Abtauen der LWP gewährleistet?

Diskutiere Abtauen der LWP gewährleistet? im Holz, Pellets, Biomasse Forum im Bereich Regelungstechnik / Erneuerbare Energien; Hallo, ich schon wieder, Luftwärmepumpe im Garten ist die Dimplex LA 16AS. Mein Heizungsbauer hat die Umwälzpumpe ziwschen Speicher und LWP so...

Boerek

Threadstarter
Mitglied seit
08.10.2012
Beiträge
26
Hallo, ich schon wieder,

Luftwärmepumpe im Garten ist die Dimplex LA 16AS.

Mein Heizungsbauer hat die Umwälzpumpe ziwschen Speicher und LWP so geschaltet, dass sie wirklich NUR läuft, wenn auch die LWP heizt (um so Mischerverluste zu minimieren).

Ich habe die Anlage auf Bivalent-ALTERNATIV gestellt, d.h. unter 4°C läuft eine Gastherme und die LWP heizt gar nicht mehr, entsprechend geht auf diese Umwälzpumpe gar nicht mehr an.

Frage: Kann da nicht irgendetwas zufrieren? Der Heizungsbauer sagt nein, ich habe da meine Zweifel.
 
Hausdoc

Hausdoc

Moderator
Mitglied seit
25.12.2008
Beiträge
24.709
Mein Heizungsbauer hat die Umwälzpumpe ziwschen Speicher und LWP so
geschaltet, dass sie wirklich NUR läuft, wenn auch die LWP heizt (um so
Mischerverluste zu minimieren).
Sowas ist Unsinn.

Aus mehreren Gründen muss die Pumpe durchlaufen.
 

Boerek

Threadstarter
Mitglied seit
08.10.2012
Beiträge
26
Aus welchen?

Also Gefahr von Schäden durch Frost?
 
Hausdoc

Hausdoc

Moderator
Mitglied seit
25.12.2008
Beiträge
24.709
Weniger.
Zum Einen wird der Rücklauffühler nicht vom Rücklaufwasser angeströmt. Zudem fehlt der Regelung die Temperaturabfall und Anztiegszeit.


Mir deucht, dein Fachmann hat ein grundsätzliches Verständnisproblem mit Wärmepumpen.

BTW
2. Wärmeerzeuger. Ist hier in der Regelung "Heizkessel" angegeben ( und nicht E-Heizstab)?
 

Boerek

Threadstarter
Mitglied seit
08.10.2012
Beiträge
26
In der Regelung lässt sich der 2.Wärmeerzeuger nicht definieren, nur ob Monoenergetisch oder Bivalenter Betrieb, zudem der Bivalenzpunkt und Einstellungen für den Mischer (der im übrigen nicht eingebaut wurde).

Ich habe auch die Befürchtung, dass mein "Fachmann" da etwas überfordert ist.

Aber nun nochmal: Da kann die LWP nicht einfrieren? Auch wenn die gar nicht anspringt und nicht durchströmt wird? Keine Rohre, die da platzen können?

Danke!
 
Hausdoc

Hausdoc

Moderator
Mitglied seit
25.12.2008
Beiträge
24.709
Gib mal bitte den genauen Typ des Wärmepumpenreglers durch

So wie deine Anlage betrieben wird kann sie sehr wohl auffrieren.
 
Hausdoc

Hausdoc

Moderator
Mitglied seit
25.12.2008
Beiträge
24.709
Ja - da kann was einfrieren!

Aus dem Grund würde ich den "Originalzustand " herstellen.

Die Pumpe zwischen Wärmepumpe und Puffer (M16) so schalten, wie das vorgesehen ist.

Ich weiß jetzt nicht auswendig, wo sich der E-Heizstab sieser Anlage befindet. In der Außeneinheit oder im Pufferspeicher.

Falls in der Außeneinheit, bildet der E-Heizstab die Frostschutzfunktion.
 

Boerek

Threadstarter
Mitglied seit
08.10.2012
Beiträge
26
Nein, der e-Heizstab befindet sich im Pufferspeicher.
Danke für die Aussage mit M16, dass also die Umwälzpumpe zwischen LWP und Puffer als Zusatzumwälzpumpe geschaltet werden muss, dass war auch mein Eindruck als Laie. Schade nur, dass mir das auffallen muss.

Bedeutet also: Im Alternativbetrieb kann mir die Wärmepumpe momentan zufrieren? Und dann ist sie hinüber? Rohre können platzen?

Danke für deine Hilfe.
 
Hausdoc

Hausdoc

Moderator
Mitglied seit
25.12.2008
Beiträge
24.709
Die Rohre wären mir egal.

Der Wärmetauscher ist das teure Teil.

Dessen Tausch kostet da schon mal 2000€.

Ggf läßt sich mit einem selbstregelndem Heizband (raychem......) ein zuverlässiger Frostschutz realisieren.
 

Boerek

Threadstarter
Mitglied seit
08.10.2012
Beiträge
26
Für wie hoch schätzt du den Heizleistungsverlust, der dadurch entsteht, dass zum Abtauen der Luftwärmepumpe dieser Kreislauf zirkuliert (gespeist aus dem Puffer)? Der Puffer würde ja im Bivalent-Alternativbetrieb durch die Gastherme erwärmt, von dieser Wärme würde ja quasi etwas "abgezapft" um die Luftwärmepumpe abzutauen.

Danke!
 
Hausdoc

Hausdoc

Moderator
Mitglied seit
25.12.2008
Beiträge
24.709
Die Wärmepumpe verwendet zum Abtauen kein Heizmedium.

Die Kältemaschiene wird Kältemittelseitig umgestellt.
Aus dem Verdampfer wird dann kurzzeitig ein Verflüssiger.
 

Boerek

Threadstarter
Mitglied seit
08.10.2012
Beiträge
26
Ich bin wie gesagt Laie, also gaaanz langsam, ich würd es gern verstehen, auch um eventuelle Fehler des Heizungsfachmanns erkennen zu können.

Du sagst, die Wärmepumpe benötigt zum Abtauen kein Heizmedium sondern taut sich quasi selbst ab (durch Umschaltung). Aber warum muss dann gewährleistet sein, dass die Umwälzpumpe zwischen LWP und Puffer läuft? Wenn die Luftwärmepumpe sich selbst abtaut, dann wird die doch dazu gar nicht benötigt, oder doch?

Tut mir leid, wenn ich mich doof anstelle...
 
Hausdoc

Hausdoc

Moderator
Mitglied seit
25.12.2008
Beiträge
24.709
In der Außeneinheit ist ja ein Heizwasserdurchströmter Wärmetauscher.
Genau dieses Teil kann auffrieren.
 
Thema:

Abtauen der LWP gewährleistet?

Werbepartner

Oben