Brennerlaufzeit. Alter Ölkessel mit moderner FBH

Diskutiere Brennerlaufzeit. Alter Ölkessel mit moderner FBH im Buderus Forum im Bereich Buderus; Hallo, Hier eine Frage an die Experten. Meine Heizungsanlage wie folgt: Alter Ölkessel BUDERUS LOGANATHERM G205 mit aufgesetztem 200L Boiler...
#1

Kei-Koo

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Hallo,

Hier eine Frage an die Experten.

Meine Heizungsanlage wie folgt:

Alter Ölkessel BUDERUS LOGANATHERM G205 mit aufgesetztem 200L Boiler

Blau-Brenner MAN RE1

Kesselsteuerung BUDERUS HS3202 (einfache Konstantkurve Kesselsteuerung)

Mischersteuerung für FBH ELESTA Thermesta T1B



Betrieben werden ca 160m2 Fussbodenheizung.

Wärmemengenbedarf eher hoch wegen altem Mauerwerksbestand ohne Isolierung und alten Fenstern (wird mal verbessert :) )



Meine eigentliche Frage wäre jetzt was bei dieser Anlage eher von Vorteil wäre, niedrigere Kesseltemperatur mit höherer Brennerstartfrequenz oder

doch besser höhere Kesseltemperatur und somit weniger Brennerstarts?

Hierbei geht es weniger um die Lebensdauer des Kessels oder Brenner, da die Anlage sowieso spätestens in 2 Jahre raus fliegt.

Interessant ist eher der Ölverbrauch.

Meinem bisherigen Wissen nach verursacht eine höhere Kesseltemperatur verhältnissmässig auch einen höheren Ölverbrauch. Stimmts :S

Aber wegen der alten Anlage bin ich mir da nicht so sicher.

Im Moment steht die Kesseltemperatur auf ca 65 bis 70 Grad und das Brauchwasser auf 60 Grad.

Wegen dem eher geringen Wasserinhalt des Kessels und verhältnissmässigem hohen Anlagen-Wasservolumen durch die FBH ist die Brenner Startfrequenz meiner Meinung nach relativ hoch.



Bin man echt gespannt was ihr dazu meint.



Die Kessel- /Brenner Leistung werde ich nachreichen.



Danke für eure Hilfe

Gruss
 
#2
Hausdoc

Hausdoc

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Hallo,
auf jeden Fall hohe Kesseltemperatur- damit der Kessel vor Kondenswasser geschützt wird.

Den Ölverbrauch bestimmt fast ausschließlich das Heizverhalten bzw die Verluste des Gebäudes.
 
#3

Kei-Koo

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Hallo Doc,

schon lange nicht mehr gesehen.... :D

Ich muss mal nachschauen wieviele User hier im Forum aktiv sind. Ahh, knapp über 300. Ist ja eine noch sehr vernünftige Anzahl.

Wenn ich aber den Beitragcounter sehe, dann stelle ich fest "du" bist ja das Forum :thumbup:

Soll aber jetzt nicht negativ für die andere User gemeint sein.

Wie immer, erst mal Danke für deinen Beitrag hier.

Wieder zum Thema:

Du schreibst besser sei eine hohe Kesseltemperatur wegen Kondensatbildung.

Da stimme ich dir zu und war mir auch bekannt dass es damit Probleme geben kann.

Deshalb gab ich aber auch den Hinweis dass die Anlage zetzt keine Ewigkeit mehr halten muss. Kondensatbildung sollte effektiv aber trotzdem vermieden werden, da hast du bestimmt auch recht mit.

Aber, wo fängt eine hohe Temperatur an. Oder was ist eine angemessene hohe Temperatur.

Eine maximal hohe Temperatur anzustreben ist ja sicherlich auch nicht richtig.

Dass der Ölverbrauch in erster Linie vom Heizverhalten bestimmt wird ist schon richtig, da kann man ja schon einiges machen, positiv wie auch negativ gesehen.

Aber ist es nicht auch so dass, habe ich mal gelesen, pro Grad höhere Kesseltemperatur der Ölverbrauch auch höher ist.

Oder anders gesagt, dass für das Erwärmen von z.B. 70° auf 80° (Delta T 10°) mehr Energie benötigt wird als von 40° auf 50° (Delta T auch 10°).

Es würde dann ja nahe liegen die Kesseltemperatur eher im niedrigeren Bereich zu halten, um diesem negativen Einfluss zu weichen.



Als Beispiel jetzt:

Boiler soll mit 60° betrieben werden.

Die FBH mit einer Vorlauftemperatur von 35° bis 40°.

Der Kessel könnte hier mit einer mindest Temperatur von 60°, mit entsprechend hoher Brennerstartfrequenz betrieben werden. Eine längere Brennerlaufzeit hätte man während dem Nachladen des Boilers. Lange Brennerlaufzeiten an sich sind ja eher positiv.

In diesem Fall könnte man jetzt die Brennerstartfrequenz durch erhöhen der Kesseltemperatur verringern.

Z.B. würde eine Kesseltemperatur von 90° die Brennerstartfrequenz verringern und die Brennerlaufzeit vergrössern.

Im Zusammenhang mit dem oben von mir beschriebenen Einfluss (Delta T), stellt sich jetzt die Frage, was besser ist.

Mit welcher Temperatur wird Kondensatbildung sicher vermieden und der Ölverbrauch möglichst positiv beeinflusst.



Danke für weitere Hilfe

Gruss
 
#4

Daniels89

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derTaupunkt von heizöl liegt bei 47°C (40-50) unter siese Temperatur solltesd du den Thermostat nicht einstellen da der kessel sonsd "schwitzt" und das Kondensat ist gift für den Kessel! stelle den thermostat nicht unter 50.......-55°C Tip von mir
 
#5

petaod

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Daniels89 hat gesagt.:
das Kondensat ist gift für den Kessel!
Das gilt im wesentlichen für Stahlkessel, oder?
Wie empfindlich sind Gusskessel diesbezüglich?
Darf man da den Taupunkt ebenfalls nicht unterschreiten?
 
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