Aufheizen eines Hygienespeichers mittels Photovoltaik - Erfahrungen?

Diskutiere Aufheizen eines Hygienespeichers mittels Photovoltaik - Erfahrungen? im Solartechnik / Photovoltaik Forum im Bereich Regelungstechnik / Erneuerbare Energien; Hallo, wir haben einen Hygienespeicher 800l Inhalt. Der Speicher speist die Fußbodenheizung und die Warmwasserbereitung (Edelstahl-Wärmetauscher)...

Frank315

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Hallo,
wir haben einen Hygienespeicher 800l Inhalt. Der Speicher speist die Fußbodenheizung und die Warmwasserbereitung (Edelstahl-Wärmetauscher).
Installiert sind 12kWp PV mit Südostausrichtung, Stromverbrauch bisher 4000kWh
Wir überlegen, einen Heizstab ca. 5kW (schaltbar in 500W Stufen) einzubauen, um den Speicher zu wärmen, wenn PV-Überschuss vorhanden ist.

Nun eine Frage an Menschen, die ggf eine ähnliche Konfiguration bereits betreiben:
Wie sind eure Erfahrungen und kann man in den Wintermonaten mit Wärmeeintrag rechnen?
Welche Heizstäbe nutzt ihr?
 

saalekanute

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Ich habe in meinem 400l WW Boiler einen Elwa Heizstab. Der hat 2000W und regelt stufenlos. Das ganze ist eine reine DC-Lösung. Die Meinungen sind da sehr unterschiedlich. Ich wollte es vor drei Jahren einfach mal probieren und bin zufrieden. Im letzten Jahr hat die Anlage ca. 2,6MW ins Wasser geheizt...Ich habe alles selber aufgebaut und installiert. Somit waren die Kosten auch überschaubar.
 

EnGuVe

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thorsten_

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Wozu soll die WW-Aufheizung per Heizstab gut sein?
Ein Heizstab macht aus 1 kWh Strom nur knapp 1 kWh warmes Wasser. Das kannst Du einfacher und zu ähnlichen Kosten mit Gas machen.
Da würde ich lieber die Einspeisevergütung nehmen und etwas Braunkohlestrom im Netz verdrängen.
Eine Brauchwasser-WP wäre evtl. eine sinnvollere Alternative. Die macht aus 1 kWh kostbarem PV-Strom rund 3-3,5 kWh warmes Wasser.
 

EnGuVe

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wenn die PV aus der Förderung raus ist, dann kann es schon Sinn machen, Vor allen da der Installationsaufwand für einen Elektroheizstab im Regelfall kostengünstiger als eine WP ist.
Wenn aber der Gesetzgeber endlich die Direktvermarktung von eigenerzeugten Strom erleichtern würde z.B. PV-Überschuss-Strom an Verbraucher in der Nähe direkt zu verkaufen, könnte der Überschußstrom sinnvoller verwendet werden.
Die Technik dazu steht und ist getestet - Smart-Meter mit SMGW und automatischen Smartcontracts auf Blockchain. Energie | YOUKI | Bayern
Dann könnte das verbraten des Stroms für Wassererwärmung oder Ressourcenverschwendung mit den ganzen stationären Batteriespeicher stark reduziert werden.
 

thorsten_

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Ja, evtl. nach Ende der Einspeisevergütung, das ist aber hier bei 12 kWp auf einem Privathaus sicher nicht der Fall. :)
 

Frank315

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Wozu soll die WW-Aufheizung per Heizstab gut sein?
Ein Heizstab macht aus 1 kWh Strom nur knapp 1 kWh warmes Wasser. Das kannst Du einfacher und zu ähnlichen Kosten mit Gas machen.
Da würde ich lieber die Einspeisevergütung nehmen und etwas Braunkohlestrom im Netz verdrängen.
Eine Brauchwasser-WP wäre evtl. eine sinnvollere Alternative. Die macht aus 1 kWh kostbarem PV-Strom rund 3-3,5 kWh warmes Wasser.
Wir wollen Gasverbrauch vermeiden. Im Vordergrund steht die CO2-Einsparung.
 
tricotrac

tricotrac

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m Vordergrund steht die CO2-Einsparung
Lasse erst einmal andere vormachen wie CO² eingespart werden kann. Dafür müssen wir weder unsere eigene wie auch europäische Volkswirtschaften an die Wand fahren. CO²-Ausstoss vermindern muss von allen Völkern dieses Planeten angegangen werden. Was unsere Regierung macht ist wirtschaftlichewr Selbstmord.
 

EnGuVe

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Lasse erst einmal andere vormachen wie CO² eingespart werden kann. Dafür müssen wir weder unsere eigene wie auch europäische Volkswirtschaften an die Wand fahren. CO²-Ausstoss vermindern muss von allen Völkern dieses Planeten angegangen werden. Was unsere Regierung macht ist wirtschaftlichewr Selbstmord.
Schau Dir lieber mal deinen eigen CO2 Footprint an und vergleich den mit anderen speziell den Völkern die wahrscheinlich meinst.
Dann wirst du merken, dass wir gut daran tun, hier voranzugehen.
In China z.B. ist eine Heizung südlich des Yangtse verboten (war es zumindest bis vor ein paar Jahren). Da brauchte man sich keine Gedanken über CO2-Einsparung beim Heizen machen. Da zieht man sich im Winter eine warme Jacke im Hotel oder im Büro an.
Und in China habe ich schon selbst Solarthermie für die Warmwasseraufbereitung installieren lassen.
Bist bestimmt schon viel rumgekommen und west daher, dass die anderen erstmal CO2 einsparen sollen.
Immer schön auf die anderen zeigen.
Und unsere Wirtschat wird dadurch bestimmt nicht gegen die Wand gefahren, sondern im Gegenteil.
 

KarlZei

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Selten so einen Schwachsinn gelesen!
Ja. Aber was erwartest Du von jemanden, der davon überzeugt ist, dass eine Energiewende nicht gebraucht wird, und der glaubt, dass der Klimawandel ein Problem von "ideologisch verblendeten Menschen" ist, die mit ihrer Hysterie hier die Bevölkerung völlig unnötig verrückt machen?
 
tricotrac

tricotrac

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Ja, Herr Oberlehrer. Das meine Aussagen nicht in Ihr Weltbild passen ist allgemein bekannt. Ist schon erstaunlich, das Sie überhaupt darauf reagieren.
 
tricotrac

tricotrac

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Schau Dir lieber mal deinen eigen CO2 Footprint an
Warum sollte ich auch nur eine Sekunde daran verschwenden ?

Dann wirst du merken, dass wir gut daran tun, hier voranzugehen
Völliger Humbuk dein Vergleich zwischen 80 Millionen Deutschen und ca. 1,4 Milliarden Chinesen.

Bist bestimmt schon viel rumgekommen und west daher, dass die anderen erstmal CO2 einsparen sollen.
Nö, aber auch kein Interesse daran. Rechne mal lieber deine Flugkilometer zusammen. Wie umweltfreundlich bist du denn ?

Immer schön auf die anderen zeigen
Genau ! Da gibt es Völker die es weit aus dringender nötig haben. Kommen neben den Chinesen noch 1,1 Milliarden Inder in Asien hinzu.

Mir macht es viel mehr Sorge, wie wir diese Weltbevölkerung in weiterer Zukunft noch ernähren können. Aber da macht sich keine grüner Körnerfresser sich Gedanken zu. Hauptsache sauber vor der eigenen Haustür.

Und unsere Wirtschat wird dadurch bestimmt nicht gegen die Wand gefahren, sondern im Gegenteil
Seit die Partei "Die Grünen" 1983 in den Bundestag einzogen, kosten diese dem deutschen Steuerzahler Milliarden DM bzw. Euro bei "Null" Nutzen.

Unsere Wirtschaft wird eine Energiewende so nicht überleben. Weil jede Art von Energie auf dem Weg ist unbezahlbar zu werden. Da möge es staatliche Zuschüsse für geben, aber der gewünschte Effekt stellt sich nicht ein. Der Staat und die Politik können lediglich Voraussetzungen schaffen. Alles andere ist Marktwirtschaft von Angebot und Nachfrage.
 

EnGuVe

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Da können wir ja froh sein, dass es solche "Wirtschaftsexperten" wie tricotrac hier in Deutschland gibt. Ironie aus
 
tricotrac

tricotrac

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Besser ist das. En = Energie ? Gu = Guru ? Ve = Verein ?
 

miho

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Ganz unabhängig von den Aspekten den CO2 Einsparung, die ich persönlich auch für wichtig halte, darf man auch nicht vergessen, dass es auch politisch sinnvoll ist sich von evtl. unzuverlässigen Lieferanten unabhängig zu machen.
 
tricotrac

tricotrac

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unzuverlässigen Lieferanten unabhängig zu machen.
Du zauberst mir ein Lächeln ins Gesicht. Welche alternative Energien haben wir denn zur Verfügung ? Flatterstrom aus Wind- und Sonnenkraft sind nicht zuverlässig und werden es auch in weiterer Zukunft nicht sein. Pellets aus Südosteuropa, wo die letzten Urwälder dafür gefällt werden ?Ist nicht jeder Baum wichtig für eure Umweltpolitik ? Ein Widerspruch in sich selbst.
Wer liefert uns den notwendigen Strom in Zukunft ? Kohlestrom aus Osteuropa ? Oder Atomstrom aus Frankreich oder Belgien ? Wird der dann erst durch die Schweiz geleitet, wo der dann "grün" gestrichen wird ? Wie viel Verarscherei müssen Büger und Steuerzahler eigentlich noch ertragen ?
 
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