Brenner geht immer wieder auf Störung

Diskutiere Brenner geht immer wieder auf Störung im Buderus Forum im Bereich Buderus; Der Brenner meiner Ölheizung geht immer wieder auf Störung. Der Kessel ist ein Buderus "Logana G105" mit einem Oertli "Enerjet OEP10" Brenner...
#1

TingeltangelBob

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Der Brenner meiner Ölheizung geht immer wieder auf Störung. Der Kessel ist ein Buderus "Logana G105" mit einem Oertli "Enerjet OEP10" Brenner. Kessel und Brenner sind 18 Jahre alt, ich habe die Heizung beim Hauskauf übernommen. Letzten Winter ging es los, an einem kalten Sonntag ist die Heizung ausgefallen, Brenner gestört. Der Heizungsbauer hat nach eigenen Angaben einen neue Düse eingebaut (die war schon beim jährlichen Service erneuert worden) und natürlich die Luftmenge eingestellt. Dennoch fällt der Brenner immer wieder mal aus. Inzwischen habe ich selber schon einen Blick darauf geworfen: an der Stauscheibe in der Nähe der Zündelektroden sitzt ein fester Klumpen Ruß. Wenn dieser entfernt ist läuft der Brenner wieder. Sowohl der der Heizungsbauer als auch der Schornsteinfeger sagen, dass der Brenner bezüglich Ruß optimal eingestellt seien. Ich habe langsam zu dem Heizungsbauer kein Vertrauen mehr. Hat jemand einen Rat, woran die ewigen Störungen liegen könnten? Ist die Anlage vielleicht einfach zu alt?
 
#2
Hausdoc

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Hallo,

Daß da immer wieder ein Klumpen sitzt kann mehrere Ursachen haben.
Ein sehr warscheinlicher Grund ist das Alter des Brenners. Für einen Oertli sind 18 Jahre ein biblisches Alter. Ich nehm deswegen auch an daß sich der Brenner deswegen nicht dauerhaft gut einstellen läßt. Sowohl Lufteinstellung als auch Stauscheibeneinstellung werden wohl etwas ausgeleiert sein.
Desweiteren vermute ich einen fehlenden Kaminzugregler.

Der Heizungsbauer hat doch sicher ein Meßprotokoll angefertigt. Kannst du all diese Werte posten??
 
#3

Daniels89

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ich hatte auch schon mal das slebe Problem! zwar ein anderer Brenner...

ich setzte die Stauscheibe etwas näher an die Düse also verkleinerte das Maß x Stauscheibe zur Düse

und tauschte die montierte Steinen gegen eine Fluidics Düse

seitedem läuft er wieder störungsfrei, kann aber auch Glück sein!
 
#4
Hausdoc

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Ich denk das war Glück.

Fluidics was Insolvent. Danfoss hat eine Produktlinie von Fluidics übernommen.
Diese Düsen haben die vertraute Box mit rotem Deckel und der Endung HFD

Fluidics ist zwar wieder am Markt, baut aber Düsen mit sehr hohen Toleranzen. Zu erkennen sind diese Düsen an der Box mit orangenem Deckel.
Buderus , Viessmann und andere namhafte Hersteller raten von diesen Düsen ab und schreiben fortan jene Danfoss- Düsen HFD vor
 
#5

goofy79

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Hallo,

habe das selbe Problem, habe einen Buderus G115 Kessel und einen Buderus Brenner 21kw.
Hier war vor ein paar Tagen der heizungsbauer da und hat Ihn eingestellt, weil ne
Neue Düse rein gekommen ist - ABER seit her springt er ab und zu nicht mehr an, weil die
Zündelektroden voller Ruß sind .. dieser ist so hart dass man Ihn abbröckeln kann ?

Das hatte ich zuvor noch nie ??

Verändert hat er :

Neue Danfoss Düse 0,55 - 80°H
Neuer Dichtring
Neue Zündelektroden

Rumgestellt wurde an der Luft / Gebläse und am Öldruck.
Mann muss noch sagen zuvor war eine 0,45 80° Düse drin
und eigentlich gehört glaube ich eine 0,60er Düse rein ?

Wäre super wenn mir jemand nen Tipp geben könnte - DANKE

Gruß Goofy
 
#6
Hausdoc

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Wenns ein BE Brenner ist, muss da eine 0,45/80° Danfoss rein.


eine 0,60er Düse wär vollkommen falsch
 
#7

De-Us74

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Heizungsbauer kommen lassen und nach Herstellerunterlagen einstellen lassen! Die vom Hersteller vorgeschriebene Düse einbauen lassen (wenn in den Unterlagen Fluidcs steht gehört aber eine Danfoss HFD/SFD rein, da die alten Fluidcs Düsen heute unter Danfoss vertrieben werden) und die Luftmenge/Llpumpendruck auch genau nach Herstellerangaben einstellen.
 
#8

goofy79

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Hallo,

vielen Dank - ja ich denke das werde ich machen müssen.
Wobei mich prinzipiell interessieren würde, wie an der Stelle
Ruß entstehen kann ?

Gruß Goofy
 
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