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Sven77

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Donnerstag, 22. Dezember 2011, 20:53

FBH, hydraulischer Abgleich, Volumenstrom

Hallo alle zusammen.

Habe unser Heizungsanlage mit meinem Vater (Gas-Wasser Installateur) selbst installiert ( ja ich weiß, am falschen Ende gespart), nachdem ich mich bei dem Heizungsbauer meines "vertrauens" kundig gemacht hatte.Dieser hat mich wie ich nun leider feststellen muß sehr schlecht beraten.Anscheinend hat er noch nie etwas von Heizlast, Volumenstrom, Massenstrom und all dem Kram gehört den man für eine Heizungsanlage benötigt.Leider wurde er mir empfohlen. Da mir bei der Kernsanierung (01/2011-06/2011) unseres Hauses leider die Zeit fehlte mich im Internet ordentlich zu informieren, wußte ich anfang des Jahres leider nicht das die einzelnen Heizkreise nur eine gewisse länge haben dürfen (vom hörensagen max.100m), die Verlegeabstände in kleinen Räumen enger sein sollen und das die ganze Anlage noch hydraulisch abgeglichen werden muß.Das Problem liegt eventuell an meiner Umwelzpumpe im Mischer, denn wenn ich z.B. nur das Kinderzimmer am Regelventil öffne, laufen max. 1,8 l/min. durch die Leitung, was wiederrum an der Leitungslänge liegt. Oder liege ich damit falsch? Wie dem auch sei, der Kram liegt jetzt drin und ich muss das beste daraus machen. Würde mich freuen, wenn mir jemand helfen könnte. Vielen Dank schon mal im vorraus. Die Anlage sieht wie folgt aus.





  1. Vitodens 200-W 19kW WB2C Umlauf, ECP
  2. Erweiterung Mischermodul zur Wandmontage
  3. Temperaturregler
  4. Vorlauftemperatursensor Vitronic 200 HO1B
  5. Vitocell 100-W m 300l Vitosol 200-F
  6. Cosmo Pumpengruppe 1" Typ MK rechts mit Wilo Stratos PICO 25/1-4
  7. Cosmo Messing-Verteiler 9 Heizkreise m. Cosmo Kompaktstellantrieb 230V
  8. FBH im EG Komplett ca. 60 m² , im OG das Bad ca. 13m² und im Dachgeschoss ca. 25m² Trockenbauweise von Uponor, anschließend 25mm Fermacell
  9. Im Keller 2 Flachheizkörper , im Bad eine Handtuchheizkörper und im Schlafzimmer ein Flachheizkörper
Alles im Keller. Darüber leigt Wohn-Ess und Kochbereich, Gäste-WC und das Büro, im 1.OG Bad und Schlafzimmer und im Dachgeschoss das Kinderzimmer.

Das Büro wird nicht warm (max. 16°C). Das Bad braucht es den ganzen Tag um auf ca. 20°C aufzuwärmen. Im Wohnbereich dauert es bis in den Abend, bis das Thermostat abschaltet. Im Kindezimmer erreiche ich auch max. 20 °C. D Die Heizlasten habe ich mir mit folgender Exel-Tabellenkalkulation errechnet.
http://www.delta-q.de/export/sites/defau…aftlichkeit.xls

Wohn-Ess-Kochbereich 3900 W; Büro 1350W; Gäste-WC 350W; Kinderzimmer 2430W; Bad 1370W; Eingang 1244W
Die Heizkreise der FBH durchweg 15cm Verlegeabstand Heizrohr 14/2mm:

Büro 10m² ca 40m; Gäste-WC 2m² ca 6m; Wohn-Essbereich und offene Küche 45m² 1.Kreis ca 90m 1.Kreis ca 100m; Bad 13m² ca 60m; Kinderzimmer 25m² ca 130m; Eingangsbereich 5m² ca 12m.

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Hausdoc

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Donnerstag, 22. Dezember 2011, 22:48

Keine hydraulische Weiche?
Falls die Pico 24 1-4 für die Bodenheizung gehört, ist die zu klein. 25 1-6 ist notwendig.

FB Heizkreise irgendwie nach berechneter Wassrmenge einreguliert?
LG Hausdoc


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Sven77

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Donnerstag, 22. Dezember 2011, 23:30

Hallo.

Nein, es ist noch keine Weiche installiert und die Kreise sind nicht eingeregelt.

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Freitag, 23. Dezember 2011, 11:59

Was wurde bei der Sanierung gemacht??

Gedämmt??? Wie??
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Freitag, 23. Dezember 2011, 12:56

Wir hatten uns bei der Sanierung erst einmal auf das Innere des Hauses beschränkt, soll heißen : Elektro, Wasser und Abwasser, neue Decken ( Rigips mit 60mm Dämmung), Dachboden komplett mit 200mm Mineralwolle gedämmt ( 140mm und darunter noch mal 60mm) , Trockenestrich (alles auf Fermacell Trockenschüttung zum ausgleichen) und neue Fenster im ganzen Haus (3-Fachverglasung), und neue Zimmertüren. Die Fassade (Mauerstärke 40cm) wird nächstes Jahr folgendermaßen gedämmt: 120mm Dämmung 035 anschließend Scheibenputz.

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Hausdoc

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Freitag, 23. Dezember 2011, 13:04

Ups- das hört sich so an als ob diese Dämmung kein Mensch berechnet hat.

Wo bitte hast du denn innen(!) 60 mm gedämmt?

Am Dachboden nur Dämmung auf den Boden gelegt??
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Sven77

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Freitag, 23. Dezember 2011, 13:23

Der Dachboden wurde Komplett ausgebaut, dort ist nun das Kinderzimmer. 140mm dämmung zwíschen die sparren, anschließend 60mm Dämmung quer zu den Sparren. Dann Dampfsperre, darauf eine Konterlattung und zum Schluß Gipskartonplatten. Zu den 60mm Innen: Die Decken wurden abgehängt und auf den Gipskartomplatten liegt die 60mm Dämmung. Mauerwer besteht aus Vollziegel (40cm). Ich selbst bin Maurer, das soll aber nicht heißen das ich allwissend bin. Ich habe hier alles selbst gemacht. Ich kenne viele die ihren Bau selbst gedämmt haben. Außer die jenigen die sich einen Neubau zugelegt haben, kenne ich keinen der eine Berechnugn von seiner Dämmung hat. Kann sein das dies evtl. notwendig ist , doch bis jetzt hat sich noch keiner beschwert.

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Freitag, 23. Dezember 2011, 13:36

Ok - ich hatte schon schlimmste Vermutungen. (Dämmung lose auf dem Dachboden...)

Ich poste dir jetzt mal Wassermengen, die für den Jetzt Zustand gelten. Nach der Fassadendämmung sollte das nochmal neu einreguliert werden.

Büro: 2
WC: 0,5
Wohnen : 4 + 5,2
Bad : 3,5
Kind: 5,2
Eingang : 1

Deine Pico 25 1-4 schafft bei der notwendigen Restförderhöhe nur etwa 400l/h Du brauchst aber ca 1,3 m³/h.
Somit brauchst du eine Pico 25 1-6 die du auf Konstantdruck ca 4 m stellen solltest.
Auch nach der Fassadendämmung ist die Pico 25- 1-4 zu klein.
LG Hausdoc


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Sven77

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Freitag, 23. Dezember 2011, 13:41

Vielen dank für deine Hilfe (hatte ich auch nicht ander erwartet bist ja eigentlich ein Guru hier im Forum). Im Büro habe ich schon 2 l/min eigestellt aber es wird trotzdem nicht warm. Könnte das evtl. Am Laminat liegen ? Hatte beim kauf extra nach der Fußbodenheizungstauglichkeit gefragt.

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Freitag, 23. Dezember 2011, 13:49

Beim Laminat ist die drunterliegende "Trittschalldämmung" aus geschäumtem Material schlecht - weils isoliert. ( Wozu braucht man eigentlich 2 x Trittschalldämmung? 1 x unter Estrich + 1 x unter Bodenbelag. ;) )

Wesentlich besser geeignet unter dem Laminat wäre hundsgemeines Malervlies (http://www.amazon.de/Malervlies-100-brei…t/dp/B001JD8T78)

Zuerst solltest du aber erst mal die Pumpe tauschen. Mit der Jetzigen kanns nicht gehn.
LG Hausdoc


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Sven77

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Freitag, 23. Dezember 2011, 14:05

Vielen Dank. Melde mich wieder, wenn das Haus gedämmt ist. Ein Frohes Fest und einen guten Rutsch an dich, deine Familie und den anderen hier im Forum.

Micha223

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Mittwoch, 28. Dezember 2011, 12:00

Hallo zusammen,

ich möchte mich mal zu einem ähnlichen Problem, welches ich habe, zu Wort melden.
Vor 6 Jahren haben wir ein Einfamilienhaus gekauft. Baujahr 1994, Bausubstanz und Dämmung sind in einwandfreiem Zustand. Allerdings wurden die technischen Dinge etwas lieblos ausgeführt bzw. nur mit mangelnder Handwerkskenntnis selbst gemacht.. naja.
Dieses Muster zeichnet sich auch teilweise an der Heizungsanlage ab. Und zwar habe ich ein Problem mit der Regelung bzw. Einstellung der Heizkreise der Fussbodenheizung.
Es gibt drei Heizkreisverteiler im Haus: einer im Keller, im EG und im OG. Alle vom selben Typ: hersteller unbekannt. Es sind weder Topmeter noch irgendwelche Einstellungsmöglichkeiten am Rücklauf vorhanden mit denen man einen hydraulischen Abgleich machen könnte. Lediglich befindet sich in jedem Heizkreis ein Ventil am Vorlauf welches man per pand einstellen kann, eine skala oder so ist aber auch hier fehlanzeige. Im Prinzip hat man nicht die geringste Möglichkeit zu sehen welcher Heizkreis wie weit aufgedreht ist. Ferner verstellt sich durch Veränderung der Ventile der hydraulische Ausgleich, erkennbar daran, dass die Küche wärmer wird wenn man das Wohnzimmer kühler stellt bzw. das ventil zu dreht. Ach ja, Raumthermostate gibt es natürlich auch nicht, was mich aber nicht unbedingt stört.

Meine Frage ist nun ob und wie ich denn etwas Ordnung in die ganze Thematik bekommen kann bzw. wie ich einen hydraulischen Ausgleich machen kann und dann anschließend die Raumtemperatur einstelle?
Bisher habe ich mich immer mit Try & Error so dadruch gemogelt ohne Rücksicht auf evtl. zu hohe Heizkosten oder Komfort.. aber das sollte sich so langsam mal ändern.

Ich hatte schonmal mit der Überlegung gespielt neue und technisch bessere Heizkreisverteiler einzubauen. Ob das sinnvoll ist kann ich aber nicht beurteilen.

Schöne Grüße
Michael

Micha223

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Donnerstag, 29. Dezember 2011, 09:15

Hallo,

meinen gestrigen Beitrag muss ich ein Stück weit korrigieren. Am Heizkreisverteiler sind zusätzlich zu den Ventilen am Vorlauf auch Einstellmöglichkeiten am Rücklauf angebracht. Und zwar sind dort auch Ventilähnliche Teile zwischen Heizkreis und Verteiler installiert die von vorne mit einer Sechkantkappe verschraubt sind. Schraubt man die Kappe an, kommt ein Innensechskant zum vorschein. Es sieht für mich so aus als ob diese Teile für den Ausgleich sein könnten.

Ferner habe ich gestern anhand verschiedenen Beiträge in diesem Forum die Einstellung meines Brenners überprüft. Das ist übrigens ein Brötje Triobloc TE23, BJ 1994 mit Eurotronic D und ED3 Erweiterung. Am Brenner sind die Fussbodenheißung und ein 140L Warmwasserspeicher (WAT140, Weishaupt) angeschlossen. Der WAT140 aber erst seit ein paar monaten.
Die Heizkurve war auf 7,5 eingestellt (ca 35°C VL bei 0°C ), was mir etwas hoch vorkam. Ich habe nun die Heizkurve 3 (ca. 26°C VL bei 0°C) einstellt und alle Heizkreise komplett geöffnet, also die Einstellknöpfe an den Ventilen am Verteiler entfernt. Die Umwälzpumpe steht auf kleinster Stufe.

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Donnerstag, 29. Dezember 2011, 09:19

Das an den Heizkörpern sind normale Fußventile.
Für den Abgleich verwendet man eher voreinstellbare HK Ventile, auch wenn man das Fußventil dazu vergewaltigen kann.

Wieviel m² Fußbodenfläche hast du?
LG Hausdoc


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Micha223

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Donnerstag, 29. Dezember 2011, 09:27

Hallo Hausdoc,

du erwähnst das Wort Heizkörper.. nur damit wir uns nicht missverstehen, ich habe nicht einen Heizkörper im Haus. Ausschließlich Fußbodenheizung!
Nun ja, da das ganze Haus mit Fußbodenheizung ausgestattet ist, inkl. Kellerräume, werden es etwa 180m² sein die Beheizt sind.

MFG
Michael

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Donnerstag, 29. Dezember 2011, 09:30

Achsooooooooooo

ist eine hydraulische Weiche vorhanden?
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Micha223

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Donnerstag, 29. Dezember 2011, 09:34

hydraulische Weiche
was ist das, bzw. wie erkenne ich das?

Hausdoc

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Donnerstag, 29. Dezember 2011, 09:42

LG Hausdoc


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Micha223

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Donnerstag, 29. Dezember 2011, 10:00

Ich denke das ich so etwas nicht habe. Zudem habe ich im Vergleich zu dem Video nur eine Pumpe welche die gesamte Fußbodenheizung versorgt. Die Fußbodenheizung hat aber noch einen Mischer zwischen vor und Rücklauf unmittelbar vor Pumpe.
Direkt am Vorlauf, ohne Mischer, ist dann aber noch die Pumpe für den beigestellten Warmwasserspeicher angeschlossen.

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Donnerstag, 29. Dezember 2011, 10:10

Wenn das Teil fehlt, brauchst du dir wg hydraulischem Abgleich erst mal keine Gedanken machen.

Der Wärmetauscher der Therme ist zu klein , um die gesamte Wassermenge der Bodenheizung durchlaufen zu lassen. Daher Weiche notwendig.
LG Hausdoc


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Micha223

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Donnerstag, 29. Dezember 2011, 10:19

Ich kann nicht wirklich nachvollziehen wie Du zu diesem Schluss kommst?
Was ändert sich durch den Einbau einer Weiche bzw. welche anderen Probleme handele ich mir damit ein?

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Donnerstag, 29. Dezember 2011, 10:27

Deine Bodenheizung braucht ca 1,6 m³ Heizwasser/h.
Diese Menge muss auch durch den Wärmetauscher.
Daß dies nur mit relativ hohem Druckverlust geschieht, dürfte einleuchten.
Darum baut man bei Fußbodenflächen ab ca 100m² eine Hydraulische Weiche ein.
LG Hausdoc


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Donnerstag, 29. Dezember 2011, 11:26

Mal davon abgesehen, das so eine Weiche auch eine weitere Pumpe benötigt (~50 €/a), wird aber doch auch unter bestimmten Umständen das warme Wasser aus dem Vorlauf direkt in den Rücklauf geleitet (?? €/a). Was ist denn mit dem Mischer in diesem Fall? Wird der dann weiterhin benötigt?

Zunächst bin ich mal skeptisch was so eine Neuanschaffung und den entspr. Umbau angeht. Immerhin wird die Anlage, bis auf dem Warmwasserspeicher, seit ca. 16 Jahren genau so betrieben. Zugegebenermaßen, die Temperatur in den einzelnen Räumen lässt sich nur sehr umständlich einstellen, da wie gesagt keinerlei optische oder messtechnische Einsicht in den Zusand der einzelnen Heizkreise möglich ist. Und das ist ja auch genau was mich wurmt - wie zum Teufel soll ich das einstellen wenn nicht mal auf dem Ventilknopf/Rad (wie auch immer) eine Skala vorhanden ist??? Einen Anschlag gibts es auch nicht und weil die Teile recht schwergängig sind merkt man nicht ob das Ventil bereits komplett geöffnet ist.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Micha223« (29. Dezember 2011, 11:40)


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Donnerstag, 29. Dezember 2011, 13:18

Der Mischer wird nach wie vor benötigt.

Du wolltest deine Anlage per Abgleich hydraulisch optimieren.
Dan macht aber nur Sinn , wenn auch die Basis dazu vorhanden ist.
Dazu gehört, daß die erforderlichen Wassermengen auch erreicht werden.
LG Hausdoc


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Donnerstag, 29. Dezember 2011, 14:13

Du wolltest deine Anlage per Abgleich hydraulisch optimieren.

Ja genau, bzw. bin ich mir nicht sicher ob die Anlage abgeglichen ist. Unterlagen über die Anlage habe ich nämlich nicht, z.B. kenne ich die Rohrlänge je Heißkreis nicht. Aber das könnte man mit einem experimentellen Versuch heraus bekommen.

Eine hydraulische Weiche habe ich nicht und das lässt sich jetzt auf die schnelle auch nicht ändern. Ferner bevorzuge ich es auch erst mal ohne hydraulische Weiche weiter zu leben, auch wenn diese sicherlich seine Berechtigung hätte.

Damit ich ein Bild über den eigestellten Ausgleich bekomme, habe ich ja nun alle "Handregulierkappen" (laut Fa. Heimeier heißen die Dinger so) entfernt und somit alle Heizkreise auf Volldampf gestellt. Gehe ich recht in der Annahme, dass eine ausgeglichene Anlage so in jedem Raum die gleiche Raumtemperatatur produziert (evtl. im Bad etwas höher)?
Oder anders herum: wenn ich also heute Abend nach Hause komme und im Wohnzimmer sind die Kerzen von Tisch geschwommen und in der Küche hängen die Eiszapfen von Decke stimmt der Ausgleich nicht?

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