Alle Heizkörper demontieren über längere Zeit / Windhager Holz/Gasheizung

Diskutiere Alle Heizkörper demontieren über längere Zeit / Windhager Holz/Gasheizung im Off Topic Forum im Bereich Off Topic; Hallo, mal ne Frage, ein Kumpel von mir will sich ein altes Haus kaufen und ich war heute mal da und hab mir die Heizung angeschaut wegen...

ronnystritzke

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Hallo, mal ne Frage, ein Kumpel von mir will sich ein altes Haus kaufen und ich war heute mal da und hab mir die Heizung angeschaut wegen Winterfest machen usw. Heizung ist komplett 2003 ungefähr modernisiert worden,also eine Kombination aus einerWindhager Gastherme mit Warmwasserspeicher 200L und ein Holzkessel Windhager FKU 16. Macht alles ein guten Eindruck, 2 Mischkreise, irgendwie wird über dem einen der Warmwasserspeicher vom Festbrennstoffkessel beheizt und von dem anderen Mischkreis die Heizung. Von der Therme glaub ich genauso. Regelungsumschaltung ist auch von Windhager.

Da er erst in 2 bis 3 Jahren dort einzieht will er alle Heizkörper demontieren...ist das sinnvoll wegen Flugrostbildung im inneren der Körper, diese scheinen auch von 2003 zu sein. Oder einfach alles ablassen durch die Rohre mit Kompressor durchpusten und alle Anschlüße wie Hahnblöcke und Heizkörper mit Isolierband dicht machen?

Warmwasserspeicher könnte man ja Zuleitung und Abgang zudrehen und Wasser drin lassen oder auch ablassen?

mfg Ronny
 

ronnystritzke

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keiner einen Rat?
 

Cologne

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Ich würde die Anlage entleeren, alle Körper zuerst mal demontieren und die Rohrleitung durchblasen, systematisch, damit wirklich nirgendwo was drin bleibt (wegen Frostschäden). Dann würde ich die auch völlig entleerten Heizkörper wieder montieren. Ein wenig Flugrost in der leeren Anlage, wenn sie aus Stahlrohr gebaut ist, macht nichts. Bei Kupfer ist´s sowieso egal. Man kann sie ja bei Wiederinbetriebnahme mal kompl. durchspülen. Es kann natürlich passieren, dass in der trockenen Anlage die Thermostatventile festbacken. Daher würde ich alle Th.-Köpfe demontieren, damit die Unterteile auf jeden Fall voll geöffnet sind, dann lassen sie sich später einfacher wieder gangbar machen. Bei der Umwälzpumpe ist das so ne Sache. Wenn die trocken steht, setzt sie sich mit 99%iger Sicherheit fest. Entweder kalkulierst du gleich eine neue Pumpe bei Wiederinbetriebnahme mit ein, oder du baust das Teil aus, ist ja auch kein Akt. Ich habe gute Erfahrungen mit ausgebauten, gebrauchten Pumpen gemacht, wenn man sie, nach dem völligen Austrocknen, mit Krichöl (Caramba oder so) einsprüht, innen natürlich, d.h. in die Anschlussstutzen und, nach dem Entfernen der Schraube, in das vordere Lager sprühen. Anschließend die Welle von Hand ein paarmal bewegen, damit sich das Öl verteilt. So setzt sich die Pumpe nicht fest und den Keramiklagern macht das Krichöl nichts. Den Boiler würde ich, normalerweise, voll lassen, da sich ohne Lichteinfluss und ohne Wärme weder Algen noch Legionellen bilden können. Wenn aber im Aufstellraum auch Frostgefahr besteht, musst du das Ding natürlich entleeren. Ist auch nicht tragisch, da der Boiler ja prinzipiell korrosionsgeschützt ist und später, vor Inbetriemnahme, gespült werden kann.
 

Wölwer

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Den Boiler würde ich Leer machen, oder möchtest du 2-3 Jahre altes Wasser Trinken?
Wasser darf nicht länger als 4 Stunden in Leitungen stehen und darf nicht über 15°C warm werden damit es Trinkwasser ist und bleibt.
 

Cologne

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Wölwer schrieb:
Den Boiler würde ich Leer machen, oder möchtest du 2-3 Jahre altes Wasser Trinken?
Wasser darf nicht länger als 4 Stunden in Leitungen stehen und darf nicht über 15°C warm werden damit es Trinkwasser ist und bleibt.
... ist doch wohl selbstverständlich, dass der Boiler vor Inbetriebnahme einmal kompl. entleert werden muss. Dachte, das muss ich nicht extra erwähnen.

Das mit den 4 Stunden ist mir nicht bekannt.

Werde also demnächst Nachts aufstehen müssen, um alle Zapfstellen mal zu öffnen, damit mein Wasser noch Trinkwasser bleibt, oder? ;)

Dann ist also auch das erwärmte Wasser im Boiler (über 15°C) kein Trinkwasser mehr???

Wo steht das? :whistling:

Kommt mir sehr suspekt vor.

Muss ich mal nachlesen.
 

ronnystritzke

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das man das wasser dann erstmal ne weile durchlaufen lässt im boiler ist wohl klar ;) Wäre es nicht sinnvoller die heizkörper nach dem demontieren wieder mit wasser zu füllen und dann mit stopfen zu verschließen, dann natürlich frostfrei lagern. hab angst das wenn die leer stehen, sich im heizkörper sich rost bildet.
 

Cologne

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ronnystritzke schrieb:
Wäre es nicht sinnvoller die heizkörper nach dem demontieren wieder mit wasser zu füllen und dann mit stopfen zu verschließen, dann natürlich frostfrei lagern. hab angst das wenn die leer stehen, sich im heizkörper sich rost bildet.
... ist aber nicht nötig.
Es bildet sich wahrscheinlich ein bischen Flugrost, aber wenn die HK einmal trocken sind, ist Schluss mit weiterrosten, ohne Feuchtigkeit kein Rost.
Die Arbeit mit dem Wasser würd ich mir nicht machen, lohnt sich nicht.
Offen lassen und von innen trocknen, ist meine Meinung.
Was ist denn mit den Rohrleitungen, der Therme, dem Holzkessel und dem WW-Speicher (Heizungsseitig)? Da wird sich überall etwas Flugrost bilden. Dann kannst du die Heizung ja gleich voll lassen und sorgst nur für Frostfreiheit, oder füllst einfach ein Frostschutzmittel ins Heizungswasser und schaltest dann alles ab, die Mittel haben meístens auch Korrosionsschutz-Eigenschaften, geht auch, kostet aber.

Übrigens gibt es auch Reinigungsmittel, die füllst du ins Heizungswasser und lässt die Anlage damit einige Zeit laufen, damit löst sich mancher Dreck und Rost. Ich seh da kein Problem.

L.G.
 

ronnystritzke

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na mit dem frostfrei halten stellt sich ja nicht so einfach da, deshalb die überlegung mit dem leerlassen...
 

Fischeliito

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:!: wie soll das mit den 4 Stunden bei einem Haushalt wo alle arbeiten realisierbar sein? ist irgendwie irrsinnig. :!:
 
Hausdoc

Hausdoc

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Ich denk das mit den 4 h ist ein Tippfehler.

Die Trinkwasserverordnung schreibt 4 Tage vor.
 
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