Angebotsbewertung | Richtwerte Kosten für Ölheizung

Diskutiere Angebotsbewertung | Richtwerte Kosten für Ölheizung im Allgemeine Fragen Forum im Bereich Heizungshersteller; Korrekt! Vielleicht ein gesondertes Thema aufmachen, da hier doch unterschiedliche Auffassungen existieren, die zum Abweichen des Themas...
gesbb

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Uns fehlt in D Weitsicht und Vernunft.
Korrekt!
Angebotsbewertung | Richtwerte Kosten für Ölheizung
Lautet das Thema, kommen wir darauf zurück.
Vielleicht ein gesondertes Thema aufmachen, da hier doch unterschiedliche Auffassungen existieren, die zum Abweichen des Themas geführt haben.
Da lässt sich auch freundlich miteinander diskutieren, selbst wenn man in Details unterschiedlicher Auffassung ist. => Nettiquette
 

smoothy

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So viele Antworten aber nicht eine auf die eigentliche Frage. Ich bin immer noch nicht schlauer, ob 11500,- € für den Tausch eines Kessels angemessen sind und ob die Arbeitsstunden _ungefähr_ passen.
 
Hausdoc

Hausdoc

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Ich bin immer noch nicht schlauer, ob 11500,- € für den Tausch eines Kessels angemessen sind und ob die Arbeitsstunden _ungefähr_ passen.
Ich würde hier etwas mehr ansetzen..... Ausgehend von Buderus oder Viessmann Anlage
 

smoothy

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Danke! D.h. ich kann guten Gewissens zuschlagen. Was haltet ihr von einer Brötje Bob20? Buderus könnte ich auch bekommen...welches Modell ohne viel schnickschnack würdet ihr denn empfehlen?
 

smoothy

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Nach den neusten Meldungen über eine "Abwrackprämie für Ölkessel" bin ich doch nochmal ins grübeln gekommen, wer weiß, was sich die Politik die nächsten Jahre noch so ausdenkt.

Deshalb nochmal die Frage nach eurer Meinung zu einer Pelletheizung? Generell gibt es im Haus einen Heizraum mit sehr viel Platz (Pelletlager) sowie einen Hausmeister der die Asche alle X Tage leeren könnte.

Wäre das eine ernstzunehmende Option?
 
gesbb

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Nach den neusten Meldungen über eine "Abwrackprämie für Ölkessel" bin ich doch nochmal ins grübeln gekommen, ...
Mit dieser "Abwrackprämie für Ölkessel" möchten die Ölkesselhersteller ihre letzten Restbestände vermarkten.;)
Deshalb nochmal die Frage nach eurer Meinung zu einer Pelletheizung?.....Wäre das eine ernstzunehmende Option?
Wohl kaum, hierfür bedarf es wohl wenig Nachdenken.;) German Pellets ist inzwischen Pleite und andere Anbieter werden folgen/müssen. Vollkommen logisch bzw. absehbar.
Pelletsheizungen sind zwar der Stückholzverbrennung energetisch deutlich überlegen (Anlagenaufwandszahl), wenn nicht das Problem der Nachhaltigkeit des Brennstoffs bestünde.
Sofern Heizpellets ausschließlich aus Abfallprodukten der Möbelindustrie etc. hergestellt werden, ist da o.k.. Leider sind diese verfügbaren Abfallresscourcen mengenmäßig deutlich begrenzt und reichen sicherlich nicht für alle bisher verkauften Pelletsheizungen.;)
Div. Umweltverbände haben hier hoffentlich rechtzeitig den Finger in die heftig blutende Wunde gelegt, was ich deutlich begrüße.
Pelletshersteller werden zukünftig, voll berechtigt, den Nachweis über die Herkunft der Ausgangsmaterialen ihrer Pellets Auskunft geben müssen. Da dürften weitere Pleiten von Pelletsherstellern, voll berechtigt, vorprogrammiert sein!
 

smoothy

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Danke für die kompetente Antwort. Dann bin ich wieder soweit wie vorher bzw. denke über einen Gastank nach.
Allerdings habe ich das Prinzip eines Tanktausches noch nicht ganz verstanden. Im Keller sind jede menge qm² für Heizraum und Öltankraum, da bekommt man doch nie wieder einen neuen Tank rein, oder gibt es Gastanks die zumindest in der breite durch Türen passen? Also lang und schmal und dann z.B. eine Kombination aus mehreren?

Bzgl. Garten aufbuddeln inkl. Rohre verlegen kann ich mir kaum vorstellen dass das irgendwie Kosteneffizient ist, ist ja wie gesagt ein vermietetes Objekt. Ein Außentank oberirdisch wäre zwar theoretisch hinter dem Haus möglich und könnte ja ggf. verkleidet werden, aber keine Ahnung ob man das so macht. Sieht ja trotzdem nach nichts aus.
 

heizzer545

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Pelletsheizungen sind zwar der Stückholzverbrennung energetisch deutlich überlegen (Anlagenaufwandszahl), wenn nicht das Problem der Nachhaltigkeit des Brennstoffs bestünde.
Da nimmst du einfach eine Energiepflanze aus einer brasilianischen Monokultur und dann hast du doch den Rohstoff ?? Die Flächenumnutzung in Brasilien ist doch schon angekündigt ...

Nachhaltigkeit bedarf immer einer Definition, je nach dem wie man diese auslegt. Gas ist auch nicht nachhaltig.
 
Wolfhaus

Wolfhaus

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Ein Außentank oberirdisch wäre zwar theoretisch hinter dem Haus möglich und könnte ja ggf. verkleidet werden, aber keine Ahnung ob man das so macht.
Ja so kann das gemacht werden.
1. keine automatische Heizung auf die man sich verlassen kann. Einen hat das verrückt gemacht, Andere finden das toll.
2. Feinstaubfilter der eigentlich schon da sein sollte, fehlt, kommt aber. Die Umweltbelastung EINER Pelletheizung beträgt das 1.200 fache einer Gasheizung oder für eine Pelletheizung kannst du 1.200 Gasheizungen betreiben mit der gleichen Belastung.
3.
Die ökologische Definition von Nachhaltigkeit stammt aus dem sogenannten Brundtland-Bericht aus dem Jahre 1987 und beschreibt eine nachhaltige Entwicklung als eine solche, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne dabei die Zustände zukünftiger Generationen zu beeinträchtigen.
Ist somit ein politisches Kunstwort oder Wunschdenken. Das kannst du betrachten wie du willst und so wird es auch gemacht. Leider, da nutzt auch keine Definition, denn da kann ich reinlegen was ich will.
Jede Aktion hat ihre Auswirkung und stellt die Frage, kennen wir überhaupt alle Auswirkungen und wie werden die bewertet. Damit sind wir schon genug auf die Nase gefallen. Nicht nur mit den nicht erkannten Langzeitwirkungen, sondern vor allem mit der Bewertung. (z.B. DDT)

Gas ist nun mal der sauberste Brennstoff. Aber hoch politisch! Das ist das eigentliche Problem. Was viele nicht wissen ist, das Putin Gas abfackeln muss wenn er es nicht verkaufen kann, weil es sonst als so genanntes Sumpfgas austritt und in der Atmosphäre größeren Schaden anrichtet als CO².
Damit hat er dann ein zweifaches Problem und wir auch.
Leider wird das mit der Umwelt Betrachtung so flach gemacht das es immer politisch und wirtschaftlich passend ist.
 
gesbb

gesbb

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....Ist somit ein politisches Kunstwort oder Wunschdenken. Das kannst du betrachten wie du willst und so wird es auch gemacht. Leider, da nutzt auch keine Definition, denn da kann ich reinlegen was ich will.
Korrekt!
....Jede Aktion hat ihre Auswirkung und stellt die Frage, kennen wir überhaupt alle Auswirkungen und wie werden die bewertet. Damit sind wir schon genug auf die Nase gefallen. Nicht nur mit den nicht erkannten Langzeitwirkungen,...
:thumbsup:
...Gas ist nun mal der sauberste Brennstoff. Aber hoch politisch! Das ist das eigentliche Problem.
Jeder fossile Brennstoff ist hoch politisch! Selbst in der Gegenwart werden weltweit Kriege geführt, um die letzten Resscourcen auszubeuten.
Erdöl ist, wegen der Verbrauchskonkurrenz einfach zu wertvoll, um nur für Heizwecke verbrannt zu werden!
Nach Atom- und Kohleausstieg ist eine Substitution durch Regenerative in D von heute auf morgen wohl kaum möglich. Wer das behauptet ist ein Träumer. In der notwendigen Übergangsphase hilft da sicherlich E-Gas bzw. LPG.
Das Problem in D sind sicherlich nicht die EFH/ZFH Neubauten, denn hierfür kann der Gesetzgeber (EnEV) entsprechende Rahmenbedingungen setzen, was in EU Nachbarländern bereits geschehen ist. Deutlich kritisch eher die Mio Öl-Heizungsanlagen im Bestand!
Daher kritisiere ich die merkwürdige Förderpolitik des Bundes auf dem "bunten Papier" seit Jahren. EFH/ZFH Neubauten benötigen keinerlei Förderungen!
Mio defizitäre Bestandsanlagen erzeugen überhöhte CO2 Emissionen, was anscheinend Niemand interessiert!
 

bendo

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Hallo,

habe die (tlw. recht polarisierende) Diskussion mitgelesen. Um auf die Ausgangsfragestellung von smoothy zurückzukommen:
Was sollte denn jemand in dieser Situation (alte Ölheizung im Bestand) machen?

Die Beantwortung der Frage ist m.E. abhängig von der Zielsetzung. Mögliche Ziele:
A) Der Verbraucher möchte es warm haben und dabei möglichst kostengünstig (auch unter Berücksichtigung unbekannter Kostenentwicklung in der Zukunft)
B) Die Maßnahme soll die geringst möglichen negativen Auswirkungen auf das Klima (bzw. allgemein der Umgebung) haben
C) Die Maßnahme soll einen positiven Effekt auf die Wirtschaftsleistung des Landes oder einzelner Unternehmen haben

Welche Ziele in welchen Anteilen verfolgt werden ist eine sehr individuelle Sache i.A. persönlicher Einstellung, Wissen und Abhängigkeiten. Meine Einschätzung: Die allermeisten Betroffenen werden mit Abstand Ziel A verfolgen, ggf. mit kleinen Anteilen B und/oder C.

Ich persönlich würde mich für Ziel A und, sofern es sich finanziell nicht um Größenordnungen unterscheidet, mit kleinen Anteilen B entscheiden. (Ziel C erachte ich hier als nicht notwendig, da die Auftragslage für Fachbetriebe gerade nicht die schlechteste sein dürfte...).

Was heißt das für die Praxis: Ich behaupte, wenn eine Ölheizung noch "einigermaßen" gut da steht, dann sollte sie laufen, solange es geht! Dann habe ich hinsichtlich Ziel B viel erreicht. Was sagen die Experten? Lohnt sich eine neue Ölheizung hinsichtlich Ziel B, also v.a. verminderter CO2-Ausstoß, wenn die komplette Produktions- und Installationskette einer neuen Heizung mit berücksichtigt wird?! Wenn die alte Heizung dann tatsächlich nicht mehr läuft (oder die Werte extrem schlecht werden), gilt es neu zu überlegen, was die beste Lösung wäre. Hier könnte sich smoothy nochmal äußern wo er/sie die Prioritäten hingelegt haben möchte ;-)
Auch solche Gedanken wie von AKK, eine Abwrackprämie oder ähnliches einzuführen ist nach meinem Verständnis nichts weiter als Ziel C verfolgt. Und da möchte ich als Verbraucher nicht mitgehen! Vergleiche: Die Abwrackprämie für PkW, oder jetzt die Unterstützung nach dem Diesel-Gate, das sind doch Programme die v.a. der Wirtschaft (Ziel C) dienen, jedoch keinesfalls der Umwelt/dem Klima zuträglich sind (Ziel B)!

Gruß, bendo
 
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