ohne Puffer genutzt wird. Warmes Brauchwasser läuft nicht über die Therme sondern über einen normalen Durchlauferhitzer (genau für solche Fälle, damit ich morgens warm duschen kann). Ergo ist das 3-Wege-Ventil jetzt auch schon nicht angeschlossen.
Meine Theorie ist eigentlich, das wenn die Heizung nunmehr heute nochmals auf Störung geht, ich einfach die "alte" 54er-LMU nochmals einsetze und gucke, ob es dann läuft. Gut, im schlimmsten Fall bekomme ich wahrscheinlich wieder den Fehler 133. Oder gibt es sonstige Gründe die gegen dieses "Testvorhaben" sprechen!? Sollte die Therme ja mit dem alten 54er wieder laufen, liegt es dann wohl definitv am aktuellen 64er LMU. Oder habe ich einen Denkfehler!?
Danke für eure Hilfe!
 
ThW

ThW

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Moin

Anständiger Fühlerstrom (in dem Fall zumindest) hin oder her....ich hätte den Elektrodenblock erneuert.
Wann war denn die letzte Wartung? Denn wäre ein kopl. Wartungsset ratsam, da sind auch Dichtungen mit enthalten...zb die vom Brennerrohr.

LG ThW
 

mbraduldo

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Hallo!
Danke für die Info! Das wurde bereits alles gestern mit gemacht. Die Schrauben am Brennerrohr können auch nicht korrodiert sein, dann wäre der Ionisationsstrom lediglich zwischen 2.-4, Meine bringt aber fast 18.
Eine weitere Vermutung ist, das wenn das Schutzblech vor der LMU ist, passiert der Fehler 133 alle paar Minuten. Lasse ich das Schutzblech weg, läuft sie ein paar Stunden. Jeweils bis das das LMU zu warm wird. Einen anderen Fehler ist eigentlich nicht mehr wahrscheinlich. Vor allem weil der Hitzefehler eigentlich bei Brötje bekannt ist bzw. das der Baustein LM324 irgendwann seinen Geist aufgibt. Scheint hier der Fall zu sein. Wenn der Gute nämlich wieder abgekühlt ist, springt die Heizung wieder normal an. Eigentlich kann man das Teil sogar für ein paar Cent tauschen, allerdings traut sich hier in meinem Umkreis keiner daran, das Teil auszulöten und vor allem wieder einzulöten, weil er durch zuviel Hitze direkt wieder Fritte is. Und 14 Kontakte anzulöten traut sich leider nicht jeder zu. Also wohl oder übel neue LMU :-(
 
Hausdoc

Hausdoc

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mbraduldo schrieb:
Die Schrauben am Brennerrohr können auch nicht korrodiert sein
Doch!!!
Mit uterschiedlicher Temperatur schwankt der Strom deutlich.
Eine kurze Momentaufnahme reicht hier nicht.

mbraduldo schrieb:
Also wohl oder übel neue LMU
Die Schrauben sind zu teuer?

mbraduldo schrieb:
Und 14 Kontakte anzulöten traut sich leider nicht jeder zu.
Es wird nicht rumgelötet!!!!!!!!! Niemals!!!!!!!!!! Keiner tut das - nicht mal Brötje selbst.
 
GreenRabbit

GreenRabbit

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Hi!
Wenn es sich "nur" um ein reines Heizgerät, also ohne Warmwasser handelt, kann die LMU 54 eingesetzt werden!
Die Brennerschrauben sind nicht außer acht zulassen, wobei die Erfahrung mir ehr sagt, dass es bei einem Ionisationsstrom von 2-6 µA kritisch wird! Die 17µA die du schilderst werden ausreichend sein!

.GR.
 

mbraduldo

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Hallo zusammen,
kurze Zusammenfassung der letzten Tage: LMU getauscht, trotzdem Fehler 133 nach ein paar Stunden. Auf richtige Polung wurde auch geachtet. Heute Brennerschrauben auf Korrosion geprüft, gereinigt und die Isolierplatte mit erneuert. Monteur hat auch nochmal mit der Hotline von Brötje telefoniert (saß daneben). Danach noch geprüft ob die Therme genug Gas bekommt. Stimmt auch. Im moment läuft die Therme mal. Würde mich allerdings nicht wundern, wenn Sie, während ich hier Schreibe, wieder auf Störung geht. Ah und Wasser wurde auch noch nachgefüllt. 0,8 - 0,9 Bar könnten wohl auch etwas wenig sein, da die Therme wohl bei 0,75 Bar auf Störung springen kann. Wenn man natürlich noch eine gewisse Toleranz einkalkuliert, könnte das natürlich auch sein. Obwohl ich nicht weiß, ob dann der Fehlercode 133 ausgespuckt würde. Es bleibt spannend. Ich will hoffen, das wir Weihnachten wenigstens warm sitzen. Unser Monteur ist da sehr zuversichtlich, ich leider nicht.
 

mbraduldo

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Hab die alte LMU 54 übrigens auch mal ausprobiert. Aber das Gasventil war da nicht so wirklich mit einverstanden und hat nur lustig geklackert. Hab das Teil jetzt entsorgt, dafür aber zwei scheinbar funktionierende LMU 64. Naja, für das nächste Mal dann wenigstens direkt Ersatz hier liegen.
 

T_Nord

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Die Fehlermeldung 133 (Feuerungsautomat verriegelt weil keine Inonisation innerhalb der Sicherheitszeit erkannt wurde) hat mit dem Wasserdruck nichts zu tun. Wenn der Wasserdruck unter 0,5 bar fällt, wird eine Startverhinderung ausgelöst die nicht manuell entriegelt werden muss sondern sich selbst entriegelt sobald der Wasserdruckwächter wieder durchschaltet (weil der Wasserdruck wieder stimmt). Die Meldung im Display lautet dann 109. Aber das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

Das die Ionisation nicht funktioniert wenn die Brennerschrauben nicht "blank" sind, ist mehr als wahrscheinlich. Die drei Schrauben mit denen das Brennerrohr am Brennerdeckel befestigt ist, sind die einzige leitende Verbindung von Brennerrohr zu (geerdetem) Kesselgehäuse da sich zwischen Brennerrohr und Brennerdeckel eine Dichtung befindet. Wenn nun die Schrauben nicht mehr leiten, dann hat man zwar einen guten Ionisationsstrom, aber wenn dieser nicht sauber geerdet ist kommt es zur Störabschaltung. Also hat der Monteur hier mit dem reinigen der Schrauben alles richtig gemacht ...
 
Thema:

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