Trotz Sommerbetrieb: Brenner heizt zyklisch Vorlauf

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    moin. Ich denke anhand des Temperatur Verlaufs das die Sommer Winter Schwelle zu hoch eingestellt. Dann kommt die Dämpfung hinzu wo berechnet wird das geheizt werden muss...

    Mit der Geschichte solltest du dich ab Herbst wieder beschäftigen...(optimieren)

    Wichtig dazu ist das die Hydraulik passt. Egal wie ich da rechne ich komme immer auf über 900l/h. Jedoch kenne ich dein Haus nicht. Was sagt denn der hydraulische Abgleich? Oder wie hoch war der Gas Verbrauch eines Jahres?

    Eine hydraulische weiche sollte bei deiner Anlage nachgerüstet werden. Ich habe dieses auch schon anders gelöst jedoch sollte man dieses schon mal gemacht haben. Kurzschluss Strecke bzw doppelte Tstück Einbindung.
    Gruss mad-mike

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von mad-mike ()

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    Nabend, ja die Schwelle ist dann wohl sehr hoch mit 20°C. Wirklich gleich auf 17°C runter? Bei ner Woche 18° wird mir die Bude kalt^^
    Dämpfung ist eingeschaltet wie vermutet.



    Ich habe mal die Unterlagen durchgesehen, 890 kg/h ist der Wert um den es geht? Es ist ein REH ohne Keller, EG+OG+DG nach EnEV2014, Heizungstechnik im DG.



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    Nabend, folgender Stand: Heute morgen habe ich die Dämpfung ausgeschaltet und anschließend ist die Vorlauf-Soll-Temperatur auch wie erwartet bei 20°C Außentemperatur auf Frostschutzniveau gesunken.

    Werde nachher noch die Sommerschwelle auf 17°C stellen.

    Was mir noch aufgefallen ist: Kurz vor 20° Außentemperatur (exakt bei 19,6°C) fällt die VL-Solltemperatur von 30°C auf 28°C (siehe blaue Markierung). Was hat das für einen Sinn?

    LG
    Tobias


    Grün: Außentemperatur, Rot: Wärmeerzeuger VL Soll
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    mad-mike schrieb:

    Ich stelle hier auch meist ~ 17 / 18 Grad ein.
    Das sollte dann aber der Nutzer verstehen. Denn wenn es draußen dann 19 Grad sind, regnerisch und unangenehm, das Haus sich ausgekühlt hat, bekommt der Nutzer seine Heizung nicht so ohne weiteres an.

    Ich habe hier bei den Nutzern Einstellungen von 15 - 22 Grad bzw. die Funktion abgeschaltet. Zeigt nur welche sehr unterschiedlichen Heizungsanforderungen von den Nutzern bestehen.
    Es ist eine der wenigen Einstellungen an der im laufe der Zeit, der Wunsch zur Veränderung besteht.
    Für Heizungshersteller und Typen gebe ich generell keine Empfehlungen ab.
    Der Glaube versetzt Berge, regelt und steuert aber keine Heizung und spart keine Heizungskosten.
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    mad-mike schrieb:

    Moin, zumeist lässt sich das mit der Detail Einstellung Dämpfung (Gebäudeart) anpassen
    Das ist eine notwendige generelle Einstellung die aber keinen direkten Einfluß auf die Umschaltschwelle hat.

    mad-mike schrieb:

    oder mittels Raumeinfluss via Controller
    Controller hat nicht jeder und der Controller wird mit der Funktion Umschaltschwelle außer Funktion gesetzt. Da kann er die Innenwunschtemperatur so hoch stellen wie er will, die Heizung geht nicht an weil die Umschaltschwelle das verhindert.
    Das Ergebnis kann dann eine Raumtemperatur von 17 Grad sein wenn die Umschaltschwelle auf 17 Grad gestellt wurde.
    Manch einem gefällt das, dem anderen Nutzer nicht.

    mad-mike schrieb:

    Bei zu hoher Temperatur Einstellung passiert das gleiche wie bei User tobi. Alle Thermostate geschlossenen und Heizgerät heizt...
    Ja, oder du sitzt im kalten Haus. Genau das will ich sagen!

    Es ist also eine sehr individuelle Einstellung die nicht alle Probleme lösen kann.

    Ist ein Controller vorhanden kann das nicht heizen umgangen werden. ABER man darf dann nicht vergessen wie das geht. Die Praxis zeigt das sich das maximal 2% der Nutzer merken können.

    Darum bin ich immer sehr vorsichtig mit Einstellungen unter 20 Grad. Oder du willst eine Störungsmeldung im Herbst vom Kunden, das seine Heizung defekt ist und nicht heizt, warmes Wasser aber geht.

    Deshalb:

    Wolfhaus schrieb:

    Das sollte dann aber der Nutzer verstehen
    .... und in der Lage sein die Einstellung zu verändern bzw. verstehen wie das umgangen werden kann.
    Also keine Lösung für jeden.
    Für Heizungshersteller und Typen gebe ich generell keine Empfehlungen ab.
    Der Glaube versetzt Berge, regelt und steuert aber keine Heizung und spart keine Heizungskosten.
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    Moin,

    vielen Dank für die vielen hilfreichen Antworten. Ich kann die Bedenken sehr gut verstehen, insbesondere wenn Laien dann im Herbst anrufen weil es kalt bleibt.

    Ich würde die Änderung der Temperatuschwelle eher als "Sommer-Hauptschalter mit Sicherheitsfunktion gegen totales Auskühlen" sehen.
    Wenn es im Herbst länger 17,5°C sind, stelle ich die Schwelle wieder hoch.

    Nochmal eine Frage hierzu:

    Wolfhaus schrieb:

    Das ist eine notwendige generelle Einstellung die aber keinen direkten Einfluß auf die Umschaltschwelle hat.

    Wie funktioniert die Dämpfung? Schwelle auf 17°C, Schwelle wird erreicht, Heizung bleibt aber noch X Stunden aus weil Gebäude gut isoliert ist und ordentlich Wärme gespeichert hat?
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    tooooooobi schrieb:

    Wie funktioniert die Dämpfung?
    Die Dämpfung ist abhängig vom Haustyp.

    Haus aus Blech = keine Dämpfung = kühlt sofort aus = leichte Bauweise. = keine verzögerte Regelung der Heizung.

    Haus aus Stein, 20 cm Wand = Wärmespeicherung vorhanden = mittele Bauweise. = verzögertes regelverhalten der Heizung.

    Haus 40 cm Wand + Isolierung = Wärmespeicherung gut = schwere Bauweise = stark verzögertes regelverhalten der Heizung.

    Das Regelverhalten ist immer bezogen auf die bestehende Außentemperatur.

    tooooooobi schrieb:

    Schwelle auf 17°C, Schwelle wird erreicht, Heizung bleibt aber noch X Stunden aus weil Gebäude gut isoliert ist und ordentlich Wärme gespeichert hat?
    Das hat mit der Dämpfung erst mal nichts zu tun, Schwelle auf 17 Grad Außentemperatur bedeutet = werden die 17 Grad Außentemperatur überschritten geht die Heizung nicht an. Erst wenn das unter 17 Grad sinkt ist heizen möglich.

    Wenn jetzt die Einstellung schwer dazu kommt, kommt noch die Verzögerung beim starten der Heizung dazu.

    tooooooobi schrieb:

    Wenn es im Herbst länger 17,5°C sind, stelle ich die Schwelle wieder hoch.
    Eigentlich müßtest du alle 4 Jahreszeiten anpassen. Aber das ist von vielem abhängig. Wenn du den Zusammenhang verstanden hast und das kannst ist es kein Problem. In der Praxis geht das mit 2x umstellen, (Sommer Winter) ist aber vom Haus und dem Nutzern abhängig.

    Kannst du dir vorstellen welche Probleme Rentner damit haben? Hier setze ich meistens einen Raumcontroller ein und schalte diese Schwelle aus. Dann kannst du mit einfachen drehen am Temperaturregler im Wohnzimmer das jederzeit individuell anpassen.
    Das macht schon Probleme weil sie immer an den Ventilen der Heizkörper drehen wollen.
    Für Heizungshersteller und Typen gebe ich generell keine Empfehlungen ab.
    Der Glaube versetzt Berge, regelt und steuert aber keine Heizung und spart keine Heizungskosten.
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    Wolfhaus schrieb:

    tooooooobi schrieb:

    Schwelle auf 17°C, Schwelle wird erreicht, Heizung bleibt aber noch X Stunden aus weil Gebäude gut isoliert ist und ordentlich Wärme gespeichert hat?
    Das hat mit der Dämpfung erst mal nichts zu tun, Schwelle auf 17 Grad Außentemperatur bedeutet = werden die 17 Grad Außentemperatur überschritten geht die Heizung nicht an. Erst wenn das unter 17 Grad sinkt ist heizen möglich.

    Genau das meinte ich ja nur wohl in dem Satz zu stark komprimiert ;)

    Schwelle auf 17°C, Schwelle wird erreicht, Heizung bleibt aber noch X Stunden aus (weil die Dämpfung eingestellt ist) weil Gebäude gut isoliert ist und ordentlich Wärme gespeichert hat (und die Dämpfungseinstellung genau das berücksichtigt).


    Ich kann mir den Rentner sehr gut vorstellen. Er kennt halt normale Heizkörper mit Drehthermostaten seit 50 Jahren. Wenn da eine FBH innerhalb von 20 Minuten nicht ordentlich warm wird, verstellen die doch alles oder?


    Ich muss mal gucken ob ich Sommer/Winter oder die Temperaturschwelle mit dem KNX-Gateway zu fassen kriege, dann kann ich ja z.B. wenn einer der Wohnräume für mehr als 2 Stunden unter 19° fällt die Schwelle hochsetzen oder den Sommerbetrieb beenden...
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    Wolfhaus schrieb:

    Kannst du dir vorstellen welche Probleme Rentner damit haben?

    tooooooobi schrieb:

    Ich kann mir den Rentner sehr gut vorstellen.
    Halloooooooo,

    was soll das denn heißen, dass grenzt ja schon an Diskriminierung. :D ;)
    Selbstverständlich gibt es welche die einen erhöhten Wärmebedarf haben, aber auch die sind doch wohl
    in der Lage, dieses zu regeln, oder sie befinden sich schon im betreutem Wohnen, dann regeln es die andern. :) :)
    mfg
    derfux


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    derfux schrieb:

    was soll das denn heißen, dass grenzt ja schon an Diskriminierung
    Nein, im Zusammenhang lesen. Und nicht nur, den Zusammenhang verstehen einige nicht.

    Für mich ist eine Heizung gut und richtig eingerichtet wenn die Anpassung und der Verbrauch optimal sind und der Kunde die auch nach seinen Bedürfnissen regeln kann. Hier sehe ich vom Heizungsbauer eine Verantwortung die entsprechend dem Kunden erfolgen muß und da ist nun mal Kunde nicht gleich Kunde. Beispiele hinken immer!
    Für Heizungshersteller und Typen gebe ich generell keine Empfehlungen ab.
    Der Glaube versetzt Berge, regelt und steuert aber keine Heizung und spart keine Heizungskosten.
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