Vaillant ecoTEC plus VCW206 mit dezentralen Schichtladespeicher actoStor VIH QL75

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  • Vaillant ecoTEC plus VCW206 mit dezentralen Schichtladespeicher actoStor VIH QL75

    Abend zusammen,
    ich bin dabei eine umfassende Umbaumaßnahme in einer Etagenwohnung (ca. 85qm) in einem Mehrfamilienhaus vorzunehmen.

    U.a. soll dabei die jetzt befindliche Heizungsanlage (Kombigerät mit Speicher) im Keller durch eine neue Anlage bestehend aus Vaillant ecoTEC plus VCW206 mit Schichtladespeicher actoStor VIH QL75 ersetzt werden. Die neuen Geräte sollen dabei nun direkt in der Erdgeschosswohnung in Küche und im Bad positioniert werden.

    Dies bringt mich direkt zu meiner Frage, ob eine solche dezentrale Plazierung beider Geräte möglich ist?

    Meine Gedankengänge hinter dieser Vorgehensweise sind:
    - in der Küche ist ausreichend Platz um die Heizung mehr oder weniger direkt am Schornstein anzubringen
    - im Bad ist genügend Platz um den Schichtladespeicher an eine Wand zu hängen und so sehr kurze Wege bis zu den Entnahmestellen (Dusche, Waschbecken) zu haben, sodass mit dieser Plazierung eine Zikulation zwischen Speicher und Entnahmestelle entfallen würde
    - die Zikulation zwischen Heizung und Speicher müsste theoretisch nur ein- bis zweimal am Tag laufen, da ich alleine wohne und nicht allzuviel Warmwasser verbrauchen werde
    - mit Hilfe des Speichers möchte ich verhindern, dass bei jeder Entnahme die Heizung anspringt um neues Warmwasser vorzubereiten

    Wenn ich das Prinzip eines Schichtladespeichers richtig verstanden habe, dann wird das heiße Wasser von oben in den Speicher geleitet bis dieser voll ist. Da stell ich mir wiederum die Frage, ob es bei meiner Geräteanodnung und der ein- bis zweimal täglichen Speicheraufladung dazu kommt, dass als erstes zwischenzeitlich erkaltetes Wasser aus der Zirkulationsleitung (ca. 6m) in den Speicher verbracht wird, was zu einer Durchmischung von Kalt- und Warmwasser führen würde oder ob die Speicher eine Art temperaturgesteuerten Bypass haben, der das erkaltete Warmwasser erst noch einmal über die Heizung leitet.

    Kann mich einer aufklären, ob meine Gedankengänge sinnvoll sind (abgesehen der Installationskosten) und ob Schichtladespeicher standardmäßig einen solchen oben beschriebenen Bypass haben?

    Ich habe bisher sehr widersprüchliche Angaben von Installateuren bekommen. Irgendwie ist den das allen nicht so ganz geheuer, wenn Heizung und zumnindest ein Schichtladespeicher weit auseinander hängen.


    Falls hier Nachfragen auftauchen, was ich vermute, werde ich diese schnellstmöglich versuchen zu beantworten.


    Vielen Dank schonmal im voraus für die (hoffentlich) konstruktiven Meinungen.
  • MS-RS-MP schrieb:

    Servus,

    ecoTec im MFH. Schornstein i.d. Küche? Der Schorni weiß von deinem Vorhaben, und hat dir einen freien Zug zugewiesen?

    Schönen Gruß
    Habe ich noch nicht direkt nachgefragt, da die bestehende Heizung aber genau an diesem Schornstein eine Etage tiefer im Keller angeschlossen ist, sehe ich da kein weiteres Problem. Die Heizung ist jetzt und dann auch mit dem Neugerät das einzige im ganzen Haus was diesen Schornstein nutzt.
  • MS-RS-MP schrieb:

    Der Schorni weiß von deinem Vorhaben, und hat dir einen freien Zug zugewiesen?
    Damit fängt alles an oder endet auch. WICHTIG!

    Busker1990 schrieb:

    Dies bringt mich direkt zu meiner Frage, ob eine solche dezentrale Plazierung beider Geräte möglich ist?
    Ja.

    Busker1990 schrieb:

    Meine Gedankengänge hinter dieser Vorgehensweise sind:
    Richtig.

    Busker1990 schrieb:

    dass als erstes zwischenzeitlich erkaltetes Wasser aus der Zirkulationsleitung (ca. 6m) in den Speicher verbracht wird, was zu einer Durchmischung von Kalt- und Warmwasser führen würde
    Ja da zu kommt es, stellt aber kein Problem dar und benötigt auch keinen Bypass. Das Wasser aus der 6m Leitung ist in der Menge zu gering das es zu Problemen kommt. Mit der kurzen Zulaufleitung vom Warmwasser zu den Zapfstellen gleichst du die geringen Verluste vielfach aus. Diese 6 m Leitung ist gut zu isolieren und das ist alles. Im Verhältnis zum kalten Zulaufwasser hat dieses Heizwasser ja ein Temperaturniveau deiner Wohnung. Ich könnte dir der Verlust berechnen, aber das ist so wenig das es zur der Gesamtenergiemenge in 0,x % untergeht. Ein einziger kalter Wintertag wird dir mehr zusätzliche Energie kosten.
    Für Heizungshersteller und Typen gebe ich generell keine Empfehlungen ab.
    Der Glaube versetzt Berge, steuert aber keine Heizung und spart keine Heizungskosten.